IT-Infrastruktur: Villeroy & Boch setzt auf Innovationskraft im E-Commerce

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

IT-Infrastruktur: Villeroy & Boch setzt auf Innovationskraft im E-Commerce

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Um schnell zu agieren und stets höchste Qualität zu gewährleisten, hat die Villeroy & Boch AG ihre IT-Infrastruktur ausgebaut. Mit der Migration auf ein hybrides, Cloud-basiertes Rechenzentrum auf Basis von VMware vSAN bei OVHcloud konnte der Hersteller die Multichannel-Produktkommunikation verbessern.

Das Unternehmen will mit Modernisierung der IT-Infrastruktur die zunehmende Nachfrage im Onlinehandel meistern. Dadurch sind die Kunden zufriedener, die Umsätze steigen und neue Märkte werden erschlossen. Villeroy & Boch verbindet Traditionsbewusstsein mit Innovationsgeist und steht für Klasse und Kultiviertheit. Seit der Gründung im Jahr 1748 hat sich das Unternehmen zu einer der weltweit führenden Marken der Keramikbranche und zugleich zu einer Lifestyle-Marke entwickelt.

Villeroy & Boch hat seinen Hauptsitz in der pittoresken Alten Abtei im saarländischen Mettlach. Mit mittlerweile 14 Produktionsstätten in Europa, Asien und Amerika sowie 7.500 Mitarbeitern in 125 Ländern ist der Konzern seit 1990 börsennotiert. Die Unternehmensbereiche der Villeroy & Boch AG gliedern sich in Bad und Wellness sowie Tischkultur. Zahlreiche Design- und Innovationspreise belegen die stetige Weiterentwicklung der Premium-Marke, die heute neue Maßstäbe in der Produktentwicklung und der Digitalisierung unter anderem der Vertriebskanäle setzt.

IT-Infrastruktur: Traditionsbewusstsein im wachsenden E-Commerce

Die Verlagerung im Marktumfeld in Richtung E-Commerce geht auch an Villeroy & Boch nicht spurlos vorbei und so hat sich der Keramikhersteller zum Ziel gesetzt, die Digitalisierungsstrategie und das damit einhergehende Wachstum im Online-Geschäft voranzutreiben. Eine kontinuierliche Zunahme im weltweiten Onlinehandel, insbesondere auch die Verlagerung des Konsumverhaltens erfordern zwangsläufig modernste IT-Lösungen. Um seine globale Markenpräsenz zu gewährleisten, wettbewerbsfähig zu bleiben und die digitale Transformation effizient zu meistern, muss Villeroy & Boch die eigene Innovationskraft steigern, seine Anpassungsfähigkeit und Flexibilität ausbauen sowie die Kosten senken.

Zudem sind die technischen Anforderungen an den Konzern, insbesondere an das unternehmenseigene Product Experience Management, bestehend aus Produktinformationssystem (PIM) sowie Media Asset Management System (MAM), deutlich gestiegen: Das Herstellerangebot wächst kontinuierlich, auf den Webseiten und in den E-Shops herrscht mehr Traffic, somit wird eine höhere Leistung und Performance vorausgesetzt. Gleichzeitig aber stieß die bestehende Hardware an ihre Grenzen, sodass eine Modernisierung unumgänglich war, um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden.

IT-Infrastruktur Villeroy & Boch
Villeroy & Boch hat seinen Hauptsitz in der pittoresken Alten Abtei im saarländischen Mettlach.

Effizientes Storage-System für Digital Asset Management

„Unser Anspruch ist es, möglichst standardisiert und stets effizient qualitativ hochwertigen Content für die Vertriebskanäle so schnell wie möglich bereitzustellen“, erklärt Erik Heinen, Team Lead CIT eBusiness, Villeroy & Boch. „Dabei war die große Frage, wie wir Content über die Kreation und die Technik bis zur Ausleitung bestmöglich vereinen können.“ Um entsprechende Qualität und Geschwindigkeit bieten zu können, müssen sich Systeme weiterentwickeln. Aus diesem Grund hat Villeroy & Boch sich schon früh für ein Cloud-basiertes Modell entschieden und die Vorteile eines OPEX-basierten IT-Modells gegenüber einem CAPEX-basierten Modell verstanden.

