Facebook for Business: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

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Facebook for Business: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

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Das weltweit größte soziale Netzwerk ist ein Ort, an dem man durchaus präsent sein sollte. Das bedeutet aber nicht, dass mehr Zeit und Mühe in Facebook-Aktivitäten investiert werden sollten als in die Firmen-Website. Warum?

von Marc van Wesemael

facebook_icon

Der wichtigste Aspekt ist die Kontrolle. Jedes Informationshäppchen, das ein Unternehmen auf seiner Facebook-Seite teilt, landet auf Facebook-Servern und steht damit letzten Endes unter der Kontrolle von Facebook. Die Gefahr, dass überholte, nicht korrekte oder potenziell schädliche Inhalte irgendwo auf Facebook umherschwirren – und somit im Web, nicht zuletzt über Google, auffindbar sind – ist ebenfalls viel höher. Bei seiner eigenen Website hat ein Unternehmen das Ruder fest in der Hand. Es besteht keine Gefahr, dass Daten ein Eigenleben führen. Wenn man bestimmte Daten nicht mehr auf der Website zeigen will, kann man sie offline setzen, wann immer man möchte.

Auch die Gefahr, dass man aufgrund einer Änderung der Geschäftsbedingungen, der Benutzeroberfläche oder des Gesamtdesigns wieder bei null anfangen oder spontan etwas umstellen muss, besteht nicht. Und bei Facebook? Drücken wir es so aus: Die Einführung der Zeitleiste ist nicht bei allen gut angekommen.

Definition der visuellen Identität

Außerdem weist die Facebook-Seite aus Unternehmenssicht Einschränkungen hinsichtlich des „Look and Feel“ auf. Facebook bietet zwar eine gewisse kreative Freiheit bei der Gestaltung der Seite, dies allerdings ausschließlich im vorgegebenen Rahmen und nur innerhalb eines vorgegebenen Bildschirmbereichs. Die Gestaltungsfreiheit bei einer eigenen Website dagegen ist praktisch unbegrenzt: Möglich ist, was technisch umsetzbar ist, um die Website zum Leben zu erwecken und damit die Marke sowie die Online-Identität zu stärken.

Branding ist ebenso ein wichtiger Grund wie Eigentum, wenn es darum geht, einer eigenen Website Vorrang zu geben: Es ist zwar sinnvoll, eine starke Präsenz in sozialen Medien aufzubauen, es ist aber nicht klug, alles auf die Facebook-Karte zu setzen. Immer, wenn man die URL seiner Facebook-Seite verbreitet, wirbt man an erster Stelle für die Marke Facebook und erst an zweiter Stelle für die eigene Marke. Sollte es nicht umgekehrt sein? Eine erfolgreiche Präsenz auf Facebook schafft genügend Anreize, um die Besucher auf den eigentlichen Markenschauplatz zu locken: die Unternehmenswebsite.

Drei Gründe für eigenen Domänennamen und eigene Website

  • Das Zepter nicht aus der Hand geben: Ausschließlich das Unternehmen entscheidet, welche Informationen vermittelt werden und wie die Website aussieht. Somit gibt man die Kontrolle nicht aus der Hand und kann die Besucher von der Homepage aus weiterleiten.
  • Die eigene Marke vorantreiben: Bei einer Marketingkampagne unter der Unternehmensdomäne stellt man den eigenen Markennamen immer an die erste Stelle, nicht den eines anderen. Und auf der Unternehmenswebsite stehen ebenfalls das eigene Logo und die Firmenfarben im Vordergrund.
  • Für Professionalität sorgen: Der eigene Domänenname bietet die Möglichkeit, eine eigene Website und damit verbundene E-Mail-Accounts einzurichten. Somit ist es nicht mehr notwendig, über E-Mail-Plattformen wie Gmail, Hotmail oder Yahoo! zu gehen, um mit potenziellen Kunden zu kommunizieren. Der Kontakt über den E-Mail-Handle des Unternehmens zeugt von Professionalität und die sachgemäße Präsentation von Informationen auf der Unternehmenswebsite zeigt Besuchern, dass das Geschäft seriös betrieben wird.

Autor: Marc Van Wesemael, General Manager bei EurID, einer Non-Profit-Organisation, die nach einer Ausschreibung von der Europäischen Kommission mit der Verwaltung der .eu-Top-Level-Domain beauftragt wurde. EurID kooperiert mit rund 850 zugelassenen Registraren und bietet Online- und Telefonsupport in allen 23 offiziellen EU-Sprachen. Van Wesemael verfügt über einen MBA-Abschluss der Lessius Management Schule in Antwerpen in Zusammenarbeit mit der Northwestern University (USA) und über einen Abschluss in Electronic Engineering der Universität Gent. Er war als Berater in der Telekom- und Softwarebranche tätig und als Manager für Software-Engineering, Verkauf und Marketing. Zehn Jahre lang war er zudem Geschäftsführer der Nonprofit-Organisation DNS Belgium, dem Register für .be.

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