Hersteller von Gartenartikeln in Sachen E-Commerce noch zögerlich

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Hersteller von Gartenartikeln in Sachen E-Commerce noch zögerlich

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ecc-markenmonitor_juli-2014

 Nur der bayerische Gartengerätehersteller AL-KO ist im Vergleich mit anderen Markenherstellern der Branche Garten umfassend in Sachen Online-Direktvertrieb aktiv; zwei der zehn untersuchten Unternehmen nutzen die Möglichkeit der Weiterleitung von Kaufinteressenten an Online-Shops von Partner-Händlern. Bosch vertreibt eine kleine Auswahl von Zubehörartikeln über die eigene Internetseite. Alle untersuchten Hersteller unterstützen intensiv ihr stationäres Händlernetz. Dies sind die Ergebnisse des aktuellen ECC-Markenmonitors, den das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Commerce Connector monatlich zu wechselnden Branchen herausgibt.

Einen umfassenden Online-Shop mit vollständigem Sortiment führt einer der zehn untersuchten Branchen-Top-Player – der bayerische Gartengeräte-Hersteller AL-KO. Eine Besonderheit: Zusätzlich zum eigenen Shop bietet AL-KO die Weiterleitung zu externen Händlern an. Auch Bosch hat einen kleinen Webshop implementiert, jedoch wird in diesem ausschließlich eine übersichtliche Auswahl an Zubehörartikeln, wie beispielsweise Schutzbrillen und Gartenhandschuhe, angeboten. Einen umfassenden Online-Shop mit Gartengeräten führt der Hersteller mit Sitz in Stuttgart hingegen nicht. Eine alternative Online-Vertriebsform hat der finnische Gartenartikel-Hersteller Fiskars gewählt: Statt online direkt an Endkunden zu vertreiben, verlinkt der Hersteller seine Produkte zu den Online-Shops von Partner-Händlern. „Der Onlinehandel im Bereich Garten wächst stark und h at auch für die Zukunft noch großes Wachstumspotenzial. Markenhersteller sollten diese Chance nutzen, um sich frühzeitig im Online-Vertrieb zu positionieren, sei es über den eigenen Online-Shop oder die Einbindung von Partner-Händlern auf den Markenseiten“, so Markus Röse, Leiter Business Development der Commerce Connector GmbH.

Die Ergebnisse in der Dimension Händlernetzunterstützung zeigen, dass bereits alle untersuchten Markenhersteller die eigene Website recht intensiv zur Förderung ihres stationären Händlernetzes nutzen. Sowohl Einhell, Bosch, Black & Decker, MTD und Wolf Garten als auch Gardena, Fiskars, Husqvarna, Stihl und AL-KO informieren online umfassend über Fachhändler, bei denen Kaufinteressenten die Markenprodukte vor Ort erwerben können. Vorbildlich: Fast alle analysierten Hersteller haben in ihre Händlersuche eine praktische Standortanzeige der im Umkreis liegenden Händler integriert – einzig MTD und Wolf Garten verzichten derzeit auf diesen Service. „Die Händlernetzunterstützung ist für Markenhersteller im Cross-Channel-Zeitalter ein wertvoller Service, der gleichzeitig von vielen Usern erwartet wird. Auf diese Weise können Unternehmen auch ohne Online-Shop eine aktivere Rolle in der Customer Journey der Kunden spielen und diese gezielt zu Händlern im Umkreis weiterleiten“, so Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Der ECC-Markenmonitor untersucht, inwieweit Markenhersteller einerseits ihr Händlernetz durch Promotion auf ihrer Marken-Website unterstützen und inwieweit sie andererseits ihre Produkte über einen eigenen Online-Shop vertreiben. Hierfür werden zwölf ausgewählte E-Commerce-Branchen analysiert, wobei jeweils zehn Top Player in die Analyse einbezogen werden. Die Ergebnisse der Analyse ermöglichen eine grobe branchenspezifische Eingliederung der Markenhersteller in ein Portfolio.

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