Bereits 2014 war Villeroy & Boch auf OVHcloud zugegangen, um die digitale Transformation sowie die Migration in die Cloud voranzutreiben. Das Ziel von OVHcloud ist es, den Kunden innovative Technologien für Rechenzentren bereitzustellen. „2014 migrierten wir unsere komplette Weblandschaft in die OVHcloud, die auf VMware-Infrastruktur basiert“, erzählt Jens Schneider, Senior Web Engineer, Villeroy & Boch. „Damals war der Umfang noch überschaubar: Die Ressourcen umfassten 20 virtuelle Maschinen, von Webservern über Datenbankserver bis zu Loadbalancern. Seitdem haben wir einen enormen Bedarf an Kapazität entwickelt – mittlerweile sind wir bei 90 VMs.“

IT-Infrastruktur: Umstellung auf ein hybrides Rechenzentrum

Seit der Migration vor sechs Jahren sind die Ansprüche an die IT-Infrastruktur einschließlich der Hardware von Villeroy & Boch deutlich gestiegen – der Umstieg auf innovativere sowie neuere Technologie war unumgänglich, um leistungsstark zu bleiben: Ein Meilenstein für den Konzern war die Umstellung auf ein hybrides, Cloud-basiertes Rechenzentrum auf Basis von VMware vSAN 6.5 im Jahr 2020. „Wir setzen damit auf die neueste Storage-Technologie für unsere PIM- und MAM-Systeme und können dank der Umrüstung einen deutlichen Performancegewinn erzielen“, kommentiert Erik Heinen.

„Wir wollten eine Migration ohne große Downtime realisieren.Aus diesem Grund investierten wir im Vorfeld genügend Zeit in den Proof of Concept, bis wir die umfassende IT-Infrastruktur, bestehend aus 100 Terabyte Datenstorage, auf effiziente Weise in weniger als zwölf Stunden umsiedelten“, ergänzt Khaled Allab, Sales Director Enterprise bei der OVH Group.

OVHcloud bietet Live-Test der PIM-Applikation

Aufgrund der langjährigen und sehr erfolgreichen Partnerschaft mit OVHcloud stand es für Villeroy & Boch außer Frage, den Anbieter zu wechseln. „Wir nutzen bereits seit zwei Jahren den OVHcloud Enterprise Support, der es uns ermöglicht neue Applikationen in einer Live-Umgebung zu testen und daran Investitionsentscheidungen festzumachen. Der Enterprise Support ist ein Muss, denn am Ende ist der Total Cost of Ownership entscheidend“, bestätigt Erik Heinen.

OVHcloud testete die neue, heute überaus gewinnbringende PIM-Applikation zuerst live in einer Klon-Umgebung, um anschließend eine sinnvolle Implementierung im neuen System zu eruieren. Durch diesen Live-Test erlangte Villeroy & Boch einen umfassenden Einblick in alle Tools ohne böse Überraschungen. Dadurch wurde für Villeroy & Boch deutlich, welche Vorteile die neue Technologie der PIM-Applikation bringen würde. „Als erster VMware-VCCP-Partner in Europa gibt OVHcloud seinen Kunden die Möglichkeit, die neusten Technologien von VMware zu testen. Wir freuen uns Villeroy & Boch’s Einstieg in die vSAN Technologie zu ermöglichen“, ergänzt Khaled Allab.

Weniger Aufwand, bessere Performance und 70 Prozent Uplift

Die Entscheidung, eine Strategie zur Modernisierung des Rechenzentrums auf Basis von vSAN zu verfolgen, ermöglichte einen 70-prozentigen Performance Uplift der kritischen Applikationen im Bereich Product Experience Management. Dieser Hebel war entscheidend für eine Optimierung der gesamten Architektur der Weblandschaft. „Unser gesamter E-Commerce-Umsatz hängt auch von hochwertigem, erstklassigen Content insbesondere vom PIM-System ab“, sagt Erik Heinen. „Die neue Hardware ist deutlich performanter und ermöglicht uns die kritischen Anwendungen effizienter zu steuern.“ Ein potentieller Ausfall der kritischen Systeme und Webapplikationen bei Villeroy & Boch ist gleichbedeutend mit einem Umsatzverlust.

