IT-Fachkräfte: 7 Maßnahmen für effizientes Recruiting

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IT-Fachkräfte: 7 Maßnahmen für effizientes Recruiting

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Im Wettstreit um die besten Fachkräfte und Talente benötigen Arbeitgeber ein hohes Maß an Attraktivität. Neue Mitarbeiter suchen Teams bei Unternehmen, die eine New-Work-Kultur bieten und die betriebliche Weiterbildung fördern.
IT-Fachkräfte

Quelle: G-Stock Studio/Shutterstock

  • Im Wettstreit um die besten Fachkräfte müssen sich Arbeitgeber durch ein hohes Maß an Attraktivität auszeichnen.
  • Mit sieben guten Vorsätzen begegnen Unternehmen dem steigenden Recruiting-Druck.
  • Fachkräfte wünschen sich besonders eine New-Work-Kultur und die Förderung betrieblicher Weiterbildung.

„Angesichts des aktuellen IT-Fachkräftemangels müssen Unternehmen 2020 aktiv an ihrem Employer Branding arbeiten, also an der Art und Weise, wie sie im Arbeitsmarkt als Arbeitgeber wahrgenommen werden“, erklärt Lucia Falkenberg, CPO (Chief People Officer) bei eco – Verband der Internetwirtschaft und Leiterin der eco-Kompetenzgruppe New Work. Für das neue Jahr nennt sie sieben gute Vorsätze, mit denen Unternehmen attraktiver für IT-Fachkräfte werden.

eco FalkenbergQuelle: eco
Lucia Falkenberg ist Chief People Officer bei eco.

1. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter zu Wort kommen

Die besten Botschafter der eigenen Arbeitgebermarke sind die Mitarbeiter. Deren Empfehlungen im Freundeskreis sind authentisch und damit die beste Werbung für ein Unternehmen. Eine Anerkennung für das Vermitteln eines neuen Kollegen macht zusätzlich Lust, den Arbeitgeber weiterzuempfehlen. Ein Tipp: Oft sind es die kleinen Dinge, von denen die Mitarbeiter erzählen: Kita-Zuschüsse, der wöchentliche Obstkorb, der Firmenrabatt im Fitness-Studio und das Job Ticket für den öffentlichen Nahverkehr zum Beispiel.

2. Bieten Sie betriebliche Weiterbildungen an

Bieten Sie Möglichkeiten, sich individuell und persönlich weiterzuentwickeln. Dann sind Sie besonders attraktiv für kreative Kollegen, die mehr wollen als nur Dienst nach Vorschrift. Außerdem wird das ganze Unternehmen immer besser und verliert nicht den Anschluss an die Bedürfnisse der Kunden.

3. Setzen Sie auf Diversität

Vielfalt gewinnt beim Recruiting von neuen Mitarbeitern. Diversity hilft nicht nur, sich im Kampf um IT-Fachkräfte zu positionieren, sondern bietet in Form von vielfältigen Teams auch einen optimalen Nährboden für Kreativität und die unterschiedlichsten Erfahrungen.

4. Leben Sie eine New Work Arbeitskultur

Nutzen Sie die Chancen der digitalen Zusammenarbeit und leben Sie eine Kultur der flexiblen Arbeitszeiten und Präsenzpflichten. Geben Sie kontinuierlich klares und persönliches Feedback, das sorgt für lange Arbeitsverhältnisse, mit denen beide Seiten zufrieden sind. Schaffen Sie eine wertschätzende Atmosphäre. Das kostet Sie nichts, ist aber für IT-Fachkräfte unbezahlbar.

5. Leben Sie Digital Leadership

Digital Leader setzen auf Werte wie Vertrauen, Transparenz und Partizipation. Sie fungieren als Moderatoren und Coaches digitaler, örtlich verteilter Wertschöpfungs-Netzwerke. Geben Sie den Mitarbeitern die Chance, tatsächlich mitzuarbeiten, also auch Verantwortung zu übernehmen. Die mit der Digitalisierung wachsende Dynamik und steigende Komplexität der Arbeitswelt können Vorgesetzte ohnehin nicht allein bewältigen. Haben Sie Vertrauen in die Fähigkeiten der Kollegen, das zahlt sich aus – Sie werden sehen.

6. Stellen Sie sich persönlich vor

Recruiting über Jobmessen oder Stellenanzeigen ist erfolgreich, greift jedoch gerade bei der Suche nach besonders gefragten Qualifikationsprofilen zu kurz. Suchen Sie den direkten Kontakt zu IT-Fachkräften, über soziale Medien wie XING und LinkedIn oder spezielle Events. Der persönliche Kontakt gehört heute selbstverständlich zum erfolgreichen Recruiting-Mix.

7. Seien Sie authentisch

Attraktivität lässt sich nicht erzwingen. Wichtig ist es für Arbeitgeber, sie selbst zu sein. Betonen Sie gerne, was Sie von Ihren Mitbewerbern abhebt, aber bleiben Sie bei der Wahrheit. Nur wenn Sie tatsächlich die vielfältigen Kriterien erfüllen, die junge Talente ihrer Berufsentscheidung zugrunde legen, sind Sie als Arbeitgeber glaubhaft attraktiv

Mit über 1.100 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet eco maßgeblich das Internet, fördert neue Technologien, schafft Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. Die Zuverlässigkeit und Stärkung der digitalen Infrastruktur, IT-Sicherheit und Vertrauen sowie eine ethisch orientierte Digitalisierung bilden Schwerpunkte der Verbandsarbeit. eco setzt sich für ein freies, technikneutrales und leistungsstarkes Internet ein.

Lesen Sie auch: IT-Experten: Erstmals über 100.000 offene Stellen in Deutschland

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