09.07.2019 – Kategorie: Handel, eCommerce

FemTech-Produkte: Ava erschließt neue Vertriebskanäle

FemtechQuelle: Ava

Der auf FemTech spezialisierte Anbieter Ava hat seine Vertriebskanäle erweitert. So wird Ava künftig auch bei Otto, MediaMarkt und Amorelie erhältlich sein. Mit dem Armband von Ava können Frauen ihre fruchtbaren Tage ermitteln und so eine Schwangerschaft besser planen.

Fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ist hierzulande ungewollt kinderlos und oft ist der Weg zur Schwangerschaft lang und aufreibend. Zur Erfüllung des Kinderwunsches sind viele Paare auf technologische und medizinische Hilfe sowie Fortschritte in der Fertilitätsforschung angewiesen. Genau hier setzt Ava an und bietet ein praktisches und leicht in den Alltag integrierbares FemTech-Produkt, basierend auf modernster Technologie. Indem das Ava-Armband die fruchtbaren Tage sehr genau ermittelt, kann eine Schwangerschaft besser geplant werden.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Handelspartnern. Sie garantiert eine breitere Verfügbarkeit, womit wir auf die stark steigende Nachfrage reagieren“, erklärt Ava-Mitgründerin Lea von Bidder. „Otto, MediaMarkt und Amorelie sind ideale Kooperationspartner, denn sie setzen wie wir auf innovative und digitale Technologien. Mit Ava nehmen unsere Partner ein FemTech-Produkt ins Sortiment, das mittels modernster Technologie zum Wunschkind verhelfen kann und heutigen Bedürfnissen entspricht.“

Lea von Bidder ist Mitgründerin von Ava.

Ava-Methode ist wissenschaftlich bestätigt

Bei der kürzlich veröffentlichten klinischen Studie „Wearable Sensors Reveal Menses-Driven Changes in Physiology and Enable Prediction of the Fertile Window“ mit 200 Probandinnen, welche rund 1.000 Menstruationszyklen umfasste, wurde nachgewiesen, dass Ava mit einer 89-prozentigen Genauigkeit das fruchtbare Zeitfenster von fünf Tagen in Echtzeit erkennt. Nachts getragen, misst Ava fünf relevante körperliche Parameter, deren Analyse genaue Rückschlüsse auf die Fruchtbarkeit zulässt.

Durch seine wissenschaftliche Basis und den Einsatz neuester Sensortechnologie sowie intelligenter Algorithmen hebt sich das Ava Armband von der Masse der Zyklus-Apps und herkömmlichen Methoden zur Fruchtbarkeitsbestimmung ab. Letztere, zum Beispiel Basaltemperaturmessung oder LH-Urintest, liefern oft nur ein unvollständiges Bild des fruchtbaren Zeitfensters.

Ava misst fünf relevante körperliche Parameter, deren Analyse genaue Rückschlüsse auf die Fruchtbarkeit zulässt.

Wachstumsmarkt FemTech

Jüngste Studien prognostizieren, dass der weltweite FemTech-Markt bis 2025 auf ein Volumen von knapp 50 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Derzeit besteht allerdings noch deutliches Verbesserungspotenzial, denn in puncto Gesundheitsinnovation existiert immer noch eine Geschlechterlücke. Der männliche Körper galt lange Zeit als De-Facto-Standard, während der Körper der Frau als Version hiervon gesehen wurde. Daher wurden vorwiegend Daten von Männern erfasst und gesammelt.

Experten sprechen diesbezüglich von einer Geschlechterdatenlücke (gender data gap), derzeit ein viel diskutiertes Thema. Insbesondere herrscht weitgehende Unkenntnis hinsichtlich des Menstruationszyklus. Ava arbeitet daran, diese Lücke zu schließen. 20 Prozent des Verkaufserlöses eines Ava-Armbands fließen deshalb in Forschung und Entwicklung. (sg)


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