Initiative „Choice in eCommerce“ geht nach Brüssel

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Die Initiative Choice in eCommerce übergibt am Dienstag, den 17.12.2013, eine Petition an Olli Rehn, den Vizepräsidenten der EU-Kommission in Brüssel. Die Forderung:

  • Hersteller sollen zukünftig keine Verbote oder Einschränkungen für den Online-Handel aussprechen
  • Die Politik muss unnötigen Beschränkungen des Online-Handels effektiv entgegenwirken.
  • Die großen Hersteller dürfen den Online-Handel nicht nach Gutsherrenart kontrollieren


„Damit ist der Online-Handel, wie wir ihn kennen, bedroht, denn fünf Prozent der Online-Händler in Europa stehen vor der Insolvenz. Das können die Händler nicht hinnehmen, deshalb haben wir uns zusammengeschlossen und sind aktiv geworden“, erklärt Oliver Prothmann, Gründer und Sprecher der Initiative für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel.
„Choice in eCommerce“ wurde im April 2013 in Berlin ins Leben gerufen und startete im Sommer den Aufruf zu einer Petition für freien und fairen Handel. Bereits im Herbst hatte Choice in eCommerce eine branchen- und länderübergreifende Umfrage unter den Händlern gestartet. Rund 60 Prozent der Umfrageteilnehmer sind bereits aktiv von Handelsbeschränkungen betroffen. Deutlich wird auch, dass durch das Verbot einzelner Hersteller, Waren auch in andere EU-Länder zu verkaufen, der europäische Binnenmarkt unterbunden und Internationaler Handel (Cross-Border) begrenzt wird. Das hat Auswirkungen auf die Verbraucher: Die Kunden finden nicht mehr die Produkte dort, wo sie sie suchen.

Hunderttausende Arbeitsplätze gefährdet

2012 lag der Umsatz aller online gehandelten Produkte und Dienstleistungen in Europa bei 311,6 Milliarden Euro. Schätzungen zufolge entstanden durch den Online-Handel in Europa bis zu zwei Millionen Arbeitsplätze. „Hunderttausende Arbeitsplätze sind nun gefährdet, denn wie unsere Umfrage belegt, ist die Existenz vieler Online-Händler bedroht. Einseitige Verkaufsverbote durch einzelne Hersteller torpedieren den aktuellen Online-Erfolg, indem sie Händler von ihrem oft wichtigsten Verkaufskanal abschneiden und ihnen damit die Möglichkeit nehmen, preisgünstige und beliebte Online-Marktplätze in einem wettbewerbsorientierten Markt zum Vorteil der Kunden zu nutzen.

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