„Fast in eigener Sache“: Abo-Zeitschriften nicht verzichten

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„Fast in eigener Sache“: Abo-Zeitschriften nicht verzichten

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Die Zukunftschancen für Print-Zeitschriften und Print-Abos sind deutlich besser als bisher von Experten vermutet. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Allensbach im Auftrag des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Deutschen Post zeigt, dass 55 Prozent der Bevölkerung auch in Zukunft mindestens ebenso viele Abonnements beziehen werden wie heute. Hingegen erwarten 86 Prozent der Führungskräfte in Zeitschriftenverlagen eine abnehmende Abo-Bereitschaft der Verbraucher.


Im Rahmen der zweistufigen Studie „Die Zukunft des Abonnements“ wurden sowohl 1.600 Endkunden als auch 118 Führungskräfte aus 74 Verlagen zu den Herausforderungen und Chancen für das Abo-Geschäft von Publikumszeitschriften im digitalen Zeitalter befragt. „Die Studie zeigt uns und unseren Partnern nun spannende Ansätze auf, wie wir die Zukunft des Abos aktiv gestalten können“, sagt Lutz Glandt, Mitglied des Bereichs-vorstands Brief bei der Deutschen Post. „So erwarten die Verbraucher neben starken Inhalten vor allem eine verlässliche Zustellung sowie mehr Flexibilität in der Abo-Gestaltung.“


Zahlungsbereitschaft für digitale Abos ist gering


Einhellige Erwartung der Verlagsexperten ist, dass Print auch 2020 noch den mit Abstand größten Umsatzbeitrag im Zeitschriftenbereich liefern wird. Gleichzeitig rechnen aber 31 Prozent damit, dass digitale Angebote einen signifikanten Umsatzanteil von mindestens 40 Prozent am gesamten Zeitschriftenbereich ihres Verlages erreichen werden. Anders die Erwartungen der Bevölkerung: Bei ihr stoßen digitale Abo-Angebote noch auf eher verhaltenes Interesse. Immerhin sagen zwei von drei Personen, dass sie Zeitschriften lieber gedruckt als auf dem Bildschirm lesen. Auch die Zahlungsbereitschaft für digitale Abos ist deutlich geringer als für Print-Abos: 47 Prozent wollen weniger als für Print zahlen, 13 Prozent sogar nichts.



Zudem überschätzen viele Führungskräfte die Relevanz digitaler Zusatzangebote als Verstärker für den Abschluss eines Abonnements offensichtlich erheblich. Während 48 Prozent glauben, dass die Bereitstellung weiterführender Informationen oder Fotostrecken im Internet Anreize schaffe, räumen lediglich 13 Prozent der Deutschen diesen Angeboten eine höhere Relevanz ein. Dennoch rechnen 65 Prozent der Verlagsexperten damit, dass es in fünf bis zehn Jahren nur noch Kombi-Abos aus Print und digitalen Inhalten geben wird.


Während sie also Online-Angeboten eine wichtige Rolle zuteilen, unterschätzen die Führungskräfte andere Punkte. So sind für die Leser Convenience-Gedanken wie die regelmäßige Lieferung nach Hause (86 Prozent) oder eine unbeschädigte Zustellung (52 Prozent) von ebenso hoher Attraktivität wie die redaktionell-inhaltliche Gestaltung ihres Magazins (74 Prozent). Zudem zeigt sich bei Abonnenten wie Nicht-Abonnenten ein ausgeprägter Wunsch nach einer flexibleren Gestaltung des Print-Abonnements. So ist die Möglichkeit, ein Abo kurzfristig kündigen zu können, für 80 Prozent der Deutschen von hoher Bedeutung. Hingegen halten lediglich 54 Prozent der Führungskräfte diesen Punkt für sehr wichtig.


 

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