IT-Infrastruktur: GartenHaus GmbH setzt für Shop-Plattform auf hochverfügbare Server

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IT-Infrastruktur: GartenHaus GmbH setzt für Shop-Plattform auf hochverfügbare Server

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Von A wie Aluminium-Carports bis Z wie Zubehör: Die GartenHaus GmbH, Plattform für Garten- und Hausprojekte, bietet ein großes Sortiment. Damit Kunden rund um die Uhr bestellen können, kommt es auf eine Shop-Plattform an, die durchgehend verfügbar ist. Dafür sorgt eine ausfallsichere IT-Infrastruktur.
IT-Infrastruktur GartenHaus GmbH

Quelle: GartenHaus GmbH

Die vier Ländershops im DACH-Raum und den Niederlanden sind für die GartenHaus GmbH die zentrale Vertriebsplattform. Hier bietet das 2002 gegründete Unternehmen in Hamburg Preisvergleichs- und Bestellmöglichkeiten für mehr als 30.000 Produkte und Dienstleistungen rund um Haus und Garten an. Mit digitalen Zusatzangeboten wie Ratgebern und E-Books zum Download stehen dem Website-Nutzer zahlreiche Informationen zur Verfügung. Voraussetzung hierfür ist eine hochverfügbare IT-Infrastruktur.

Um das Shopping-Erlebnis für die über 100.000 Kunden so komfortabel wie möglich zu gestalten, setzt GartenHaus auf eine automatisierte Abwicklung für eine reibungslose Bestell- und Auftragsdurchführung, auf durchgängige Supply-Chain-Prozesse, um eine zuverlässige Lieferung sicherzustellen, und Chatbots für die effiziente Kundenbetreuung. Dabei ist das Unternehmen auf eine stabil verfügbare IT-Infrastruktur angewiesen. Ist der Onlineshop aufgrund eines Serverausfalls oder hohen Traffic-Aufkommens nicht erreichbar, kann dies verärgerte Kunden und finanzielle Einbußen nach sich ziehen.

IT-Infrastruktur: Reibungslosen Website-Betrieb sicherstellen

Immer mehr Aufträge und steigende Serviceleistungen: Die Vielzahl von Angeboten und Produkten sowie die erhöhte Anzahl der Kunden in den letzten Jahren führten auch zu wachsenden Anforderungen an die IT-Infrastruktur und die Leistungsfähigkeit der Server bei GartenHaus GmbH. Um diesen gerecht zu werden und die IT noch weiter zu professionalisieren, suchte das Unternehmen Mitte 2019 externe Unterstützung beim Hamburger IT-Systemhaus und Hosting-Spezialisten für Projekte aus dem Bereich E-Commerce, der compositiv GmbH.

„Unser Ziel war es, eine hochverfügbare Website zu betreiben und eine redundante Server-Infrastruktur aufbauen zu lassen. Denn auf den Servern findet ein Großteil der Auftragsabwicklung statt. Auch die Middleware wird darauf ausgeführt“, erklärt Sebastian Fritzsche, Head of E-Commerce bei der GartenHaus GmbH.

GartenHaus GmbH IT-Infrastruktur
Sebastian Fritzsche ist Head of E-Commerce bei der GartenHaus GmbH.

Hochverfügbare Server in kurzer Zeit eingerichtet

Auf den Prüfstand kamen zunächst die drei vorhandenen Server und das strukturelle Konzept, das den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Es fehlte an Performance und automatisierten Maßnahmen, um auf einen eventuellen Serverausfall schnell reagieren zu können. Daher ermittelten die IT-Experten von compositiv zunächst den „Ist-Zustand“ des bisherigen Systems, um vorhandene Funktionalitäten, Anforderungen sowie das Optimierungspotenzial des Systems zu ermitteln. Anschließend erarbeiteten die Fachleute ein Konzept mit drei neuen Servern, richteten diese von Grund auf ein und migrierten die Anwendungen des Kunden nach gründlichen Funktionstests auf die neue Infrastruktur. Diese betreuen sie seitdem auch systemseitig, die alten Server nutzt der Kunde nicht mehr.

Bei der Einrichtung der neuen Server implementierten die Experten darüber hinaus eine komplexere Form des Loadbalancing. Der Fokus des neuen, strukturellen Konzepts lag darauf, dass sämtliche Software-Komponenten des Clusters hochverfügbar und somit ausfallsicher bereitgestellt werden – dies war bei der vorherigen Infrastruktur nicht der Fall. Denn sie enthielt sogenannte „Single Points of Failure“, also einzelne Komponenten, die im Falle eines Ausfalls dafür gesorgt hätten, dass der gesamte Shop nicht mehr erreichbar gewesen wäre.

Ausfallsichere und redundante IT-Infrastruktur

In Ergänzung dazu implementierten die Fachleute knapp ein halbes Jahr später einen weiteren Server: „Wir konnten in diesem Jahr unsere Umsätze aufgrund erhöhter Nachfragen während der Corona-Pandemie deutlich steigern. Um den vermehrten Kundenanfragen nachzukommen, benötigten wir schnell einen neuen Server. Auch dieser spontanen Anfrage konnte compositiv zügig nachkommen“, sagt Fritzsche. Die komplette Serverstruktur ist jetzt durch ein Hochverfügbarkeits-Cluster ausfallsicher sowie redundant. So sind beim Ausfall eines Servers oder einer SQL-Datenbank immer noch jeweils drei weitere verfügbar, die im Notfall den Betrieb übernehmen können.

Während der gesamte Prozess knapp zwei Monate benötigte, nahm die eigentliche Umstellung hingegen nur kurze Zeit in Anspruch – die Website war lediglich eine halbe Stunde nicht abrufbar. Seit der Umstellung ist die Website deutlich ausfallsicherer. Um eventuelle Fehler oder Beeinträchtigungen in der Performance schnell auszumerzen, führt compositiv ein kontinuierliches Monitoring der Server durch und spielt Maintenance-Updates auf. „Wir arbeiten ständig daran, die Shop-Website weiter zu optimieren und haben noch einige Projekte in der Pipeline“, sagt Fritzsche. So ist geplant, die Website-Bilder zu komprimieren und die Shop-Seite noch performanter und kundenfreundlicher zu gestalten.

Mit compositiv einen zuverlässigen Partner gefunden

Fritzsche blickt positiv auf die gemeinsame Arbeit: „Wir sind sehr zufrieden mit der momentanen Situation. Die Experten von compositiv sind teilweise schneller in der Alert-Kette als wir und reagieren zügig und eigenständig bei kritischen Problemen.“ Und weiter: „Mit compositiv haben wir einen zuverlässigen IT-Dienstleister gefunden, der unsere Server vernünftig aufgerüstet hat und dem wir vertrauen können. Mit diesem Partner an der Seite kann ich beruhigt in den Urlaub fahren.“ (sg)

Lesen Sie auch: Digitale Transformation setzt CIOs und IT-Leiter immer stärker unter Druck

Über den Autor: Matthias Krawen ist Geschäftsführer des IT-Systemhauses compositiv GmbH, das er im Jahr 2000 gründete. Unter der Leitung des studierten Informatikers hat compositiv einen stabilen Wachstumskurs eingeschlagen: 21 Mitarbeiter betreuen Geschäftskunden in Hamburg und Umgebung, dem DACH-Raum, der EU und Asien. Seit Beginn 2018 engagiert sich Krawen außerdem als Prüfer bei der Handelskammer.  

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