Google+ ist 2012 Pflicht für die Unternehmenskommunikation

Im Dezember hat Google damit begonnen, die neuen Google Plus Pages für Unternehmen ganz oben in den Suchergebnissen zu listen. Sie erscheinen bereits bei einigen Unternehmen direkt unter dem Treffer der Corporate Page. Zusätzlich zum Firmenlogo werden die beiden aktuellsten Statusmeldungen der Google Plus Page angezeigt. Damit ist Google Plus 2012 Pflichtbestandteil für die eigene Suchmaschinenoptimierung und Social-Media-Strategie.

Doch wer sein Social-Media-Konzept aus Facebook einfach auf Google Plus überträgt, wird scheitern. Denn Google Plus ist in seiner Funktionsweise anders aufgebaut und erfordert neue Herangehensweisen. Zentraler Unterschied zu Facebook ist nicht nur die Organisation der Kontakte in sogenannte Circles, sondern auch der Einfluss des sozialen Netzwerks auf den Suchalgorithmus von Google. Zudem kommt der neue Video-Kommunikationskanal Hangouts dazu. Die Agentur für Online-Kommunikation InpromoPROMO zeigt in ihrem aktuellen, kostenlosen Whitepaper „Einführung in Google+“, wie das soziale Netzwerk funktioniert und gibt Anregungen für erfolgreiches Marketing auf Google Plus.

„Google Plus ermöglicht eine Vielzahl von neuen kreativen Ideen und Kampagnen. Der Erfolg von Google Plus wird aber davon abhängen, inwiefern Unternehmen und Marken sich den Herausforderungen stellen werden“, erklärt Florian Bieker, Projekt-Manager bei INPROMO.

Drei wichtige Unterschiede zwischen den beiden Netzwerken: 

1) Google Plus Circles ermöglicht zielgruppenorientierte Kommunikation
Bei Facebook haben Unternehmen keinen Einfluss auf die Verbreitung und den Empfang ihrer Inhalte. Die Informationsströme werden mittels Algorithmen gesteuert. Bei Google Plus dagegen gehen keine Inhalte verloren, sondern können über die Organisationstruktur der sogenannten Circles zielgruppengenauer ausgesandt werden. Aktuell wird diese Funktion jedoch kaum von Unternehmen genutzt, obwohl sie für die Community grundlegend ist. Auffällig ist, dass viele Pages zwar eine große Anzahl an Followern haben, aber nur wenige Personen in Circles eingeteilt sind. 

2) Virale Effekte sind stärker vom Google Plus User initiiert
Facebook-Strategien sind in der Regel auf das Erzielen möglichst weitreichender viraler Effekte ausgelegt. Bei Google Plus funktionieren diese Konzepte nicht. Hier wird ein Posting nur durch aktives Teilen der Follower verbreitet. Das bedeutet für Unternehmen, dass sie noch stärker auf relevante Inhalte setzen müssen. Gleichzeitig bietet Google Plus aber bessere Bedingungen für eine direkte Beziehung zu den Google Plus Followern. Unternehmen sollten daher auf nachhaltige Kommunikation setzen.

3) Google Plus Hangouts eröffnet neue Wege der Kundenkommunikation
Mit dem Video-Chat Hangouts stellt Google Plus einen ganz neuen Kommunikationskanal bereit. Hier sind viele Nutzungsmöglichkeiten denkbar wie der Gebrauch im Kundenservice sowie für Tutorials, Events oder Produktpräsentationen. Interessant für Unternehmen ist die Live-Funktion Hangouts On Air, die aber noch nicht für Pages freigegeben ist. Bei diesem Feature können Zuschauer in unbegrenzter Zahl an Diskussionen und Gesprächen per Live-Video-Stream teilnehmen.

Das kostenlose Whitepaper „Einführung in Google+“ kann per E-Mail bei Florian Bieker (florian.bieker@inpromo.de) angefordert werden.

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