Google als Klimasünder beschuldigt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Google als Klimasünder beschuldigt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Bei jeder Anfrage bei der Internet-Suchmaschine Google werden sieben Gramm des Treibhausgases Kohlendioxid erzeugt. Das berichtet die Online-Ausgabe der britischen Zeitung Times.

Der vom Harvard-Physiker Alex Wissner-Gross errechnete Wert entspricht der Hälfte des CO2-Ausstoßes, der beim Aufkochen von einem Liter Wasser erzeugt wird. Der Physiker Wissner-Gross bescheinigt der Suchmaschine zwar effizienten Umgang mit Energie, das Hauptziel des Onlinesuche-Betreibers sei jedoch die Schnelligkeit. Diese erreiche Google nur, indem mehrere räumlich getrennte Rechner gleichzeitig die Suchabfrage erledigen, was zusätzlichen Energieaufwand bedeute.

Als „um ein Vielfaches zu hoch gegriffen“ bezeichnet Urs Hölzle, Googles Senior Vice President, per Blogeintrag die von Wissner-Gross errechneten Werte. Umgerechnet auf das bei der Energieerzeugung produzierte Treibhausgas liege der Ausstoß bei 0,2 Gramm CO2 pro Anfrage. Somit seien für den CO2-Ausstoß in der Größenordnung eines mit dem Auto gefahrenen Kilometers 1.000 Google-Suchen nötig. Der Rechner, auf dem die Suchabfrage gemacht wird, brauche in der kurzen Suchzeit mehr Energie als seitens Google für die Beantwortung nötig sei. Die Datenzentren seiner Firma seien hinsichtlich ihres Energieeinsatzes die effizientesten der Welt, zudem bemühe sich Google um die Erforschung sauberer Energieformen, so Hölzle.

Der britische Umweltberater John Buckley hält indes Werte zwischen einem und zehn Gramm CO2 für jede Google-Suche für realistisch. Der Betrieb eines PCs verursache alleine schon zwischen 40 und 80 Gramm pro Stunde. Der hohe Energieaufwand des Internets war zuvor schon von mehreren Experten kritisiert worden. Der Betrieb einer virtuellen Person auf der Plattform „Second Life“ verursache etwa 1.752 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das entspreche fast der Energiemenge, die ein durchschnittlicher Brasilianer pro Jahr benötigt. Mehrere Initiativen versuchen indes, durch Klimaschutzprojekte die negativen Umweltfolgen durch das Internet durch Baumpflanzprojekte auszugleichen.

Info: http://technology.timesonline.co.uk/

 

 

 

 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Eine neue Umfrage von CM.com zum Einkaufsverhalten zeigt, wie groß das Marktpotential für Einkäufe via Chat ist. Außerdem zeigt sich, dass nicht mehr nur junge Personen auf Einkaufstour per Smartphone gehen. Einer der Gründe dafür: Onlineshopping über mobile Endgeräte funktioniert immer besser.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.