Händlerbund veröffentlicht Ebay-Studie 2017

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Der Händlerbund hat 1.037 Online-Händler gefragt, welche Erfahrungen sie beim Handel auf der Verkaufsplattform Ebay gemacht haben. Wie bewerten sie die Handhabung und die Funktionen des Marktplatzes und welche Vorteile bietet Ebay? Die Studie liefert einen Überblick darüber, wer, wie und warum auf Ebay aktiv ist.

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Der Händlerbund hat 1.037 Online-Händler gefragt, welche Erfahrungen sie beim Handel auf der Verkaufsplattform Ebay gemacht haben. Wie bewerten sie die Handhabung und die Funktionen des Marktplatzes und welche Vorteile bietet Ebay? Die Studie liefert einen Überblick darüber, wer, wie und warum auf Ebay aktiv ist.

Der erfahrene Einzelkämpfer

Die Händlerbund-Studie zeichnet ein konkretes Bild des durchschnittlichen Ebay-Händlers: Als Einzelkämpfer bewältigt er pro Woche 70 Bestellungen und blickt dabei auf mehr als zehn Jahre Erfahrung mit Ebay zurück. Die Ergebnisse zeigen: Nur sieben Prozent der Ebay-Händler beschäftigen ein Team aus mehr als zehn Mitarbeitern. Ein Viertel der Ebay-Händler wickelt bis zu 50 Bestellungen pro Woche ab und jeder Dritte ist schon seit mehr als zehn Jahren im Online-Handel aktiv.

 

Ebay erhält mittelmäßige Noten

Im zweiten Schritt der Studie wurden die Teilnehmer gebeten die Umsätze, den Pflegeaufwand, die Gebühren und das Kundenbewertungssystem bei Ebay als sehr gut (Note 1) bzw. mangelhaft (Note 5) einzuschätzen. Die Ergebnisse liegen alle im mittleren Bereich wobei die Kategorie der Umsätze mit 2,9 am besten abschneidet und das Bewertungssystem und die Provision nur eine 3,7 erhalten.

Plus-und-Minus-Rechnung

Die über 1.000 befragten Ebay-Händler haben eine Plus-Minus-Rechnung für Ebay erstellt und nennen als besondere Stärken des Marktplatzes eindeutig der Reichweite und Usability. Außerdem wiegt die Tatsache, dass der Marktplatz, anders als der Konkurrent Amazon, keine Verkäufe durchführt sehr schwer für das positive Image.

Auf der Gegenseite stehen vor allem Fairness und Transparenz, die Ebay-Händler zum Teil von Seiten des Marktplatzes als auch des Kunden vermissen. Kritisiert werden unter anderen irreführende Prozesse, mangelnder Käuferschutz, strenge Richtlinien und die Qualität des Ebay-Supports.

In einer Leistungsmatrix zeigen Ebay-Händler, wie sie die Performance von Ebay als Online-Marktplatz einschätzen und vergeben erneut Noten von eins (sehr gut) bis fünf (ungenügend). Mit einem Ergebnis von 1,82 steht die Reichweite als „Musterschüler” an erster Stelle, gefolgt von Payment, Usability, Image. Im hinteren Bereich reihen sich die Rechtssicherheit, Retourenabwicklung und das Gebührenmodell mit dem Prädikat „befriedigend” ein.

Vertriebskanäle neben Ebay

Welche Kanäle nutzen Ebay-Händler neben dem Marktplatz noch? Die Studie zeigt, dass sich viele Händler durch mehrere Standbeine absichern und das Risiko von Umsatzschwankungen reduzieren. Zwei Drittel betreiben sogar nebenher einen eigenen Online-Shop und 35 Prozent sind außerdem bei Amazon aktiv.

Das stationäre Geschäft spielt bei jedem fünften Ebay-Händler eine Rolle und bestätigt den Trend zum Multi-Channel-Prinzip. Meinungen zu Ebay Plus Über 60 Prozent der Befragten verzichten auf die Nutzung von Ebay Plus und nennen verschiedene Gründe für diese Entscheidung. Am häufigsten spricht laut der Teilnehmer das Aufwand-Nutzen-Verhältnis dagegen. Außerdem werden die Rahmenbedingungen mit kurzen Versandzeiten, langen Widerrufsfristen und hohen Kosten für die Verkäufer als ungünstig beschrieben.

Ergebnisse im Überblick

  • durchschnittlicher Ebay-Händler: Einzelunternehmer, pro Woche 70 Bestellungen, seit zehn Jahren aktiv
  • Reichweite gefolgt von Payment, Usability, Image erreichen mit „gut” die besten Noten
  • zwei Drittel betreiben nebenher eigenen Online-Shop, 35 Prozent sind außerdem bei Amazon aktiv
  • 60 Prozent der Befragten verzichten auf die Nutzung von Ebay Plus

Hier die Studienergebnisse zum kostenlosen Download.

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