Fallbeispiel: Endress+Hauser Wetzer nutzt

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Fallbeispiel: Endress+Hauser Wetzer nutzt

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Der Nesselwanger Spezialist für Temperaturmess- und Registriertechnik spart mit dem Sourcing-Portal nicht nur Zeit, sondern erhält auch wichtige Informationen für strategische Entscheidungen.

Der idyllisch im Allgäu gelegene Luftkurort Nesselwang bietet nicht nur beste Voraussetzungen für den Wandertourismus, hier entwickeln und produzieren innovative Betriebe Hightech-Produkte für den Weltmarkt. Eines dieser Unternehmen ist die Endress+Hauser Wetzer GmbH & Co. KG, deren Vorläuferbetrieb bereits 1872 im nahen Pfronten-Steinach gegründet wurde. Damals wurden Telegrafenapparate hergestellt.

Das Produktspektrum wechselte im Lauf der Unternehmensgeschichte, die Kernkompetenz lag jedoch stets in der Mechatronik und in der Feinmechanik. 1976 hat die Endress+Hauser-Gruppe das Unternehmen übernommen. Der Schweizer Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mess- und Automatisierungsgeräten für die Verfahrenstechnik, vor allem auf den Gebieten der industriellen Füllstands-, Durchfluss- und Druckmessung, der Temperaturmesstechnik und der Registriertechnik.

Der Gesamtkonzern beschäftigt weltweit etwa 8.400 Mitarbeiter und erzielte 2008 einen konsolidierten Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Endress+Hauser Wetzer am Standort Nesselwang ist innerhalb der Gruppe das Kompetenzzentrum für industrielle Temperatur-, Registrier-, Umwelt- und Systemtechnik. Etwa 450 Mitarbeiter entwickeln und produzieren hier und an Produktionsstandorten in USA, China, Südafrika und Italien Geräte in den Bereichen Temperaturmess- und Registriertechnik und darüber hinaus Systemkomponenten für den Konzern.

Die Produkte und Lösungen des Unternehmens kommen in vielen Branchen zum Einsatz, von der Chemie und Petrochemie über die Grundstoffindustrie bis hin zur Ernährungsindustrie und Pharmazie. Jürgen Bikowski ist als Senior Strategic Buyer im Einkauf bei Endress+Hauser Wetzer unter anderem für individuell entwickelte Stahl- und Kunststoffspritzgussteile zuständig. Die Beschaffung dieser so genannten Zeichnungsteile ist ungleich aufwändiger als die Bestellung nach Katalog.

Sie werden nach Zeichnung gefertigt – daher der Name – und erfordern auf Lieferantenseite vor allem geeignete Fertigungstechnologien und das entsprechende Know-how. Jürgen Bikowski erläutert die Ausgangssituation: “Wir hatten 2006 im Elektronikbereich schon seit geraumer Zeit Bauteile über Internet bezogen und suchten nun auch im Mechanikbereich nach einem Online-Angebot, das uns an zentraler Stelle eine groß;e Auswahl geeigneter Zulieferunternehmen bietet.”

Die Wahl fiel auf TechPilot. Das Sourcing-Portal ist auf Zeichnungsteile spezialisiert. Es bietet unter www.techpilot.net nicht nur eine Liste von Fertigungsunternehmen, sondern liefert eine qualifizierte Auswahl nach zahlreichen Suchkriterien. Darüber hinaus können schnell und einfach Anfragen erstellt, Angebote eingeholt und ausgewertet werden. Nicht unerheblich für die Entscheidung bei Endress+Hauser Wetzer war auch das Preismodell. Im Unterschied zu anderen Anbietern ist TechPilot für Einkäufer grundsätzlich kostenlos. Es fallen auch keine transaktionsabhängigen Gebühren an. Das Portal kann daher risikofrei getestet werden.

TechPilot bietet Zugang zu über 50.000 Zulieferern. Davon sind über 11.000 mit den Spezifikationen ihres kompletten Maschinenparks registriert. Für die gezielte Suche nach geeigneten Lieferanten kann der Einkäufer eine Vielzahl von Parametern wie Materialart und Materialstärke, Bearbeitungstechnologien, Werkstückgröß;e und Bedarfsmengen definieren. Das Ergebnis der Lieferantensuche ist also nicht einfach eine Liste von Auftragsfertigern, sondern eine Aufstellung derjenigen Firmen, die aufgrund ihrer technischen Ausstattung tatsächlich in der Lage sind, die benötigten Teile zu fertigen.

“Diese Vorfilterung ist extrem aufwändig, wenn man sie selbst machen muss”, wirft Bikowski ein. “Da erspart einem TechPilot schnell einige Stunden Internetrecherche und Mailkommunikation. Gut finde ich auch die regionalen Auswahlmöglichkeiten; ich kann wählen, ob ich Anbieter aus der Region, aus Deutschland oder weltweit in die Auswahl aufnehmen möchte.”

Schon die ersten Anfragen auf TechPilot sorgten für eine positive Resonanz bei den Mitarbeitern im Einkauf. TechPilot erspart ihnen das mühsame Gleichstellen der Angebote. Bisher hatte jeder Zulieferbetrieb seine Angebote anders aufbaut und formatiert. Die Angebote mussten nach und nach in einem Formular erfasst werden, um die verschiedenen Konditionen und Informationen verglichen und gegenüber stellen zu können. Bikowski schätzt, dass er dadurch pro Angebot 50 bis 60 Prozent der vorher benötigten Zeit einspart.

Das Beschaffungsteam von Endress+Hauser Wetzer holt heute bei praktisch allen Neuteilen Angebote über TechPilot ein. Die Eingabeseiten sind logisch aufgebaut, übersichtlich und daher einfach zu bedienen. Und wenn dennoch mal was schief läuft, hilft ein besonderer Service des Sourcing-Portals: Nach dem Absenden werden alle Anfragen von zwei TechPilot-Mitarbeitern überprüft. Fehlt eine wichtige Information oder fallen irgendwelche Unstimmigkeiten auf, dann werden diese Punkte zusammen mit dem zuständigen Einkäufer geklärt.

Die Markttransparenz, die TechPilot bietet, erleichtert auch strategische Entscheidungen. “Wir nutzen TechPilot als Benchmark sogar für Teile, die wir selbst fertigen, und können so auf einer sehr fundierten Grundlage entscheiden, ob sich ein Outsourcing lohnt, ob wir an unseren Prozessen arbeiten müssen und ob wir weiterhin intern fertigen”, erläutert Bikowski, der bereits darüber nachdenkt, ein eigenes Portal für den Einkauf aufzubauen. Dafür bietet TechPilot eine spezielle “Corporate Solution”, die nicht nur optisch an den Unternehmensauftritt, sondern auch technisch an die Infrastruktur angepasst werden kann. Darüber hinaus ist eine Integration in das ERP-System möglich.

Jürgen Bikowski fasst zusammen: “TechPilot ermöglicht uns eine Vorauswahl von Lieferanten, die wir selbst zeitlich gar nicht leisten könnten. Wir erledigen alle Routinearbeiten im Rahmen einer Ausschreibung wesentlich schneller und zuverlässiger und erhalten aussagekräftige Daten, die mehr Transparenz schaffen und fundiertere Entscheidungen ermöglichen.”

Info: www.techpilot.de

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