Facebooks Timeline beflügelt Wunsch nach Privatsphäre

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Facebooks Timeline beflügelt Wunsch nach Privatsphäre

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
facebook_icon

Der Rollout von Facebook hat begonnen: Die umstrittene Timeline wird Pflicht für alle Nutzer. Früher oder später lässt sich das virtuelle Leben jedes einzelnen Facebook-Anwenders anhand einer Chronik ablesen. Die Folge: Das Zuckerberg-Imperium weiß künftig noch genauer, was seine Mitglieder letzten Sommer getan haben.


Zuviel Wissen, wenn es nach der Einschätzung von Daten-, Jugend- und Verbraucherschützern geht. So kritisierte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar in einem Interview mit dem Tagesspiegel, dass Facebook mit seiner Timeline die rote Linie zur nahezu lückenlosen Erfassung seiner Nutzer überschreite. Auch Google arbeitet übrigens längst am Modell „gläserner Mensch“ und will verschiedene Nutzerdaten in einem Profil zusammenfassen. Einer Umfrage unter 4000 Facebook-Nutzern zufolge zeigten sich 51 Prozent besorgt über die Entwicklung. Über 32 Prozent wunderten sich, warum sie überhaupt noch in diesem sozialen Netzwerk unterwegs sind.


Für Thomas Medard Frederiksen, Chief Operating Officer beim Hostinganbieter One.com, ein klares Signal: „Verbraucher wollen heute jederzeit und überall ihre persönlichen Daten wie Fotos und Musik speichern, teilen und abrufen können, aber ohne, dass diese Informationen zu öffentlichen Puzzleteilen ihrer Persönlichkeit werden. Andere Formen des sozialen Datenaustausches werden wichtiger, wenn der Wunsch nach Privatsphäre steigt. Mit Cloud-Storage-Lösungen lässt sich zwar die Musiksammlung eines ganzes Lebens streamen, der Mensch dahinter soll jedoch privat bleiben und seine Dateien jederzeit komplett löschen können. Niemand muss Angst haben, Filesharing- und Storagedienste wie One.com zu nutzen, da die Daten beim Kunden bleiben. Nur er selbst soll entscheiden, was damit gemacht wird.“


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Das Umsatzvolumen der deutschen Messeveranstalter liegt im Jahr bei rund vier Milliarden Euro. Als internationale Marktplätze sind Messen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland – für Unternehmen jeder Größe und Branche. Sie aufgrund der Coronavirus-Epidemie im großen Stil abzusagen, trifft die Akteure mit aller Härte, warnt der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Das sind die Trends im e-commerce

Trends 2021

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.