Händler helfen Händlern: Wie die Initiative eine Verkaufs- und Lieferstruktur aufbaut

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Händler helfen Händlern: Wie die Initiative eine Verkaufs- und Lieferstruktur aufbaut

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Die Pro-Bono-Initiative "Händler helfen Händlern" baut eine eigene Verkaufs- und Lieferstruktur für die von der Corona-Pandemie stark betroffenen Einzelhändler auf.
Händler helfen Händlern

Quelle: ronstik/shutterstock

  • Technische Plattform als Sofortlösung geplant
  • IT-Netzwerk für stationäre Händler
  • Ziel der Pro-Bono-Initiative ist die Kompensation von Umsatzeinbußen

Mitglieder der Pro-Bono-Initiative „Händler-helfen-Händlern“ arbeiten zusammen mit ihren Partnern mit Hochdruck an einer Sofortlösung für die von der Corona-Pandemie stark betroffenen Einzelhändler. Schon Ende dieser Woche wird dem Einzelhandel in Deutschland eine technische Plattform zur Verfügung gestellt, die die Umsatzeinbußen zumindest zum Teil kompensieren soll.

„Wir arbeiten gerade mit aller Kraft an einer schnellen Unterstützung für regionale, stationäre Händler, die von der Ladenschließung extrem getroffen sind,“ so Marcus Diekmann, CEO von Rose Bikes und Mitinitiator von „Händler helfen Händlern“.

Händler helfen Händlern

Die Idee ist es, den stationären Händlern ein IT-Netzwerk zur Verfügung zu stellen, auf dem sie ihre Filialbestände hochladen und zum Beispiel durch Taxen, Lieferdienste, Getränkelieferanten und andere regionale Logistikdienstleister versenden können. Das Konzept entstand am Wochenende in Zusammenarbeit der beiden Händler Rose Bikes und Visunext Group sowie Shopsoftwarehersteller Shopware. Eine erste Maßnahme dafür ist die Erstellung einer B2B-Sofortlösung unter der Federführung von Shopware in Kooperation mit Netresearch und IT-Systems. Das Modell ist ein Hilfsangebot an den Handel ohne eigene wirtschaftliche Interessen der Partner.

Aufbau regionaler Verkaufsplattform

Damit können Händler innerhalb von 14 Tagen eine Verkaufsplattform aufbauen und einen zusätzlichen Verkaufskanal schaffen, um Umsatzausfälle zu kompensieren. „In eine ähnliche Richtung geht die Marktplatz-Lösung für Städte und Gemeinden“, erklärt Stefan Hamann, CEO von Shopware und Partner der Initiative „Händler helfen Händlern“.

Lokale Einzelhandelsgeschäfte können sich dort zusammenschließen, Synergien eingehen und ihre Angebote schnell online verfügbar machen. Zur Entwicklung der Plattformen werden in dieser Woche die Shopware-Entwickler im Rahmen eines mehrtägigen Hackathons verschiedene Ansätze entwickeln. Zur Teilnahme am Hackathon eingeladen ist überdies die gesamte Shopware-Community.

Händler helfen Händlern: Alle sind aufgefordert

Die Anknüpfung der Plattform an Lieferdienste und Taxizentralen ist noch in der Konzeptions-phase. „Ob uns das kurzfristig gelingt, wissen wir nicht, aber wir setzen alles daran“ so Marcus Diekmann. „Wir sind dankbar für jeden Kontakt und jede Lösung, die uns dabei helfen können, eine solche Infrastruktur aufzubauen. Alle sind aufgefordert, Ressourcen abzustellen, insbesondere Unternehmen, die noch nicht so stark von der Krise betroffen sind. Kontakt gerne über unsere LinkedIn Gruppe.“

Pro-Bono-Initiative

Lesen Sie auch: Lieferkette: Agilität schützt Unternehmen vor Folgen der Coronavirus-Krise


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