28.11.2023 – Kategorie: IT

IT-Infrastruktur: Cloudbasiert zum Geschäftserfolg

IT-InfrastrukturQuelle: myEnso

Das Konzept des Start-ups myEnso setzt auf einen digitalisierten Supermarkt, der online und offline miteinander vereint – und so dem starken Omnichannel-Trend im Handel gerecht wird. Ausschlaggebend für das Geschäftskonzept ist eine zuverlässige IT-Infrastruktur.

Optimale IT-Infrastruktur für den Tante Emma-Laden: Bequem von der Couch aus Lebensmittel online aussuchen und fertig zusammengepackt im Supermarkt abholen, im Netz geshoppte Kleidung im Laden anpassen lassen oder mit einer App bei jedem Einkauf sparen: Konsumenten verlangen zunehmend nach Omnichannel-Angeboten. Das bestätigt eine aktuelle Studie vom Institut für Handelsforschung Köln (IFH KÖLN), Google und dem Handelsverband Deutschland (HDE). Vor allem in einem urbanen Umfeld mit zahlreichen stationären Einkaufsmöglichkeiten funktionieren solche Angebote. Aber welche Optionen haben Konsumenten auf dem Land, wo Geschäfte oft weit vom Wohnort entfernt sind?

Mitmach-Supermarkt für Stadt und Land

Das Bremer Start-up myEnso bietet ein Omnichannel-Angebot für Stadt und Land. In einem „Mitmach-Supermarkt“ können Kunden online nicht nur Lebensmittel, Haushalts- und Drogerieprodukte kaufen, sondern sich auch Produkte, Services und Shopfunktionen für den Online-Shop wünschen. Das Team von myEnso prüft die Wünsche und anschließend stimmt die Community ab, ob der Wunsch auch für sie relevant ist. So wurden beispielsweise mehr als 5000 Produkte hinzugefügt, die App CodeCheck integriert sowie die Zahlungsmethoden, Filterfunktionen und Produktseiten erweitert.

Die Wünsche beschränken sich nicht nur auf den Online-Shop: Die Kunden können sich auch Märkte von myEnso vor Ort wünschen – sogenannte Tante-Enso-Läden. Besonders dünn besiedelte Gebiete profitieren von diesem Angebot, wie die Gemeinde Schnega im Nordosten von Niedersachen mit ca. 24 Einwohnern pro Quadratkilometer. Aktuell gibt es deutschlandweit 23 Läden, 43 weitere sind in Planung.

IT-Infrastruktur
Bild: myEnso

Neben der unmittelbaren Nähe überzeugen die Supermärkte ihre Kundschaft mit einem breiten Sortiment von rund 3.000 Lebensmittel- und Haushaltsartikeln. Und bieten maximale Flexibilität beim Einkauf, denn die Läden sind an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr geöffnet. Vormittags kassiert Personal im Laden, danach können registrierte Kunden mit einer Chipkarte in den Laden kommen und ihren Einkauf an Selbstbedienungskassen bezahlen. Damit die Verifizierung an der Tür klappt, Kameras im Blick behalten, was im Markt passiert und das digitale Kassensystem reibungslos funktioniert, brauchen die Supermärkte eine verlässliche IT-Infrastruktur.

Mit cloudbasierter IT-Infrastruktur zum Geschäftserfolg

Seit Februar 2023 beziehen die Tante-Enso-Läden das zuverlässige Netz der Telekom und einheitliche IT-Ausstattung aus dem Ökosystem von Cisco Meraki. Dank der zuverlässigen Netzanbindung erfasst das intelligente Kassensystem den Warenbestand im Lager eigenständig und stellt sicher, dass fehlende Produkte automatisch und rechtzeitig nachbestellt werden. Neue Filialen kann myEnso dadurch problemlos eröffnen, da die Lösung skalierbar und per Plug-and-play anschließbar ist.  Die cloudbasierte IT-Infrastruktur lässt sich aus der Ferne konfigurieren und ist daher flexibel genug für ein Start-up. Eine Netzwerkdiagnose über ein Dashboard ermöglicht es den Überblick über Bandbreitenschwankungen zu behalten und diese remote zu beheben, bevor es zu Störungen oder Ausfällen kommt.

IT-Infrastruktur
Bild: Telekom

Der Autor Theodor Micklinghoff ist Vice President Leiter Telekom Shops Geschäftskunden bei der Deutschen Telekom.


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