Grenzenlos handeln in Europa?

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Mit dem Zusammenwachsen der EU-Länder hat sich auch der Onlinehandel über die Grenzen hinweg intensiviert. Anlässlich des Europatags am 9. Mai 2016 kommentiert Arjan Kerkhoff, Senior Director Northern & Central Europe Key Account Management bei MetaPack, die heutigen Chancen des Cross-Border-Handels und gibt Tipps, wie Händler beim grenzüberschreitenden Versand die hohen Kundenansprüche erfüllen können.
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Europa ist weltweit der zweitgrößte regionale E-Commerce-Markt – nach China und vor den USA. Dabei finden die meisten Cross-Border-Verkäufe innerhalb der westeuropäischen Länder statt. Das Zusammenwachsen Europas ist also auch am Kaufverhalten der Online-Kunden abzulesen. Für viele Online-Händler stellt der grenzübergreifende Handel eine natürliche Chance dar, ihr Potenzial an Kunden zu erweitern und ihren Umsatz zu steigern. Innerhalb der EU sind die regulatorischen Hürden dafür gering.

Dennoch sollte der Einstieg ins Cross-Border-Geschäft wohl geplant sein. Denn auch im Cross-Border-Handel ist eine nahtlose, positive Bestellerfahrung für die Kunden von zentraler Bedeutung. Vor allem der Versand spielt im Zuge des Fulfillment für die Kundenzufriedenheit eine entscheidende Rolle. Wie eine Studie von MetaPack2 zeigte, sind die Lieferansprüche der Onlinekunden hoch: 86 Prozent legen vor allem Wert auf eine schnelle Lieferung, 83 Prozent wünschen ein garantiertes Lieferdatum und 80 Prozent möchten einen genauen Lieferzeitraum mit Uhrzeit angegeben bekommen. 51 Prozent der Online-Shopper zögern darüber hinaus auch nicht, eine Bestellung abzubrechen, wenn sie unbefriedigende Lieferoptionen vorfinden.

Und diese Ansprüche machen keinesfalls an den Landesgrenzen Halt. Online-Händler können sich im Wettbewerb abheben, wenn sie auch im Cross-Border-Handel dem Versand eine hohe Bedeutung beimessen und ihren Kunden vielfältige Lieferoptionen anbieten. Neben der Prüfung von gesetzlichen Vorgaben, Verbraucherschutz- und Zollbestimmungen gehört zum Cross-Border-Handel auch dazu, sich über die bevorzugten Lieferoptionen der Kundengruppen in der Zielregion einen Überblick zu verschaffen.

 

 

Der Kunde ist mündig

Um möglichst viele gewünschte Lieferoptionen in möglichst vielen Ländern bieten zu können, empfiehlt sich eine Multi-Carrier-Strategie. Dann muss der Preis nicht das vordringliche Entscheidungskriterium sein. Der Kunde ist mündig und kann selbst entscheiden, was ihm eine bestimmte Lieferoption wert ist – zum Beispiel eine besonders schnelle Lieferung oder die Lieferung an einen Paketshop, wo er sie abholen kann. Von Bedeutung ist viel mehr, welche Versandunternehmen von den Kunden als zuverlässig erachtet werden. Denn dies steigert wiederum das Vertrauen der Kunden in den Online-Shop.

Der Cross-Border-Handel innerhalb der EU ist zwar bereits gängig, aber er ist im B2C-Umfeld nicht so selbstverständlich wie er sein könnte und sein sollte. Mit den heutigen Angeboten im Fulfillment sollte der Kunde kaum noch merken, ob eine Ware vom Inland oder vom EU-Ausland verschickt wird.

Autor: Arjen Kerkhoff von Metapack

(jm)

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