Fertigung

Trotz seiner aktuell hervorragenden wirtschaftlichen Ausgangslage hat Deutschland bei der Digitalisierung Nachholbedarf: Das Land schöpft erst zehn Prozent seines "digitalen Potenzials" aus – also den maximal möglichen Nutzen aus der Digitalisierung in führenden Sektoren. Bei der künstlichen Intelligenz sind Deutschland und Europa gegenüber China und den USA im Hintertreffen.

Die digitalen Erpressungen gehen weiter: In den vergangenen Tagen wurden tausende Attacken durch einen Kryptotrojaner auf die Computer zahlreicher Unternehmen verzeichnet. Nicht nur Konzerne wie der Lebensmittel-Riese Mondelez („Milka“, „Oreo“) oder der russische Ölkonzern Rosneft wurden in Mitleidenschaft gezogen, auch zahlreiche Firmen in Deutschland.

Ob Lebensmittel, Elektronik oder Spielzeug, Verbraucher vergleichen beim Kauf neuer Produkte gerne die Preise, um das beste Angebot zu finden. Aber: Die Ergebnisse der TÜV SÜD Safety Gauge, eine Studie zu Produktsicherheit und Qualität, zeigen, dass ein hohes Sicherheitsniveau beim Kauf letztlich das ausschlaggebende Kriterium für Verbraucher ist.

Die Ausgaben für Virtual und Augmented Reality in Westeuropa sollen laut einer Studie der International Data Corporation (IDC) in diesem Jahr 2,5 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer Steigerung von 131 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau entspräche. Consumermarkt und Fertigungsindustrie stellten dabei die wesentlichen Einflussfaktoren dar.

Die Cosmo-Consult-Gruppe, Anbieter von End-to-End-Business-Lösungen auf der Basis von Microsoft Dynamics, übernimmt die Mehrheit an der ACP Business Solutions GmbH einen renommierten Microsoft-Partner für Unternehmenslösungen in Österreich. Damit möchte Cosmo die regionale Präsenz im DACH-Raum steigern.

Omron mit der LD-Plattform seine erste Produktreihe mobiler Industrieroboter vorgestellt. Beim Materialtransport in weitläufigen Anlagen sollen die mobilen Helfer deutliche Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen ermöglichen. Die neue Produktfamilie kann auch in besonders dynamischen Umgebungen selbständig navigieren. Auf der Logimat 2017 sind die Geräte live zu sehen.

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen besteht darin, veraltete Lagertechnik im laufenden Betrieb abzulösen. Die Unternehmen Heitec, Artschwager & Kohl Software und PSI Technics sind spezialisiert auf die Modernisierung von elektrischen - und Automatisierungs-komponenten sowie Leitsystemen. Ergebnisse der gemeinsamen Anstrengungen zeigen die Unternehmen unter anderem auf der Logimat 2017 vom 14. bis 16. März.

Einfach mal einen Satz auf Französisch, Englisch oder gar schwäbisch sagen? – für Apps ist das gar nicht so einfach zu verstehen. „Da immer mehr Ulixes-Kunden aus dem Ausland kommen und den Assistenten im Ausland einsetzen, war der Schritt zur Mehrsprachigkeit folgerichtig“, erklärt Ulixes Geschäftsführer Alexander Tillmann. Welche Möglichkeiten es gibt, neue Sprachen einzubinden und wann welche Sprachen geplant sind.

Die 15. LogiMAT belegt erneut das komplette Stuttgarter Messegelände. Mehr als 1.300 internationale Aussteller aller Branchensegmente präsentieren ihre aktuellen Lösungsangebote zur Bewältigung der Herausforderungen von Digitalisierung und Prozesseffizienz in der Intralogistik. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab.

Die Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. KG in Fridolfing, hat sich dazu entschieden, ihren Materialtransport zu automatisieren und setzt dabei auf den Intralogistik-Baukasten des Dornbirner Unternehmens Servus Intralogistics GmbH. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme des Servus-Systems an den Standorten in Deutschland und Ungarn, werden derzeit die nächsten Erweiterungsschritte realisiert.
Mit dem „Internet der Dinge“ weitet sich das Netz auf eindeutig identifizierbare „intelligente“ Objekte und Maschinen aus, die selbstständig Informationen untereinander austauschen und mit dem Menschen und anderen Maschinen (M2M) interagieren können. Dies trägt enormes Potenzial in sich, unser Leben, aber auch Produktionsprozesse zu verändern.
Die Fischmanufaktur Deutsche See setzt zukünftig auf die Add-One-Bestandsoptimierung von Inform, um auf Bedarfsschwankungen und Planungsabweichungen schnell und zielgenau zu reagieren. Das Softwaresystem bietet den Verantwortlichen detaillierte und artikelspezifische Prognosen über zukünftige Bedarfssituationen, mit denen das Unternehmen die richtige Balance zwischen niedrigen Beständen, hoher Lieferbereitschaft und verbesserter Liquidität herstellen wird.

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