IT-Arbeitsplätze sind nichts für Digital Natives

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IT-Arbeitsplätze sind nichts für Digital Natives

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Die IT-Arbeitsplätze der Zukunft werden nicht nur aus Sicht der IT-Verantwortlichen in den Unternehmen ein neues Gesicht bekommen, wie centracon in einer aktuellen Studie festgestellt hat.

Sondern zusätzlich stellt auch die mit den digitalen Technologien aufgewachsene Generation der Mitarbeiter ganz eigene Ansprüche. Darauf muss nach den Einschätzungen des Beratungshauses bei den zukünftigen Planungen des Profils von IT-gestützten Arbeitsplätzen Rücksicht genommen werden.

„Die Produktivität steht in einem sehr engen Zusammenhang mit der Akzeptanz und den Gewohnheiten der Benutzer. Allein aus diesem Grund müssen die Bedürfnisse der nachwachsenden Mitarbeitergeneration in den Arbeitsplatzkonzepten von morgen berücksichtigt werden“, urteilt Robert Gerhards, Geschäftsführer von centracon.

Zu einem der Kernelemente des zukünftigen Anforderungsprofils zählt er einerseits den ortsunabhängigen und mobilen Zugriff. Dies entspreche den heutigen Gewohnheiten der jungen Menschen, die mittels mobiler Endgeräte längst nicht mehr nur Telefonieren und Kurznachrichten versenden, sondern an unterschiedlichen Locations oder mobil über UMTS ebenso auf ihren E-Mail-Account zugreifen, Informationen besorgen oder im Web surfen. „Ein stationärer, fest verdrahteter Arbeitsplatz spiegelt die Erfordernisse und Handlungsweisen der Vergangenheit wider, entspricht aber nicht den Bedürfnissen großer Teile der digitalen Generation“, macht Gerhards deutlich.

Ähnliches gilt für ihn in Sachen sozialer Kommunikation, die infolge der technologischen Entwicklungen heute ganz neue Möglichkeiten und Erscheinungsweisen biete und vom beruflichen Nachwuchs bereits fest verinnerlicht sei. „Die Social Networks sind ein fester Bestandteil des Alltags geworden. Sie dienen zunehmend auch als Wissensquellen, eröffnen Zugang zu neuen Themen und vereinfachen mit beruflichem Nutzen die Kontaktmöglichkeiten. Solche Social Networks kann man deshalb nicht mehr allein als eine rein private Angelegenheit betrachten, sondern sie müssen in zukünftigen Arbeitsplatzkonzepten berücksichtigt werden“, plädiert der centracon-Geschäftsführer für ein Umdenken.

Dies betrifft auch das Thema der Endgeräte. Bislang dominieren die klassischen Desktops das Bild, wobei es sich dabei meist um administrativ sehr aufwändige Fat Cients handelt, weil sie über vielfältige lokale Applikationen verfügen. Durch die Virtualisierungstechnologien sind jedoch Wege für eine Zentralisierung geebnet worden, bei der die lokale Intelligenz zwar bestehen bleibt, aber technisch nicht mehr am Arbeitsplatz vorhanden ist. Vielmehr dienen die Endgeräte dabei primär nur noch als Präsentationseinheit. Dadurch besteht nicht mehr die frühere Abhängigkeit von bestimmten Endgeräten, vielmehr kann diese Funktion beispielsweise auch ein Blackberry oder iPhone übernehmen.

„Die Schlussfolgerung daraus lautet: Warum sollen Mitarbeiter nicht auch ihre privaten Rechner einsetzen“, sieht Gerhards Gründe, über eine Liberalisierung nachzudenken. „Die herkömmlichen Grenzen zwischen den Tätigkeiten am Firmenrechner und der privaten PC-Nutzung sind längst stark verschwommen, zukünftig werden diese Überschneidungen durch die mobileren Job-Anforderungen noch größer. Und bei Realisierung erforderlicher Sicherheitsmaßnahmen spricht auch nichts dagegen, dass Mitarbeiter ein privat gewohntes Arbeitsgerät zusätzlich im Job nutzen.“

 

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