Jeder dritte Onlinehändler nutzt Payment Service Provider

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Fast jeder dritte Onlinehändler arbeitet aktuell mit einem Payment Service Provider (PSP) zusammen. Das zeigt die ECC-Payment-Studie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger. PSP helfen bei der Integration von Zahlungsverfahren und übernehmen zum Teil auch das Risikomanagement. Weitere 35 Prozent der für die Studie befragten Onlinehändler können sich die Zusammenarbeit mit einem PSP vorstellen oder planen diese bereits konkret.
Verteilung.

Fast jeder dritte Onlinehändler arbeitet aktuell mit einem Payment Service Provider (PSP) zusammen. Das zeigt die ECC-Payment-Studie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger. PSP helfen bei der Integration von Zahlungsverfahren und übernehmen zum Teil auch das Risikomanagement. Weitere 35 Prozent der für die Studie befragten Onlinehändler können sich die Zusammenarbeit mit einem PSP vorstellen oder planen diese bereits konkret.

„Unternehmen, die weniger als fünf Jahre E-Commerce-Erfahrung mitbringen, nutzen überdurchschnittlich oft einen Payment Service Provider. So kann nicht nur fehlendes Know-how hinzugekauft, sondern auch die Prozessstruktur schlank gehalten werden“, so Prof. Dr. Malte Krüger.

Auch vorgefertigte Bezahllösungen wie der Klarna Checkout oder PayPal PLUS sind aus Händlersicht interessant. Hierbei können Händler aus einer definierten Auswahl an Zahlungsverfahren wählen; meist werden auch Zahlungsabwicklung und Zahlungsgarantie angeboten. Vorgefertigte Bezahllösungen werden von jedem dritten Onlinehändler genutzt. Interesse daran bekunden weitere 38 Prozent der befragten Händler.

Vorteile aus Händlersicht: Aufwand und Risiko reduzieren, Kundenzufriedenheit erhöhen

Für rund 65 Prozent der befragten Händler, die einer Zusammenarbeit mit PSP offen gegenüberstehen, bieten diese Dienstleister den Vorteil, Zahlungsverfahren mit geringem Aufwand in den Online-Shop integrieren zu können. Aus Händlersicht helfen PSP zudem dabei, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, Kaufabbrüche zu reduzieren und Zahlungsausfälle zu minimieren. Bei vorgefertigten Bezahllösungen sind Kundenzufriedenheit und Reduzierung von Kaufabbrüchen die wichtigsten Vorteile aus Sicht der Befragten.

 

„Ein Payment-Portfolio darf nicht statisch sein. Es lohnt sich für Onlinehändler, neue Zahlungsverfahren im Auge zu behalten und diese zu testen, wenn sie zu den Anforderungen der eigenen Zielgruppe passen – auch wenn dies zunächst aufwändig erscheint oder mit Risiken behaftet ist. Die Einbindung von Payment Service Providern ist vor diesem Hintergrund für viele Onlinehändler eine interessante Alternative zur Eigenentwicklung“, so Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Dienstleister für Rechnung, Lastschrift und Ratenkauf: BillSAFE und Klarna vorne

Bei Rechnung und Lastschrift setzen die befragten Onlinehändler – sofern sie mit einem Dienstleister zusammenarbeiten oder dies planen – aktuell insbesondere auf den PayPal-Service BillSAFE. Jeweils etwas mehr als vier von zehn Onlinehändlern nutzen in puncto Rechnung bzw. Lastschrift die Dienste von BillSAFE. Auf Klarna setzen beim Rechnungskauf knapp 23 Prozent der Befragten und bei der Lastschrift rund 12 Prozent. Klarna ist zudem beim Ratenkauf mit 39 Prozent der meistgenutzte Dienstleister.

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