Facebook-Leck: Setzt Zuckerberg jetzt auf Blockchain?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Facebook-Leck: Setzt Zuckerberg jetzt auf Blockchain?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Facebook als vertrauenswürdiger Dienstleister? Nachdem ein Hacker-Angriff in der vergangenen Woche die Daten von 50 Millionen Nutzern offengelegt hat wohl kaum. Zuckerberg scheint daher jetzt Blockchain-Technologie ins Auge zu fassen, um sein Ziel zu erreichen. Aber dafür wird sich Facebook grundlegend wandeln müssen.

Facebook-Shop

Facebook als vertrauenswürdiger Dienstleister? Nachdem ein Hacker-Angriff in der vergangenen Woche die Daten von 50 Millionen Nutzern offengelegt hat wohl kaum. Zuckerberg scheint daher jetzt Blockchain-Technologie ins Auge zu fassen, um sein Ziel zu erreichen. Aber dafür wird sich Facebook grundlegend wandeln müssen.

„Der neuerliche Datendiebstahl wäre nicht möglich gewesen, wenn Facebook die Blockchain-Technologie eingesetzt hätte“, sagt Karsten Müller, Geschäftsführer von ChainBerry, das den ersten Blockchain-Aktienfonds aufgelegt hat. „Die Nutzerdaten lägen dann dezentral und sicher in einer Blockchain, kaum noch zugänglich für Datendiebe.“

Die Häutung des Riesen

Allerdings würde das eine vollständige Häutung des Riesen Facebook bedeuten, denn auch der Konzern käme nur eingeschränkt an die Daten, seine bislang wichtigste Einnahmequelle. „Aber hier setzt ein Umdenken ein. Und wie wir Facebook kennen, kann es sehr schnell gehen“, meint Müller.

Derzeit lebt Facebook davon, maßgeschneiderte Werbung zu verkaufen. Das setzt aber die Kenntnis über seine Nutzer voraus. Mit Blockchain wäre das deutlich schwieriger. Das ist wohl auch der Grund, warum Facebook lange zögerte, bis es auf Blockchain aufsprang. Doch seither geht es sehr zielstrebig voran und die ersten Schritte deuten an, wohin sich Facebook entwickeln könnte.

Blockchain-Team bei Facebook

Erst im Mai dieses Jahres hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg ein Blockchain-Team, geführt von David Marcus, auf die Beine gestellt. Marcus war zuvor Chef des Messenger-Dienstes von Facebook und kennt sich in der Materie aus: Bis vor wenigen Tagen war er im Verwaltungsrat der weltgrößten Krypto-Börse Coinbase aktiv. „Diese Personalentscheidung verrät also viel über Zuckerbergs künftige Blockchain-Strategie“, sagt Müller.

Denn wenn der Verkauf von Werbung wegen der Blockchain-Technologie schwieriger werden wird, müssen andere Erlösmodelle gefunden werden. „Die riesige Kundenbasis gepaart mit dem hauseigenen Messenger-Dienst könnte Facebook in ganz neue Sphären heben“, sagt Müller. „Und zwar als Anbieter mobiler Bezahldienstleistungen.“

Die Lösung?

Weltweit sind aktuell eine Reihe von Unternehmen dabei, Messenger-Dienste mittels Blockchain mit Bezahlfunktionen zu unterlegen. So hat Softbank gemeinsam mit dem US-amerikanischen Unternehmen Synchronoss jüngst verkündet, auf dieses Gebiet vorzudringen. Ein japanischer Tourist kann dann, nur mit seinem Smartphone ausgerüstet, in den USA, in Europa oder wo auch immer in der Welt in beliebiger Währung einkaufen. Sicher und extrem günstig. Und lukrativ für den Anbieter, der eine große Kundenbasis hat.

Das trifft bei Facebook mehr als bei fast allen anderen Konzernen zu. Ein logischer Schritt also, dem Facebooks Blockchain-Chef auch vertraut sein sollte: David Marcus war bis 2014 Präsident von PayPal, kennt den Markt und könnte Facebook im Rekordtempo auf völlig neues Terrain führen.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Unterstützung für ein Lieferkettengesetz in Deutschland wächst: Am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben sich 42 deutsche Unternehmen für ein solches Gesetz ausgesprochen. Außerdem haben die Regierungsparteien CDU und SPD auf ihren Parteitagen Beschlüsse für ein Lieferkettengesetz gefasst.
Die Digitalisierung hat die Marketingstrategie in vielen Unternehmen deutlich verändert. Anstatt sich auf die Bewerbung eines Produkts zu konzentrieren, wird von Marketers heute erwartet, dass sie den Verbraucher an jedem Punkt der Customer Journey begleiten. Gastautorin Natascia Pasero von ecx.io erklärt, wie sich der Umsatz mit Marketing-Automatisierungstools steigern lässt.
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.