Hohe Zuwächse an internetspezifischen Werbespots erwartet

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Adtech, Adserving-Anbieter, veröffentlichte die Ergebnisse einer Meinungsumfrage auf der dmexco in Köln. Dazu hatte der Technologie-Dienstleister am ersten Messetag 55 Besucher befragt.42 Prozent der Befragten erwarten, dass Werbetreibende schon innerhalb der nächsten zwölf Monate im groß;en Umfang Video Ads ausschließ;lich für das Internet produzieren werden. Nach Meinung von 38 Prozent werden bis dahin noch ein bis zwei Jahre vergehen. 18 Prozent gehen davon aus, dass diese Entwicklung zum Massenmarkt noch länger als zwei Jahre dauern wird.

Video Ads gehören bereits bei 52 Prozent der Befragten zum Tagesgeschäft. 34 Prozent wollen ihr Online-Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten um Video ergänzen.

“Das sind ausgezeichnet Video-News für die Branche. Video Advertising ist ein fester Bestandteil der Online-Werbewelt geworden. Die Zukunftsaussichten versprechen für uns als Technologie-Dienstleister jede Menge Arbeit” kommentiert Dirk Freytag, CEO von Adtech, die Zahlen. “Die Umfrage bestätigt, was wir jeden Tag in Gespräch mit Kunden erfahren: Neben Display setzen immer mehr Vermarkter, Agenturen aber auch Werbetreibende auf bewegte Bilder im Netz.”

Standards sind da ein Muss in der Branche. Knapp die Hälfte (45 Prozent) findet, dass die Online-Branche in der Hinsicht auf dem richtigen Weg ist. Fast ein Drittel (31 Prozent) sehen sogar noch einen deutlich höheren Bedarf an Regulierung, während 24 Prozent von einem Zuviel an Standards sprechen.

Beim Thema nationale Online-Standards gehen die Meinungen der Befragten deutlich auseinander. 47 Prozent der Befragten schätzen die Bemühungen des BVDWs und OVKs um landesspezifische Standards positiv ein. Dem gegenüber stehen 42 Prozent, die wenig Sinn darin sehen, da das Online-Geschäft nationale Grenzen nicht berücksichtigt. Sie würden sich eher an den Standardisierungsbemühungen internationaler Verbände wie des IAB orientieren wollen.

“Ob national oder international – wir brauchen Standards, um in Bereichen wie Video und Mobile in den Massenmarkt zu kommen. Wir unterstützen jede Anstrengung in Richtung”, bekräftigt Dirk Freytag. “Über Standards schaffen wir Professionalität und gewinnen das Vertrauen und damit die Budgets der Werbetreibenden.”

Für 24 Prozent ist die Branche hinsichtlich Standards überreguliert, während 45 Prozent das aktuelle Maß; genau richtig einschätzen. Im Gegensatz dazu finden 31 Prozent, dass es noch nicht ausreichend Standards gibt.

Ein Viertel der Befragten arbeitet neben Display schon mit Video oder Mobile Ads. 31 Prozent bieten sogar alle drei Formen digitaler Werbung an. Während 34 Prozent bislang allein auf klassische Banner-/Online-Werbung setzen.

Die Mehrheit der Befragten (60 Prozent) geht von einer positiven Entwicklung der Online-Branche in den nächsten Monaten aus – trotz oder gerade wegen der Krise. 16 Prozent rechnen mit Stagnation. Gar keine Sorgen machen sich 24 Prozent der Befragten. Für sie gehören Hochs und Tiefs zur Internetwirtschaft.

Einen Fachkräftemangel in der Online-Branche. attestieren 84 Prozent der Befragten. 16 Prozent dagegen finden es nicht schwierig, qualifiziertes Fachpersonal für technische Positionen im Unternehmen zu finden.

Für die Mitarbeitersuche setzen die Online-Firmen auf die ganze Bandbreite an Möglichkeiten. Neben sozialen Netzwerken (Xing, Facebook) und Internet-Jobbörsen arbeiten die Unternehmen mit Universitäten und Hochschulen zusammen und übernehmen oft Praktikanten in feste Arbeitsverhältnisse. Ebenfalls zu Top 5 bei der Mitarbeitergewinnung zählen nach wie vor die Headhunter.

Dirk Freytag fährt fort: “Die Umfrage spiegelt eine positive Stimmung in der Branche wider. Überall wartet Arbeit und Neues, von Zurückhaltung keine Spur. Wir starten damit in einen heiß;en Internet-Herbst.”

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