Erik Heinen und sein sechsköpfiges Team verwalten über OVHcloud die gesamten Enterprise Content Management Systeme, darunter auch das PIM, welches die Verfügbarkeit der Produkte über sämtliche Kanäle hinweg garantiert. Kurz erklärt: Aus der Produktentwicklung gelangen Informationen in das ERP-System, aus dem sie mit Stamm- und Logistikdaten angereichert ins PIM-System weitergeleitet werden.

Mit Content-Marketing-Informationen versehen, werden sie für verschiedene On- und Offline-Kanäle ausgeleitet. „Es geht immer darum die gesamte Produktpalette aktuell und über alle Kanäle hinweg verfügbar zu machen“, erklärt Jens Schneider. Für Villeroy & Boch ist es essenziell die Ausleitung an die E-Commerce-Kanäle zu automatisieren wie den eigenen Webshop, die Otto Group oder Amazon.

Verantwortung für die IT-Infrastruktur liegt in einer Hand

Villeroy & Boch konnte seine Performance deutlich steigern und somit eine kürzere Time-to-Market erzielen. „Durch die Migration profitieren sämtliche Stakeholder“, sagt Erik Heinen. „Wir haben weniger Support-Anfragen aus den Fachbereichen, sodass Ressourcen frei werden und der Managementaufwand deutlich reduziert wird.“ Das System ist um einiges effizienter: Kunden finden relevante Produktinformationen in E-Shops, wie zum Beispiel Otto oder Amazon, schneller und treffen dadurch fundiertere Kaufentscheidungen. Erik Heinen freut sich: „Am Ende steigt der Umsatz. Und die Verantwortung für die Infrastruktur liegt dabei immer in einer Hand.“

Heute profitiert der Konzern von Kosteneinsparungen und einer schnelleren Markteinführung neuer Produkte. Der Keramikhersteller aus Mettlach steht dank innovativer Lösungen der globalen Konkurrenz in nichts nach: Die internationale Expansion mit Fokus auf neue Wachstumsmärkte kann vorangetrieben und die weltweite Präsenz sowie die Markenstabilität gewährleistet werden. Durch die höhere Verfügbarkeit der über OVHcloud bereitgestellten Dienste wird das Nutzererlebnis kontinuierlich verbessert.

Traditionsbewusstsein und technische Innovation gehen Hand in Hand

Für die Zukunft plant der Mettlacher Keramikhersteller die Entwicklung neuer Anwendungen sowie die Implementierung des kompletten Cloud-Foundation-Stacks von VMware im Rechenzentrum von OVHcloud. Die nächsten Schritte gehen in die Richtung Netzwerkvirtualisierung mit VMware NSX, vRealize Automation sowie Kubernetes.

„Wir streben auch weiterhin danach unsere IT-Architektur stetig zu verbessern, damit Peaks wie auch Ausfälle noch besser abgefangen werden können“, erklärt Erik Heinen. Villeroy & Boch treibt auch weiterhin innovative Themen voran: „OVHcloud sowie VMware hat uns unterstützt, unser Geschäftsmodell erfolgreich an die geforderten technologischen Neuerungen und Marktgegebenheiten anzupassen“, so Heinen abschließend. (sg)

Lesen Sie auch: B2B-Vertrieb: Diese sechs Trends sollten Unternehmen in der Corona-Pandemie kennen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Der stationäre Einzelhandel muss sich an viele neue Gegebenheiten anpassen – und ebenso an neue Technologien, die Covid-19-Pandemie oder sich ändernde Kundenbedürfnisse. Einen Überblick über die wichtigsten E-Commerce-Trends liefert der neue Retail Report von diconium.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.