Sonstiges

Der stationäre Einzelhandel ist nach wie vor die tragende Säule des deutschen Einzelhandels, auch wenn Online- und Versandhandel zunehmend an Marktanteilen gewinnen, so die aktuelle EHI-Studie „Stationärer Einzelhandel Deutschland 2016“. Die Top 1.000 stationären Vertriebslinien erwirtschafteten in 2015 einen Netto-Umsatz in Höhe von fast 300 Milliarden Euro und damit rund zwei Drittel des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland.
Gehen wir davon aus, dass die Vorfahren der Inkassoindustrie in den Reihen der Pharisäer und Zöllner der Bibel zu finden sind, so haben wir als Branche bereits einen weiten Weg zurückgelegt. Doch die nun anstehende Reise in digitale Welten mag trotz allem so manchem wie ein Quantensprung daherkommen: plötzlich reicht es nicht mehr aus, sich wie ein Chamäleon oberflächlich der Umgebung anzupassen. Mit den Anforderungen des aktuellen Wandels muss sich jede Industrie tiefgreifenden technischen Veränderungen stellen und diese optimal in die eigenen Prozesse eingliedern.
Dass Handelsunternehmen an einer Digitalisierung ihrer Prozesse nicht vorbeikommen, steht außer Zweifel. Dabei wird schnell die Frage nach einem Chief Digital Officer (CDO) laut. Uneinigkeit herrscht allerdings oft, wenn es um Aufgaben und Kompetenzen dieser recht neuen Position geht und vor allem bei der Überlegung, wo diese Position im Unternehmen angelegt sein soll. Fakt ist: Der Chief Digital Officer ist in Deutschland ein rarer Posten – noch. Dabei ist digitale Kompetenz in den eigenen Reihen ein enormer Wettbewerbsvorteil.
Wissensarbeit unterliegt derzeit einem tiefgreifenden Wandel, da Datenanalysen, Algorithmen, Big Data und Automatisierung Innovationen, Produktivität und Entscheidungsprozesse massiv verändern und beschleunigen. Neue Software-„Roboter” machen bestimmte Aufgaben überflüssig oder verändern diese mit hoher Geschwindigkeit. Führungskräfte, die sich auf diesen Wandel einlassen, werden Unternehmen auf Datenwissen gründen und ausbauen, die innovativer, produktiver und widerstandsfähiger für das Digitalzeitalter sind. Erfolg wird jedoch nur haben, wer existierende Arbeitsprozesse einer Neubewertung unterzieht.
Wer verdient was in der digitalen Wirtschaft? Dieser Frage gehen die Beratungsgesellschaft Kienbaum und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in ihrer neuen Studie zu den Gehältern in der digitalen Wirtschaft nach. In dieser erstmals aufgelegten Studie werden 60 Spezialisten-Jobs, deren Vergütung und deren Bedeutung für die digitale Wirtschaft unter die Lupe genommen.

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