KIT: Wirtschaftsspionage bekämpfen

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KIT: Wirtschaftsspionage bekämpfen

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Wirtschaftsspionage erzeugt einen enormen wirtschaftlichen Schaden. Schätzungen gehen von jährlich 100 Milliarden Euro in Deutschland aus. Oftmals stehen gerade kleine und mittlere Unternehmen vor der großen Herausforderung, sich angemessen zu schützen. Nun hat die Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen, ein Sicherheitszentrum am FZI Forschungszentrum Informatik einzurichten, dem Innovationspartner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien. Dieses soll als Anlaufstelle für Unternehmen dienen.

„IT-Systeme haben unsere Geschäftswelt und unseren Alltag stark verändert, aber auch neue Missbrauchsmöglichkeiten eröffnet“, sagt Jörn Müller-Quade, Professor am Karlsruher Institut für Technologie und Direktor am FZI Forschungszentrum Informatik. Er erforscht Modelle und Methoden für sichere IT-Anwendungen, die persönliche Daten und Betriebsgeheimnisse intrinsisch schützen. Dabei geht es nicht nur um Erfahrungswissen aus der IT-Sicherheit, sondern insbesondere um Sicherheitseigenschaften der Algorithmen, die im mathematischen Modell beweisbar sind.

Müller-Quade leitet auch das von der Bundesregierung finanzierte Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) am KIT. „Wir freuen uns, auf Landesebene eine Anlaufstelle für diejenigen Unternehmen einrichten zu können, die ihre Sicherheitsstandards verbessern, Sicherheitslücken schließen und ihr wertvolles Know-how schützen wollen.“

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