Generation Z: Am besten alles personalisiert

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Die kaufstarken 16- bis 24-Jährigen sind eine spannende Zielgruppe für Händler. Jetzt hat der Gen Z-Report von Criteo ihr Kaufverhalten genauer unter die Lupe genommen.

Generation Z Studie

Die kaufstarken 16- bis 24-Jährigen sind eine spannende Zielgruppe für Händler. Jetzt hat der Gen Z-Report von Criteo ihr Kaufverhalten genauer unter die Lupe genommen.

Das Commerce-Marketing-Unternehmen Criteo hat die Ergebnisse des globalen Reports zur Generation Z veröffentlicht. Die Studie basiert auf der Criteo Shopper Story 2017 und analysiert das Einkaufsverhalten der kaufstarken Generation Z: Was motiviert sie zum Kauf und welche Anforderungen haben sie an den Handel? Welche Rolle spielen Smartphones und soziale Netzwerke? Welche Bedeutung hat der stationäre Handel für die Generation Z?

Acht Millionen potenzielle Käufer

„Zehn Prozent der deutschen Bevölkerung gehören der Generation Z an; das entspricht acht Millionen potenziellen Käufern und damit immensen Möglichkeiten für Händler und Marketingtreibende. Was bei den Millennials noch die Regel war, gilt nicht uneingeschränkt auch für die Gen Z, denn diese Generation hat trotz des omnipräsenten Smartphones das stationäre Einkaufen wieder für sich entdeckt“, sagt Alexander Gösswein, Regional Managing Director DACH, MEA und Russland bei Criteo. „Für Händler ergeben sich daraus zwei Schlussfolgerungen: Einerseits gilt es, diese Mobile-fokussierte Generation mit einem hohen Grad an Personalisierung anzusprechen, was auch Ads und Apps beinhaltet. Andererseits gewinnen überzeugende Omnichannel-Konzepte zusätzlich an Bedeutung.“

Die Instagram-Generation

Die Generation Z ist jung und mobil – sie will Neuheiten und Erfahrungen. Die Instagram-Generation lebt von Visuals und erwartet dies auch von Händlern: coole und ästhetische Online-Erfahrungen mit perfekt in Szene gesetzten Produkten. Neben dem Online-Erlebnis sollten Händler zudem auch ihre stationären Geschäfte in Sachen Präsentation und Design auf das nächste Level heben. Händler und Brands, die die Generation Z und ihre Bedürfnisse wertschätzen, gewinnen ihre Loyalität – durch personalisierte Erlebnisse, etwa Limited Editions bestimmter Produkte, durch außergewöhnliche und besondere Angebote und durch auffällige Stores.

Die Schlüsselergebnisse des Gen-Z-Reports

  • Enorme Kaufkraft: Sowohl online als auch offline verfügt die Generation Z über eine signifikante Kaufkraft. Durchschnittlich geben sie dabei online 220 US-Dollar (offline: 169 US-Dollar) für Unterhaltungselektronik aus, für Kleidung online 188 US-Dollar (offline 177 US-Dollar) und für Spielzeug online 161 US-Dollar (offline: 131 US-Dollar), gerechnet auf einen Zeitraum von sechs Monaten.
  • Mobile First: Keine andere Generation verbringt mehr Zeit an Mobilgeräten: Mit 11 Stunden durchschnittlicher Online-Zeit pro Woche – ohne Arbeit und Mails – ist die Generation Z absoluter Spitzenreiter in Sachen Mobile.
  • Neuere soziale Netzwerke: 49 Prozent der Befragten nutzen mehrmals täglich Instagram, bei Snapchat sind es 43 Prozent. Überraschend ungeschlagen ist jedoch Facebook, das von 59 Prozent der Befragten mehrmals genutzt wird. Von geringerer Relevanz ist Twitter mit 23 Prozent.
  • I’m a Streamer, Baby: Ob Fernsehserien, Musikvideos oder Podcasts: Die Generation Z liebt es, Content online zu streamen. Durchschnittlich verbringen die 16 bis 24-Jährigen insgesamt 22 Stunden mit Online-Video-Content pro Woche.
  • Stationärer Handel weiterhin wichtig: Die Generation Z liebt neben Technologie auch die Haptik: Sie will Produkte erleben und fühlen, bevor sie sich für den eigentlichen Kauf entscheidet. Während 77 Prozent angaben, so viel wie möglich online zu shoppen, gehen 80 Prozent gerne im stationären Handel einkaufen, wenn es ihre Zeit zulässt.
  • Retail Websites und Apps sind einflussreich: Über 50 Prozent der Generation Z gab an, dass Händlerwebsites und -apps mehr Einfluss auf ihr Kaufverhalten hätten als Search, Fernsehwerbung oder auch Online-Ads.
  • Vorbereiteter denn je: Webrooming ist bei der Generation Z populärer als Showrooming. 34 Prozent der Befragten gab an, dass sie sich Produkte zuerst gerne online ansehen, bevor sie sie anschließend im Laden kaufen. Im Laden angesehene Ware kaufen dagegen nur 23 Prozent später online.
  • Alles personalisiert: Die Generation Z will alles personalisiert haben, auch Anzeigen. 63 Prozent sagen, dass sie Anzeigen mögen würden, die einen Mehrwert für sie bieten.

Über die Studie: Der Gen Z -eport basiert auf der Befragung von 940 Mitgliedern der Gen Z in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Japan. Den vollständigen Criteo Gen Z Report finden Sie hier.

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