Internet-Strukturdaten IV. Quartal 2013 – 78 Prozent der Deutschen sind online

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Internet-Strukturdaten IV. Quartal 2013 – 78 Prozent der Deutschen sind online

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Kaum Bewegung bei der Internet-Nutzung (Mannheim, 28.01.2014) Im IV. Quartal 2013 nutzten nach wie vor  unverändert 78 Prozent der deutschen Erwachsenen das Internet zu Hause,  am Arbeitsplatz oder anderswo. Dies bedeutet im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum ein leichtes Plus von zwei Prozentpunkten (IV. Quartal 2012: 76 Prozent). Der prozentuale Anteil der Männer, die das Internet nutzten, lag bei 85 Prozent (plus drei im Vergleich zum IV. Quartal 2012), jener der Frauen unverändert bei 71 Prozent. Im Westen der Republik waren 79 Prozent der Bürger online (plus eins) und im Osten 73 Prozent (plus drei). Diese Zahlen veröffentlicht die Forschungsgruppe Wahlen in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten.

Im Umgang mit dem Internet gab es nur zwischen Bürgern unter und über 60 Jahren noch nennenswerte altersspezifische Unterschiede: Während 94 Prozent der Befragten bis 59 Jahren das Internet nutzten, lag die Zugangsrate bei Befragten ab 60 Jahren lediglich bei 48 Prozent. Größere geschlechtsspezifische Unterschiede zeigten sich dabei ebenfalls nur in der höchsten Altersgruppe: 63 Prozent der Männer ab 60 Jahren waren online, aber nur 35 Prozent der Frauen ab 60 Jahren.

Wie intensiv das Internet genutzt wurde, hing stark vom Alter der  Befragten ab. Dabei galt, je jünger desto höher die Nutzungsintensität: Während in der Gesamtheit aller Befragten 26 Prozent über zehn Stunden pro Woche im Internet verbrachten, waren es bei den 18- bis 24-Jährigen mehr als doppelt so viele (60 Prozent) und in der Generation 60 plus lediglich neun Prozent. Weniger intensiv (zwischen drei und zehn Stunden pro Woche) nutzten 35 Prozent aller Bürger das Internet und 17 Prozent nutzten es eine bis zwei Stunden.

Bei Bürgern unter 35 Jahren variierte die Internet-Nutzung zwischen den einzelnen Bildungsgruppen kaum, praktisch jeder war im IV. Quartal 2013 online. Größere Differenzen zeigten sich jedoch bei Bürgern ab 35 Jahren: Der Anteil der Onliner war bei Befragten ab 35 Jahren mit Hochschulreife (79 Prozent) deutlich höher als in den übrigen Bildungsgruppen. So lag der Anteil der Befragten mit Mittlerer Reife sowie mit Hauptschulabschluss und Lehre, die das Internet nutzten, bei 69 Prozent bzw. bei 67 Prozent und bei Befragten mit Hauptschulabschluss ohne Lehre bei weit unterdurchschnittlichen 58 Prozent.

Auch mit der Berufsgruppenzugehörigkeit variierte die Internet-Nutzung leicht. Bei einfachen bis mittleren Angestellten und Beamten nutzten 80 Prozent das Internet, bei leitenden Angestellten und höheren Beamten 84 Prozent und bei Selbstständigen 88 Prozent. Nach wie vor unterrepräsentiert waren Arbeiter mit 69 Prozent.

Im IV. Quartal 2013 nutzten 44 Prozent der deutschen Erwachsenen das Internet als Informationsquelle für Politiknachrichten. Bezogen nur auf die Gruppe der Onliner lag der Anteil bei 56 Prozent. Diese Werte sind in den letzten Jahren vergleichsweise stabil geblieben. Dabei riefen Jüngere häufiger Politiknachrichten im Internet ab als Ältere, außerdem nutzten diesen Informationskanal in allen Altersgruppen wesentlich mehr Männer als Frauen.

Die Quartalsdaten basieren auf repräsentativen telefonischen Befragungen der Forschungsgruppe Wahlen von insgesamt 3.708 Deutschen ab 18 Jahren zwischen dem 15.10. und 12.12.2013.

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