Fünf Best Practices zur Verbesserung der Website-Performance

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Compuware, Anbieter von Application-Performance-Technologie, hat rund 500 Millionen Internet-Transaktionen untersucht und herausgefunden, dass eine Beschleunigung der Ladezeit einer Seite um 2 Sekunden die Abbruchrate um 8 Prozent reduziert. Je länger die Seite lädt, desto stärker ist dieser Effekt. Können 8 Sekunden eingespart werden, sinkt die Abbruchquote um fast 40 Prozent.


Die folgenden fünf Best Practices zeigen, wie Unternehmen und Website-Betreiber die Performance ihrer Website signifikant verbessern können:


1. Blick über die eigene Firewall hinaus


Viele Unternehmen beobachten nur, welche Prozesse in ihrem eigenen Rechenzentrum ablaufen und ob alle Systeme einwandfrei arbeiten. Das genügt aber nicht, um zu prognostizieren, wie die Anwendung beim Endverbraucher ankommt. Faktoren, wie die geografische Lage, der verwendete Browser, Drittanbieter, die ebenfalls Content bereitstellen und einige mehr beeinflussen den Seitenaufbau und müssen stets mit berücksichtigt und überwacht werden.


2. Belegbare Daten aller involvierten Partner


Um Fehler beheben zu können, muss die Quelle bekannt sein. Compuware hat bei der Auswertung der Performance-Daten von 4.000 verschiedenen Unternehmen herausgefunden, dass pro Seitenaufruf durchschnittlich acht verschiedene vollwertige Domains und Server beteiligt sind. Hier muss geklärt werden, welchen Beitrag die einzelnen Hosts leisten und wo gegebenenfalls nachgesteuert werden muss.


3. Was zählt, ist der Anwender


Um einen globalen Überblick über die User Experience zu gewinnen, hat Compuware 360 Millionen Seitenaufrufe analysiert, die deutlich zeigen, welche Unterschiede es zwischen verschiedenen Browsern beim Seitenaufbau gibt. Mindestens genau so wichtig, wie schnell eine Seite lädt, ist wie schnell sie aus Sicht des Anwenders lädt. Das heißt, wie lange es dauert, bis es aussieht, als ob die Seite geladen wäre, obwohl der Ladevorgang noch nicht abgeschlossen ist.


4. Verschiedene Browser und verschiedene Endgeräte erfordern neue Strategie


Webbasierte Anwendungen müssen über verschiedene Browser und Geräte hinweg getestet werden, bevor sie online gehen. Manche Seiten werden in einem bestimmten Browser, Betriebssystem oder Endgerät langsam oder im schlimmsten Fall gar nicht geladen. Dies muss z. B. vor einer Produkteinführung unbedingt beachtet werden.


5. Messbare Service-Vereinbarungen mit Drittanbietern


Wichtig ist zu guter Letzt, Service Level Agreements (SLAs) zu definieren und deren Einhaltung zu überwachen – dazu gehört in erster Linie ein konkretes Performance-Ziel, aber auch Aspekte wie zusätzliche Kapazitäten bei plötzlich ansteigenden Zugriffszahlen sowie Flexibilität und Stabilität aller involvierten Partner.


 


 

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