IT-Manager setzen auf Geo-Technologien

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Mehr als die Hälfte der IT-Verantwortlichen in Deutschland (58 Prozent) setzt bereits auf Geospatial-Technologien wie Google Maps und Google Earth. Sie verwenden diese Lösungen dabei vornehmlich für die Standortanzeige (59 Prozent), aber auch für interne Zwecke: So werten die Befragten Informationen bezüglich getätigter Ein- und Verkäufe (34 Prozent) aus, identifizieren und visualisieren Trends innerhalb des Unternehmens und analysieren Daten in Echtzeit (26 Prozent). Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Forschungsinstituts Vanson Bourne für Google Enterprise unter 250 deutschen IT-Managern aus Finanz- und Transport-Firmen sowie aus dem Einzelhandel und dem öffentlichen Sektor. Insgesamt nahmen 500 IT- und Marketing-Verantwortliche aus den genannten Branchen an der Umfrage teil.


Ein IT-Unternehmen, das Geo-Technologien bereits erfolgreich einsetzt, ist g.on experience. Die Geoinformatik-Experten und IT-Dienstleister liefern internationalen Industrieunternehmen wie Bayer, Evonik und RWE Power sogenannte Geoportal-Software zur Verwaltung ihrer weltweiten Standorte. Dafür hat g.on „g.on aimPort“ entwickelt, ein webbasiertes Geoportal zur Dokumentation und Verwaltung komplexer Infrastrukturen. Es ermöglicht in Verbindung mit den unternehmenseigenen Daten und unter Zuhilfenahme der Google-Adresslokalisierung, alle weltweit verteilten Standorte und Liegenschaften zu visualisieren, zu finden und auszuwerten. Die Karten, Luft- oder Satellitenbilder von Google Maps dienen dabei als einheitlicher Hintergrund, mit dem sich intuitiv und schnell von der weltweiten Sicht auf einen einzelnen Produktionsstandort zoomen lässt. Dr. Uwe Meyer, Geschäftsführer g.on experience, „Für unsere global agierenden Industriekunden ist die Kombination der eigenen Infrastrukturinformationen mit Google-Daten ein unverzichtbarer Service. Er steigert ihre Effizienz und Produktivität ungemein, da sie nicht mehr quer durch die Welt reisen müssen, um ihre Liegenschaften zu verwalten.“


Die Vorteile von Mapping-Technologien sind zahlreich: So sagt knapp jeder zweite Befragte (48 Prozent), er profitiere von mehr Kundenbindung, 39 Prozent konstatieren eine erhöhte Zahl an Website-Besuchern und fast ein Drittel (32 Prozent) verzeichnet mehr Umsätze. Doch zeigt sich der Nutzen von Geo-Lösungen nicht nur nach außen, auch innerhalb ihrer Organisation registrieren die IT-Verantwortlichen positive Veränderungen: Mehr als ein Drittel (38 Prozent) sieht einen verbesserten Erkenntnisgewinn, 34 Prozent bescheinigen ihrem Unternehmen mehr Produktivität und Effizienz und 30 Prozent geben an, ihre Kosten seien gesunken. Knapp die Hälfte der IT-Verantwortlichen (48 Prozent), die Geo-Technologien einsetzt, plant daher, die Verwendung im nächsten Jahr zu erweitern, und fast die gleiche Anzahl (47 Prozent) will sogar regelmäßig neue Projekte realisieren.


Indessen nutzen 42 Prozent der IT-Manager noch keine Geo-Lösungen – obschon viele von ihnen Herausforderungen nennen, die mittels dieser Technologien leicht lösbar wären: Fast ein Drittel (29 Prozent) gibt an, die geografische Beschaffenheit ihrer Lieferkette nicht ausreichend zu kennen. Jeder Fünfte (21 Prozent) sagt, er wisse nicht, wo die Kunden lokalisiert sind. 17 Prozent äußern, dass Kunden ihre Filialen, Büros oder andere Standorte nur unter Schwierigkeiten finden. Und mehr als die Hälfte (53 Prozent) möchte regionale Einkaufs-, Produkt und Kundeninformationen gern intern analysieren können.


Die Umfrage zeigt ferner, dass die Transport- und Logistikbranche bei der Einführung von Mapping-Technologie führend ist. Fast zwei Drittel (60 Prozent) dieser Unternehmen nutzt geografische Informationssysteme bereits für interne und externe Zwecke. Hingegen scheint der Einzelhandel den Nutzen noch nicht für sich erkannt zu haben: Weniger als die Hälfte der befragten Ladenbesitzer (44 Prozent) verknüpfen unternehmensrelevante Informationen mit geografischen Daten, um sie Kunden, Partnern und Mitarbeitern mittels leicht verständlicher Kartenlösungen bereitzustellen. Der Einzelhandel liegt damit in der Umfrage hinter allen insgesamt betrachteten Branchen.


Sanjay Patel, Head of Enterprise GEO bei Google EMEA: „IT-Entscheider treiben die Nutzung von Geo- und Mapping-Technologie innerhalb von Unternehmen voran. Sie haben das Potenzial bereits erkannt und sind ihrer Konkurrenz in Sachen Umsatzsteigerungen, Kostensenkungen, Produktivitätszunahme und vielem mehr weit voraus.“


 


 

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