18.07.2011 – Kategorie: IT, Technik, eCommerce

Händler bremsen ihren Umsatz aus

Zwar nimmt die Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten im eCommerce zu. Aber Kunden finden davon immer nur einen Teil bei ihrem jeweiligen Online-Händler. Laut der neuen Studie „Zahlungsabwicklung im E-Commerce“ von ibi research und Partnern aus der Praxis werden im Schnitt vier bis fünf Methoden angeboten. Bei ausländischen Kunden sind die Händler geneigt, eher weniger Zahlungsverfahren anzubieten als beim Verkauf im Inland.


Dabei ist die Zahlungsmethode im Einzelfall entscheidend darüber, ob es zum Kaufabschluss kommt. Kunden wollen risikoreiche Zahlungsmethoden wie Lastschrift und die Zahlung auf Rechnung. Aber gerade bei kleinen Unternehmen spielt die Sicherheit der Zahlung die entscheidende Rolle für ihr Angebot des Zahlungssystems. Und gerade Lastschriften und Rechnung sind unsicher. Deswegen verlassen sich Shops auf Methoden wie die Vorkasse, wodurch sie aber viele potenzielle Kunden nicht erreichen können. Risiko- und Forderungsmanagement Selbst wenn Kunden angeben per Vorkasse zu zahlen, bleiben fünf Prozent dieser „sicheren“ Lösung im Endeffekt unbezahlt.


Bei 40 Prozent der Unternehmen laufen mindestens drei Prozent der Bestellungen per Nachnahmesendung zurück. Bei Zahlungsstörungen setzen Händler überwiegend auf Inkassomaßnahmen, 80 Prozent davon lassen diese extern durchführen. Dabei berichten 20 Prozent der Unternehmen, die keine Inkassomaßnahmen mehr nutzen, von schlechten Erfahrungen. So helfen sich Händler teilweise mit Rabatten, die aus Sicherheitsgründen andere Zahlungsmethoden fördern sollen.


Dabei können Händler durch technische Lösungen im Bereich E-Payment ihren Kunden jede Zahlungsmethode bequem anbieten, ohne auf Sicherheitsstandards zu verzichten. Saferpay integriert alle Methoden, von der Zahlung per Vorkasse bis hin zur Rechnung über eine Schnittstelle in den E-Shop und bietet den Händlern eine Zahlungsabsicherung. Dabei greifen Service Payment Provider auf jegliche Zahlungsmittel, ob Visacard oder Paypal zurück. Zudem schafft Saferpay eine sichere Onlineabwicklung von schriftlichen und telefonischen Bestellungen.


Die Zurückhaltung in der Bedienung bestimmter Zahlungsmethoden sieht Johannes F. Sutter, Director Business Solutions Saferpay bei SIX Card Solutions, in Anbetracht der bestehenden technischen Lösungen als nicht gerechtfertigt. Er hat die Studie mit ibi research ins Leben gerufen und fordert nun: „Händler müssen flexibler werden und sich mit technischen Lösungen auseinander setzen. Nur so können sie auf die individuellen Kundenwünsche eingehen und ihren Umsatz steigern oder gar halten.“


Denn auch wenn die Studie keine definitive Aussage darüber treffen kann, welche Zahlmethoden sich langfristig durchsetzen, so weist sie stark darauf hin, dass Händler durch beschränkte Zahlungsmethoden ihre Umsatzsteigerung behindern. Vorbereitung statt Nachrüstung „Händler sollten sich auf neue Methoden, wie dem Mobile Payment, vorbereiten, bevor sie immer mehr potenzielle Kunden gar nicht erreichen“, so Johannes F. Sutter. Auch auf Mobilgeräten ist bereits die Verarbeitung aller Saferpay Zahlungsmittel sowie die 3-D-Secure-Methode möglich. So kann ein optimales Angebot an Zahlungsmitteln für den jeweiligen E-Shop erstellt werden.


 


 


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