Händler im Umgang mit digitaler Welt noch konservativ

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Laut EHI Marketingmonitor 2010/2011 halten 44 Prozent der Handelsverantwortlichen Social Media Marketing für einen Hype.

Im Einzelhandel verschieben sich die Marketing-Budgets zugunsten moderner Werbeformen.  2013 würde für die klassische Handelswerbung – für Flyer, Kataloge und Anzeigen – im Durchschnitt nur noch 53 Prozent des Budgets kalkuliert werden, so der Marketingmonitor 2010/2011 des EHI Retail Instituts.  2007 waren es noch rund 70 Prozent. Befragt wurden die Marketing-Experten von 41 deutschen Handelsunternehmen.

Laut Studie verschiebt sich das Gewicht derzeit am stärksten in Richtung Online-Marketing. Dabei fließen über die Hälfte der dort eingesetzten Mittel bislang in die Pflege der eigenen Website, nur knapp zwei Prozent entfallen auf Mobile Marketing und Social Media Marketing. 44 Prozent der Handelsverantwortlichen halten das Thema lediglich für einen aktuellen Hype. Unabhängig von dieser persönlichen Einschätzung geben 61 Prozent der Unternehmen an, momentan an einer Social-Media-Marketing Strategie zu arbeiten, erst 24 Prozent haben eine.

Social Media Marketing (SMM) ist eine Form des Online-Marketings. Beispiele für Social-Media-Plattformen sind die Internetseiten Facebook, Myspace, Twitter, Xing und Youtube. Ein kurzer Besuch im Video-Universum Youtube reicht aus, um zu sehen, wie die Kommerzialisierung dort ihre Bahnen zieht. Händler versuchen in kurzen Videos, potentielle Kunden über möglichst viele Sinne auf ein Produkt aufmerksam zu machen, etwa durch ein kurzes Konzert auf der umworbenen Gitarre. Beim Mobil Marketing kommen zusätzlich die Smart-Phones der Konsumenten ins Spiel. Der Billig-Discounter Lidl etwa präsentiert neuerdings eine eigene Applikation für das iPhone. Über GPS wird der Nutzer auf dem schnellsten Weg zur nächsten Filiale geleitet, Fotos von Produkt-Highlights und aktuelle Sonderangebote kann er sich schon unterwegs auf dem Display anzeigen lassen.

Eine ähnliche Dienstleistung haben der Lösungsanbieter Bizerba und mynetfair, ein Beteiligungsunternehmen der Burda Direct, entwickelt. Dabei kann der Kunde  im Supermarkt einen quadratischen QR-Code (quick response) mit seiner Handykamera vom Display einer PC-Waage einscannen. Er wird anschließend weitergeleitet zum Online-Portal von mynetfair.  Dort findet er neben Informationen zu mehr als einer halben Million Produkten auch passende Rezepte und Tipps für  Zusatzprodukte, etwa für den passenden Wein zum gerade abgewogenen Käse.  Matthias Harsch, Sprecher der Geschäftsführung bei Bizerba, sieht in diesem Projekt einen wichtigen Schritt in die Open-World des Unternehmens: „Wir schaffen mit dieser Business-Partner-Lösung eine nie zuvor dagewesene Produkttransparenz“, sagt Harsch. Rüdiger Gollücke, Vorstand von mynetfair, ist überzeugt: „Die Zukunft der Informationsverbreitung liegt im Internet und Mobil-Marketing, auch für den Einzelhandel“.

Schon jeder fünfte Handynutzer besitzt heute ein Smartphone. Das ergab der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag der BITKOM.  Am weitesten verbreitet sei die Smartphone-Nutzung derzeit in der Altersgruppe der 14-29 Jährigen. Hier habe mehr als jeder dritte Handynutzer ein solches Mobiltelefon. Bei den 30-44-Jährigen ist es noch jeder Vierte, bei den über 60-Jährigen sind es schließlich nur noch sieben Prozent. Forsa befragte 849 Handynutzer per Telefon.

(Autor: Klartext Online)

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