Gründerportrait: Pay with a Tweet- Digitale Inhalte zum Preis eines Social-Media-Shares

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Pay with a Tweet ist eine Software-Lösung, mit der digitale Inhalte zum Preis eines Social-Media-Shares angeboten werden können. Aaron Keilhau im Bild), CEO von Pay with a Tweet, erklärt, warum ein alternativer Payment-Dienst durchaus seine Berechtigung hat.
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Pay with a Tweet ist eine Software-Lösung, mit der digitale Inhalte zum Preis eines Social-Media-Shares angeboten werden können. Aaron Keilhau (im Bild), CEO von Pay with a Tweet, erklärt, warum ein alternativer Payment-Dienst durchaus seine Berechtigung hat.

Ecm: Wie kam es zu der Idee von Pay with a Tweet?

Aaron Keilhau: Die beiden Gründer Leif Abraham und Christian Behrendt haben nach einer  Lösung gesucht, ein von ihnen publiziertes Buch zu vermarkten. Da sie wussten, dass wenige Menschen bereit sein würden, Geld für ein unbekanntes Werk von unbekannten Autoren zu bezahlen, haben sie nach einer alternativen Entlohnung gesucht. Die neue Währung wurde dann Social Media Awareness.

Ecm: Was unterscheidet Sie von der Konkurrenz beziehungsweise mit welchen Geschäftsmodellen konkurrieren Sie?

Aaron Keilhau: Heute sind wir ganz anderes aufgestellt. Wir haben uns zu einem Empfehlungsmarketing-Tool weiterentwickelt. Wir beraten und managen die Social-Media-Empfehlungsaktivitäten für unsere Kunden, hauptsächlich im E-Commerce-Bereich. Und mit über 40.000 entwickelten Kampagnen, vor allem in den USA, haben wir einen großen Erfahrungsschatz und wissen so, was bei den Usern am Ende funktioniert und was nicht.  

Ecm: Haben Sie einen (familiären) Unternehmerhintergrund oder woher stammt das Know-how und die Lust/der Mut an der Selbstständigkeit?

Aaron Keilhau: Nein, den habe ich nicht. Das muss trotzdem in den Genen stecken. Ich habe schon in der Schule mit meinem besten Freund zusammen kleinere Projekte für unsere Mitschüler organisiert und so ein kleines Taschengeld verdient. Das ging dann immer so weiter. Mein erstes richtiges Projekt war dann die CampusCard – eine Rabattkarte an der Uni Hamburg.

Ecm: Was waren die größten Schwierigkeiten in den ersten 12 Monaten und was würden Sie im Nachhinein anders machen?

Aaron Keilhau: Ich würde von Anfang an den Fokus mehr auf den Vertrieb legen. Durch direkte Kundengespräche findet man besser heraus, wo der eigentliche Bedarf steckt. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit unserer Team-Entwicklung!

Ecm: Wie sind Sie finanziert und wann wollen Sie schwarze Zahlen schreiben?

Aaron Keilhau: Wir haben gerade eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Als Business Angel haben unter anderem der ehemalige Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Hartmut Ostrowski und der ehemalige Vorstand von Booz & Company Dr. Jürgen Ringbeck einen mittleren sechsstelligen Betrag investiert. Bis Ende des Jahres rechnen wir mit dem ersten positiven Cashflow.

Aaron Keilhau ist CEO von Pay with a Tweet, einer Software-Lösung, mit der digitale Inhalte zum Preis eines Social-Media-Shares angeboten werden können. Nutzer erhalten angebotene Rabatt-Codes, E-Books oder Musikstücke somit erst, wenn sie über Pay with a Tweet ihren Freunden bei Facebook, Twitter oder anderen Social-Media-Kanälen davon erzählt haben. Pay with a Tweet wurde von Leif Abraham und Christian Behrendt in New York gegründet. Im Jahr 2014 beteiligte sich der Hamburger Company Builder Hanse Ventures an Pay with a Tweet.

Dieser Beitrag erschein erstmals im e-commerce Magazin 08/2015.

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