02.07.2014 – Kategorie: Handel, Marketing

Fußball-WM spannender als Tablet & PC: Weniger Internet-Traffic, wenn Deutschland spielt

Früher haben TV-Ereignisse die Leute von der Straße gefegt, heute ist es umgekehrt. Wenn Deutschlands Nationalelf aufläuft, hält es selbst die Online-Junkies nicht vor dem heimischen PC. Das hat der Tracking-Anbieter intelliAd ermittelt, der die Klicks des gestrigen Montags zwischen 22:00 und 01:00 Uhr mit einem gewöhnlichen, „fußballfreien“ Montag verglichen hat. Gestern, zum Achtelfinale von Jogis Jungs und dem 2:1-Sieg gegen Algerien, waren es 19 Prozent weniger. Die Internetzugriffe von Smartphone und Tablets nahmen um 12 Prozent ab.

Während des Spiels konzentrieren sich die meisten Zuschauer also auf das Geschehen auf dem Platz. Ganz anders sah dies in der Halbzeitpause aus. Hier stieg die Zahl derer, die aktuelle Hintergrundinfos und Kommentare beim Public Viewing aus dem Netz abriefen, rapide an. Die Zugriffe erhöhten sich gestern in der Halbzeitpause um 214 Prozent gegenüber dem Ende der ersten Spielhälfte. Auf mobilen Geräten stieg der Traffic sogar um 245 Prozent.

Für werbungtreibende Unternehmen und Betreibern von E-Shops ist die WM demnach eine harte Probe, denn gekauft wird entsprechend wenig – und wenn, dann in dem engen Fenster der Halbzeitpause. Die Kauflust während der deutschen WM-Spiele breche um rund 40 Prozent ein, hatte idealo kürzlich ermittelt. „Wir raten unseren Kunden, diese Anomalien beim täglichen Kampagnen-Reporting zu beachten und keine voreiligen Maßnahmen zu ergreifen, bis der Traffic wiederkommt“, kommentiert Tobias Kiessling, CTO der intelliAd Media.


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