Integration der Prozesse: E-Commerce ist keine Insel

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Soll der elektronische Handel eine nachhaltig erfolgreiche Perspektive erhalten und im Einklang mit den weiteren Vertriebskanälen stehen, darf die E-Commerce-Lösung kein Inseldasein führen. Notwendig ist vielmehr ihre Verzahnung mit den unterschiedlichen Backend-Systemen, die beispielsweise für die Warenwirtschaft, das Produktinformationsmanagement, die Lieferantenanbindung, Marketing und Logistik zuständig sind. Mit dieser technischen Integration wird eine Verknüpfung aller relevanten Prozesse entlang der Wertschöpfungskette erreicht. Außerdem lassen sich erst dann eine Rundumsicht auf die gesamten Kundendaten vornehmen und kanalübergreifende Analysen des Kundenverhaltens durchführen.
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 Soll der elektronische Handel eine nachhaltig erfolgreiche Perspektive erhalten und im Einklang mit den weiteren Vertriebskanälen stehen, darf die E-Commerce-Lösung kein Inseldasein führen. Notwendig ist vielmehr ihre Verzahnung mit den unterschiedlichen Backend-Systemen, die beispielsweise für die Warenwirtschaft, das Produktinformationsmanagement, die Lieferantenanbindung, Marketing und Logistik zuständig sind. Mit dieser technischen Integration wird eine Verknüpfung aller relevanten Prozesse entlang der Wertschöpfungskette erreicht. Außerdem lassen sich erst dann eine Rundumsicht auf die gesamten Kundendaten vornehmen und kanalübergreifende Analysen des Kundenverhaltens durchführen.

Davon sind die meisten Anbieter im Internet jedoch noch weit entfernt, wie eine Erhebung der Poet zur E-Commerce-Integration unter mehr als 100 Shop-Betreibern ergeben hat. Danach stellt erst in etwas mehr als jedem vierten Fall der Webshop gemeinsam mit der Marketingkommunikation sowie den ERP- und CRM-Systemen eine integrierte Einheit dar. Weitere 11 Prozent befinden sich in entsprechenden Vorbereitungen oder realisieren eine solche Integration gerade. Allerdings scheint eine Aufbruchstimmung entstanden zu sein, denn jeder dritte Shop-Betreiber will sie innerhalb der nächsten zwei Jahre in Angriff nehmen.

„Ohne Integration sind die Geschäftsprozesse von Medienbrüchen geprägt. Außerdem entstehen Datenlücken sowie Unterbrechungen zwischen Frontend und Backend, die den Vertriebserfolg des Shops empfindlich beeinträchtigen“, mahnt Gerlinde Wiest-Gümbel, Geschäftsführerin bei Poet, zum schnellen Handeln. Deshalb sei es notwendig, auf alle erforderlichen Informationen wie Produkt- und Stammdaten, Klick- und Kaufhistorie des Kunden oder  Preise unmittelbar zugreifen und sie bereitstellen zu können. „Auf diese Weise kann das gesamte im Unternehmen vorhandene Wissen über die Shop-Besucher zur Steigerung des Online-Geschäfts eingesetzt werden.“

Die besseren Verkaufsperspektiven gehören  auch zu den hauptsächlichen Gründen, warum die E-Commerce-Anbieter eine Integration entweder vorgenommen oder geplant haben. Gleichzeitig erwarten sie mehrheitlich eine höhere Wirtschaftlichkeit in der gesamten E-Commerce-Landschaft, weil beispielsweise eine durchgängige Automatisierung den manuellen Aufwand deutlich reduziert. An dritter Stelle im Ranking der Integrationsmotive steht ein qualitativer Mehrwert für die Shop-Besucher, gefolgt von Omnichannel-Strategien. Aber auch der Wettbewerbsdruck trägt in jedem zweiten Fall dazu bei, sich dem Integrationsthema zu widmen.

Die Untersuchung ist auch der Frage nachgegangen, warum dies bei vielen Unternehmen nicht schon früher auf der Agenda stand. Die meisten geben hierzu an, dass sie entweder die Integrationskosten gescheut haben oder sich vor hohe technische Integrationshürden gestellt sahen. „Inzwischen bestehen jedoch Middleware-Lösungen, mit denen beispielsweise für SAP-Anwender die Implementierung vereinfacht wird und erheblich geringere Kosten für die Integration entstehen“, verweist Wiest-Gümbel auf die inzwischen verbesserten Realisierungsbedingungen.

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