Immer Probleme mit den Passwörtern?

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Deutsche Unternehmen verlieren fast 118 Millionen Euro an bezahlter Arbeitszeit pro Woche, weil Angestellte Schwierigkeiten mit der Verwaltung ihrer Passwörter und den Richtlinien zum Zugriff auf Unternehmensdaten haben. Das ergab eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Symantec.

Mitarbeiter verschwenden jährlich 16,4 Milliarden Minuten aufgrund von Passwortproblemen, das entspricht einem Verlust von über 6,14 Milliarden Euro. Dazu trägt eine Reihe von Faktoren bei: Angestellte müssen sich Passwörter überlegen und merken, gesperrte Nutzerkonten wieder freischalten und Passwörter zurücksetzen lassen. So verlieren deutsche Unternehmen unnötig Geld. Dabei gibt es Technologien, die Unternehmen dabei helfen, einen sicheren und schnellen Zugang zu Online-Accounts und -Anwendungen bereitzustellen.

Die Untersuchung ergab außerdem: Der durchschnittliche deutsche Internetnutzer wird täglich ungefähr sechs (5,69) Mal gebeten, ein Passwort einzugeben. Dabei geben mehr als zwei von fünf Befragten (42 Prozent) an, dasselbe Passwort für den Großteil ihrer Online-Konten einzusetzen. Dieses verbreitete aber sehr unsichere Vorgehen bedeutet, dass Angestellte das Sicherheitsrisiko für sich und ihren Arbeitgeber erhöhen und Internetkriminellen Tür und Tor öffnen. Kriminelle müssten somit nur ein Passwort knacken, um Zugriff auf verschiedene Onlinedienste und somit auf persönliche Informationen und Unternehmensdaten zu bekommen.

Fast ein Drittel  (29 Prozent) sichert seine Benutzerkonten mit Passwörtern, die leicht erraten oder recherchiert werden können. Oft werden Informationen benutzt, die in sozialen Netzwerken zu finden sind. Passwörter, die leicht erraten werden können, enthalten den Namen des Haustieres (neun Prozent), das Geburtsdatum (sechs Prozent), den Namen des Partners (fünf Prozent) und den Mädchennamen der Mutter (vier Prozent).

Nur rund ein Viertel (27 Prozent) setzt stärkere Passwörter ein, die eine zufällige Reihenfolge von Buchstaben und Nummern enthalten. Nur 15 Prozent geben gar keine Details zu ihren Passwörtern preis.

Andere beliebte, aber leicht zu erratene Passwörter enthalten:

-Das Wort “Passwort” und eine Zahl, zum Beispiel Passwort1, Passwort1234 (neun Prozent)

-Numerische Reihenfolgen, wie zum Beispiel 12345, 56789 (vier Prozent)

-Heimatstadt oder Straße (drei Prozent)

-Sich wiederholende Zahlen, wie zum Beispiel 0000, 5555 (zwei Prozent)

Unternehmen, die ihre passwortgeschützten Benutzerkonten sicherer machen wollen, sollte folgende Empfehlungen befolgen:

-Führen Sie starke Authentifizierung ein und zwar im ganzen Unternehmen – nicht nur für bestimmte Anwendungen. Man ist nur so sicher wie das schwächste Passwort.

Schützen Sie Open Enterprise-Anwendungen wie SaaS- und Partnerzugänge genauso wie Systeme innerhalb des Unternehmens.

-Informieren Sie sich über starke Authentifizierungstechnologien. Neuere Lösungen, wie der Einsatz mobiler Geräte, sind besonders kostengünstig. Für Unternehmen ist die cloudbasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung beispielsweise sehr einfach und ohne teure Infrastrukturinvestitionen in die eigene Umgebung integrierbar.

-Passen Sie starke Authentifizierung an Open Enterprise-Umgebungen an. Verstärken Sie die Sicherheit bei Cloud Computing, SaaS, Collaboration Tools und beim mobilen Zugriff.

-Stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter starke Passwörter nutzen – Passwörter sollten mindestens aus acht Zeichen bestehen und alphanumerische Elemente und Sonderzeichen enthalten. Unterschiedliche Passwörter sind unerlässlich und es ist wichtig, dass Mitarbeiter sie regelmäßig wechseln.

Info: www.symantec.de

 

 

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