IT-Verantwortliche müssen ihre B2B-Strategien ändern

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Sterling Commerce hat die Ergebnisse einer von Vanson Bourne durchgeführten Studie zur B2B-Integrationsstrategie von Unternehmen veröffentlicht.

Für die Studie wurden 600 IT-Entscheider großer Unternehmen im Bereich Finanzen, Industrie, Handel, Transport und anderen kommerziellen Branchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA befragt. Ein Großteil (78 Prozent) glaubt, die Rezession sei zur Hälfte oder gar komplett überstanden. 85 Prozent gaben an, dass ihre Investitionen in B2B-Integrationssoftware im Vergleich zum Vorjahr gleich bleiben oder gar erhöht werden.

41 Prozent der IT-Verantwortlichen sind sich der aktuellen Ungewissheit und der Instabilität ihrer B2B-Lieferantenlandschaft bewusst. Aus dieser Gruppe glauben mehr als die Hälfte (53 Prozent), dass dies einen direkten Einfluss auf die Integration ihrer Handelspartner haben wird. 43 Prozent befürchten dadurch eine Unterbrechung ihrer Lieferkette und damit eine Erhöhung der Kosten. Fast jeder in dieser Gruppe (83 Prozent) überdenkt aktiv seine B2B-Integrationsstrategie oder plant zumindest, es zu tun. 41 Prozent tun dies aufgrund von Veränderungen in ihrem Lieferantenstamm und 60 Prozent ziehen in Betracht, ihre Integrationsstrategie innerhalb eines Jahres zu verändern. Nur sieben Prozent fühlen sich von Veränderungen in ihrer Lieferantenkette nicht betroffen.

Als weiteren Grund, die eigene Integrationsstrategie zu überprüfen, sehen 66 Prozent die Tatsache, dass die Finanzkrise Auswirkungen auf Mitarbeiterzahl und Budgets hat. Konjunkturelle Unsicherheit ist in den USA (70 Prozent) ein größeres Thema als in Großbritannien (46 Prozent). 40 Prozent müssen ihre Kosten für die B2B-Integration verringern.

Bei der Auswahl des Integrationspartners stehen für die Wahl eines B2B-Providers die stabile Finanzlage sowie die Auswahl von Einsatzmöglichkeiten mobiler Anwendungen an erster Stelle. 38 Prozent der Befragten sagten, dass die finanzielle Stabilität des B2B-Partners am wichtigsten ist. Dies hat in den USA einen größeren Stellenwert (46 Prozent) als in Deutschland (18 Prozent) oder Frankreich mit lediglich neun Prozent. Für 28 Prozent ist die Fähigkeit, eine Lösung sowohl für den Eigenbedarf als auch „as a Service“ bereit zu stellen, Voraussetzung. 57 Prozent betrachten Verbesserungen in Effektivität und Produktivität als das Resultat gewonnener Sichtbarkeit in ihre B2B-Daten durch ein mobiles Endgerät.

Dave Carmichael, Senior Product Maketing Manager bei Sterling Commerce: „Destabilisierende Maßnahmen, wie etwa Übernahmen innerhalb der B2B-Integrationsanbieter-Branche, werden von Unternehmen aufgrund möglicher Negativeffekte auf die Finanzlage des Anbieters, kritisch betrachtet. Deshalb denken Unternehmen über neue Ansätze nach, um das Risiko ihres Geschäftsfeldes einzudämmen. 45 Prozent gaben an, dass Kürzungen ihres IT-Budgets sie an der Entwicklung eines Notfallplans für den Fall einer veränderten B2B-Lieferantenkette hindern. Unternehmen benötigen heute B2B-Integrationsmöglichkeiten, die in einer Art eingesetzt, definiert und erweitert werden können, die mit den individuellen Ansprüchen ihres Geschäftes korrespondieren. Hier kommt eine Auswahl an Anwendungsmöglichkeiten, wie beispielsweise cloud-basierte B2B-Integration, ins Spiel, um dadurch einen schnellen Return-on-Investment und Flexibilität zu erschwinglichen Preisen zu erreichen.“

 

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