In-App-Marketing: 3 Gründe für Retargeting-Kampagnen

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In-App-Marketing: 3 Gründe für Retargeting-Kampagnen

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Mobile Commerce wächst enorm schnell. Laut einer Studie von Bitkom tätigen 52 Prozent der Online-Einläufer in Deutschland ihre Käufe mit dem Smartphone. Der Digitalverband schätzt die Umsätze durch In-App-Marketing für 2020 auf 1,55 Milliarden Euro. Die Gründe: Zum einen verbringen die Menschen immer mehr Zeit mit Smartphones, zum anderen bieten Apps eine direkte Nutzererfahrung.
In-App-Marketing Single-Page-Apps

Quelle: pcruciatti/Shutterstock.com

Im Vergleich zu Websites führt die hohe Funktionalität und optimierte Schnittstelle von Apps zu einem deutlich höheren Engagement. Für Werbetreibende kann dies 100 bis 300 Prozent höhere Konversionsraten bedeuten, ebenso wie Nutzer, die ihre Customer Journey durch den Funnel schneller abschließen und dabei mehr Produkte sehen. In-App-Marketing und Retargeting bieten hierfür eine Möglichkeit. Heute werden bereits rund 50 Prozent der Shopping-Apps in Europa für Retargeting-Kampagnen genutzt. Warum lohnt es sich einzusteigen? Daniel Volož, Country Manager DACH bei RTB House, nennt drei wichtige Gründe, warum Marketer heute In-App-Marketing und -Retargeting einsetzen sollten. 

1. In-App-Marketing: Conversions und Umsätze steigern

Schätzungen zufolge verbringen globale Smartphone-Nutzer 87 Prozent ihrer Zeit in mobilen Anwendungen und 18 Milliarden Stunden jährlich allein in E-Commerce-Apps. Es wird erwartet, dass in mobilen Apps bis 2024 weltweit 171 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden. In Vergleich zu 2019 ist dies ein Anstieg um 85 Milliarden US-Dollar. Studien von Appsflyer zeigen, dass Retargeting-Conversions 50 Prozent der gesamten Marketing-Conversions im letzten Jahr ausmachen. Apps, bei denen sowohl im ersten Quartal 2018 als auch 2019 Retargeting-Kampagnen liefen, steigerten den Umsatz um 63 Prozent, fast 50 Prozent mehr als Apps, die nicht in Retargeting investierten.

2. Inaktive Nutzer wieder aktivieren

Marken müssen sicherstellen, dass ihre App von Anfang an eine ansprechende Customer Experience bieten. Zum einen sollten die Apps tiefe Einblicke in die Bedürfnisse der Nutzer liefern, um effektives UX-Design nutzen zu können. Zum anderen sind auch ansprechendes Marketing und Deep Links nötig, damit die Nutzer innerhalb der Website navigieren und mit der Marke verbunden bleiben. Abgesehen von davon müssen Marken ständig sicherstellen, dass Nutzer zuerst an sie denken und nicht an die Konkurrenz.

Auch wenn Mobile Commerce bis 2021 73 Prozent des gesamten E-Commerce ausmachen wird, ist es für viele eine Herausforderung, mit den Nutzern über die eigene App in Verbindung zu bleiben. Nur 4,5 Prozent der Nutzer öffnen nach den ersten 30 Tagen der Installation eine App erneut. Die Bedürfnisse der Nutzer von der ersten Interaktion an zu verstehen und zu antizipieren ist entscheidend dafür, dass die Kunden loyal werden und die App regelmäßig einsetzen.

Diverse Studien bestätigen, dass In-App-Marketing und Retargeting-Kampagnen die Retention Rate erhöhen, also den Prozentsatz an Anwendern die eine App nach der Installation länger nutzen. Apps mit einem mittleren bis hohen Prozentsatz an Retargeting-Conversions erzielen 60 Prozent höhere Retention Rates. Dies kann letztendlich zu einer 3,3-fachen Steigerung der Anzahl der Conversions bei Apps mit Retargeting-Kampagnen führen, sorgt für engagierteren App-Nutzern und potenziell zu mehr Markenloyalität.

3. In-App-Marketing: Nutzung von Apps optimieren

Durchschnittlich nutzen Anwender etwa 20 verschiedene Apps pro Monat. Unternehmen können diese Anwender erreichen, wenn sie Nachrichten lesen, Spiele in anderen Apps spielen oder Social- und Messaging-Apps nutzen. Aber wie gelingt das? Eine Nutzerin schließt beispielsweise die App eines Onlineshops, obwohl noch Produkte im Warenkorb sind. Eine In-App-Retargeting-Kampagne erreicht sie wieder, während sie in anderen Apps stöbert, indem ihr eine Anzeige ausgespielt wird, die Produkte aus dem verlassenen Warenkorb oder ein anderes Produkt, das den Präferenzen der Kundin entspricht, enthält.

Hochentwickelte Deep-Learning-Technologie kann sogar die Bedürfnisse und Kaufabsichten der Nutzerin vorhersagen, um ihr eine Kategorie oder Produkte zu präsentieren, die sie noch nie zuvor besucht hat. Mit In-App-Marketing und -Retargeting kann ein Unternehmen also seine Nutzer in anderen Apps reaktivieren, um sie wieder an ein bestimmtes, personalisiertes Produktangebot in der eigenen App zu binden. Mit In-App-Retargeting können Unternehmen ihre Ergebnisse steigern, mit dynamischen Kampagnen die Nutzer segmentieren und den Kontext verstehen. Auf diese Weise bleibt die Marke auf dem Laufenden und profitiert von den neuesten Markttrends.

Steigende Marketingbudgets für mobile Anwendungen

Mit intelligenten Technologien und vertrauenswürdigen Lösungsanbietern sind Unternehmen bereit für einen umkämpften Markt. Trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie stiegen die Ausgaben für Werbung auf Mobiltelefonen im zweiten Quartal 2020 gegenüber 2019 um 71 Prozent. 39 Prozent der Marketer der größten Markenanbieter haben angegeben, ihre Marketingbudgets 2020 zu erhöhen und 49 Prozent von ihnen sagen, sie würden über 75 Prozent der Budgets für mobile Anwendungen ausgeben (gegenüber 40 Prozent im Jahr 2019). Die Mehrheit der Marken hatte auch für das Weihnachtsgeschäft vorgesorgt und in Nutzerakquise und neuen Traffic investiert. Allerdings sollten Werbetreibende die gesamte User Journey im Auge behalten und auch für das Re-Engagement zu Jahresbeginn bereit sein. (sg)

Lesen Sie auch: Deep Learning: Wie dieser Ansatz hyperpersonalisierte Werbung ermöglicht

Über den Autor: Daniel Volož, ist als Country Manager DACH bei RTB House tätig, dem Anbieter von Marketingtechnologien für Top-Brands. In dieser Position ist er verantwortlich für die Geschäftstätigkeiten in der DACH-Region, einschließlich Vertriebsstrategie, Partnerschaften, Teamentwicklung und Finanzergebnisse. Volož war vor seiner Berufung zum Country Manager bereits als Business Development Manager für den deutschsprachigen Raum Teil der RTB House-Familie und verfügt über zehn Jahre Erfahrung in der Digital-Marketing-Branche.

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