Export: Kleine und Mittlere Unternehmen in Deutschland lassen sich Umsatz entgehen

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Ein Großteil der Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) in wichtigen europäischen Märkten lässt sich Exportchancen entgehen. Dies ergab ein neuer Exportbericht zu europäischen KMUs, der von Harris Interactive im Auftrag von FedEx Express, einem Tochterunternehmen der FedEx Corp., durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr als sechs von zehn (62 Prozent) der europäischen KMUs zur Zeit nicht exportieren, obwohl mehr als drei Viertel (78 Prozent) das Potenzial internationaler Märkte und Kunden erkennt. Die Studie macht auch deutlich, dass nicht exportierenden KMUs jährlich bis zu 647.000 Euro durchschnittlich an potenziellen Umsätzen entgehen.

Im Bericht werden derzeitiges Exportverhalten und -einstellungen kleiner und mittlerer Unternehmen untersucht, die weithin dafür bekannt sind, eine wichtige Rolle beim Wachstum, bei der Erschließung neuer Märkte und der Schaffung neuer Arbeitsplätze zu spielen. Der Bericht hebt klare Unterschiede zwischen den einzelnen untersuchten Märkten hervor: In Spanien sind fast die Hälfte (47 Prozent) aller KMUs international aktiv, in Italien noch 41 Prozent, wogegen deutsche und französische KMUs deutlich weniger exportieren mit Anteilen von nur 32 respektive 31 Prozent.

Schnell wachsende Unternehmen sind eher international aktiv

Von den 31 Prozent der deutschen international tätigen KMUs exportieren fast alle innerhalb Europas – mit den Nachbarn Österreich, Schweiz und Frankreich an der Spitze der Liste, gefolgt von den Niederlanden und Belgien. Über die Hälfte (59 Prozent) exportiert auch in Märkte außerhalb Europas, was einem viel kleineren Anteil entspricht als in den anderen untersuchten Märkten. Die USA sind deutlicher globaler Spitzenreiter für Exporte.

Exportierende KMUs in Deutschland scheinen signifikante finanzielle Vorteile aufgrund ihrer internationalen Aktivitäten zu erlangen, wobei schnell wachsende KMUs (42 Prozent) eher exportieren als KMUs, deren Wachstum bezogen auf den Umsatz stagniert oder zurückgeht (20 Prozent). Exportierende KMUs sind auch optimistischer bezogen auf ihre Wachstumsaussichten für die nächsten zwölf Monate: 63 Prozent gehen davon aus, zu wachsen, während dies nur 54 Prozent der nicht exportierenden deutschen KMUs erwarten.

Deutsche KMUs erkennen Export-Wachstumspotenzial

Während die meisten deutschen KMUs von einem höheren internationalen als nationalen Umsatzwachstum ausgehen, zeigen nur 18 Prozent ernste Ambitionen, ihre internationalen Aktivitäten auszuweiten. Dies macht deutlich, dass KMUs noch nicht komplett von den Vorteilen des Exports überzeugt sind. Tatsächlich wird davon ausgegangen, dass das Exportwachstum kleiner und mittlerer Unternehmen stagniert und es wird erwartet, dass in fünf Jahren 47 Prozent der KMUs exportieren mit einem Anstieg auf nur 51 Prozent in zehn Jahren.

Thomas Preuss, Managing Director Sales bei FedEx Express, betont: „Unsere Untersuchung zeigt, dass KMUs in Deutschland zusätzliche Umsätze entgehen, da sie noch nicht darauf vertrauen, über ihre eigenen regionalen oder nationalen Grenzen hinauszudenken. Dies kommt vor allem daher, dass die Barrieren des internationalen Handels als zu groß wahrgenommen werden. Viele verzichten auf lukrative Exportchancen, um Sprachbarrieren zu vermeiden, weil sie befürchten, dass es Schwierigkeiten bei der Bezahlung geben könnte, wenn es keine Präsenz im Land gibt oder weil ihnen das technische Knowhow für rechtliche Prozesse wie beispielsweise für die Verzollung fehlt.“

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