Initiative Panda.black: Türöffner in den chinesischen Markt

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Panda.black ist eine Initiative des Bundesverbands Onlinehandel, die deutschen Online-Händlern helfen soll, in den chinesischen Markt vorzustoßen. Sie wurde am 30. August, dem „Tag des Onlinehandels“ in Berlin vorgestellt.
 

Panda.black-Initiative

Panda.black ist eine Initiative des Bundesverbands Onlinehandel, die deutschen Online-Händlern helfen soll, in den chinesischen Markt vorzustoßen. Sie wurde am 30. August, dem „Tag des Onlinehandels“ in Berlin vorgestellt.

„Horizont grenzenlos“ war das Motto des diesjährigen Tag des Onlinehandels, der am 30. August vom Bundesverband Onlinehandel e. V. (BVOH) in Berlin veranstaltet wurde. Das sagen sich bereits tausende Onlinehändler aus China und verkaufen auf Marktplätzen wie Amazon und eBay in Deutschland. Schier grenzenlos sind dagegen auch die Chancen für den Onlinehandel in der VR China. Wer auf dem größten Markt der Welt nicht Fuß fassen kann, wird es in Zukunft schwer haben. „Wir wollen den sprichwörtlichen ´Spieß umdrehen` und dem deutschen Onlinehändler ein Sprungbrett in den fernen Osten bieten“, sagt BVOH-Präsident Oliver Prothmann.

Plattform samt Service

Als Interessenvertreter für die kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen kümmert sich der BVOH nicht nur um politische Themen, sondern versucht auch, wirtschaftliche Perspektiven zu öffnen. Der Verband bietet mit Panda.black eine bisher einzigartige Plattform samt Service für den deutschen und europäischen Onlinehandel. Über Panda.black werden die Onlinehändler direkt mit den chinesischen Online-Marktplätzen wie JD.COM, Kaola, WeChat und anderen verbunden.

Für jeden deutschen Hersteller und Onlinehändler sind die ersten Schritte nach China ein Wagnis. „In China zu verkaufen, unterscheidet sich sehr von Deutschland und Europa. Mit Panda.black geben wir auf verschiedenen Ebenen die Unterstützung, die der Händler benötigt“, sagt Oliver Prothmann. Gemeinsam mit Weidong Wang, Gesandter des Botschaftsrats der Botschaft der VR China, und allen weiteren Beteiligten unterzeichnete BVOH-Präsident Prothmann die Urkunde zum Start von Panda.black in Berlin.

So funktioniert die BVOH-Initiative Panda.black

Nicht nur von der Mentalität her funktioniert der Onlinehandel in China ganz anders als etwa in Deutschland – von Sprache und Schrift einmal ganz abgesehen. Noch mehr als in Europa ist der Handel im Fernen Osten ein People’s Business. Nur wer die richtigen Menschen kennt, die richtigen Türen zu öffnen weiß, der wird auch Erfolg haben. In der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan hat Panda.black einen ersten Brückenkopf gebildet und einen vielbesuchten Showroom für deutsche Produkte eingerichtet. Gemeinsam mit den chinesischen Partnern vor Ort können deutsche Onlinehändler die richtigen und wichtigen ersten Kontakte knüpfen.

Versierte Partner für die Abwicklung

Mehr noch: Unter dem Dach von Panda.black konnte der BVOH versierte Partner für die Abwicklung zusammenbringen. So bietet die Plentymarkets GmbH aus Kassel ein E-Commerce-ERP-System, das Warenwirtschaft mit Shopsystem und Omni-Channel-Vertrieb inkl. POS-System verbindet. Dank umfangreicher Funktionen und Schnittstellen lässt sich mit der online-basierten Software der gesamte On- und Offline-Handel voll automatisiert auch in China umsetzen.

In der Praxis können sich Hersteller und Händler über das E-Commerce-System plentymarkets an die Panda.black-Plattform anschließen und die Artikel übertragen. Die Artikelinformationen werden passend für die chinesischen Online-Marktplätze überarbeitet und zum Kauf angebotenNach Kauf und Bezahlung meldet Panda.black dem Hersteller/Händler den Verkauf und dieser schickt den Artikel in extra stabiler Kartonage an Panda.black-Logistiker, die das Paket direkt an den chinesischen Verbraucher senden. Um etwaige Retouren und Kundenanfragen kümmert sich Panda.black ebenfalls..

In allen Fragen der Logistik nutzt die Plattform dabei STO Express, den ersten großen chinesischen Lieferdienst, der seine eigene Flotte aus Flugzeugen und LKW für die Belieferung von und nach Europa bzw. China eingerichtet hat. Als weiterer Partner baut die i-ways GmbH aus Berlin die moderne digitale Infrastruktur von Panda.black.

„Auf diesen Säulen können deutsche und europäische Onlinehändler aufbauen und unter professioneller Anleitung ihre ersten Schritte ins Reich der Mitte unternehmen. Für uns als BVOH ist es wichtig – zunächst exklusiv den BVOH-Mitgliedern – diesen Service als Verband bieten zu können. Denn nicht nur die Chinesen können gute Geschäfte in Europa machen, sondern wir auch in China. Davon bin ich fest überzeugt“, sagt Oliver Prothmann.

„Made in Germany“ hat in China hohen Stellenwert

Schon jetzt gibt es in China laut CNNIC (China Internet Network Information Center) mit über 800 Millionen Usern deutlich mehr Internetznutzer als in Europa. Und das bei einer Internetdurchdringung von nur 57,7 Prozent im Gegensatz zu gut 85 Prozent in Europa. Vorsichtige Schätzungen gehen von einer Steigerung in China um gut 370 Millionen Internetuser aus. Diesen aufstrebenden Markt sollte kein Onlinehändler vernachlässigen. Zumal „Made in Germany“ in China einen sehr hohen Stellenwert hat und gerade Werkzeuge und Haushaltswaren aus Deutschland rasenden Absatz finden.

Warum Panda.black?

Der Große Panda steht in China unter strengstem Artenschutz, denn schätzungsweise gibt es nur noch etwa 1864 freilebende Exemplare. Alle Exemplare der „Großen Bären-Katze“, wie der Panda in der Landessprache heißt, sind im Besitz des Staates und gewissermaßen damit auch ein Symbol für die VR China. Um diese enge Verbundenheit mit dem chinesischen Markt auszudrücken und auch, um eine Marke zu haben, die in beiden Hemisphären wirkt und verstanden wird, hat sich der BVOH mit Panda.black für den kleinen Sympathieträger entschieden, der auch ganz symbolisch schon ein kleines Paket in den Tatzen hält.

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