KMU verzichten auf Standardisierungsvorteile des Internets

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KMU verzichten auf Standardisierungsvorteile des Internets

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Mit einem hohen Integrationsaufwand und technischen Anpassungen verbundene Anwendungen, wie die elektronische Unterstützung der Ressourcenplanung oder der Logistik, werden weiterhin kaum von KMU genutzt. Dies zeigen die Ergebnisse der NEG-Umfrage „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk“, an der sich diesmal 2.751 Unternehmen beteiligten.

Die Gründe für mangelnde Standardisierung bei KMU sind vielfältiger Natur und lassen sich unter anderem auf fehlendes fachliches Know-how und hohe „geschätzte“ Einführungskosten zurückführen. „Zudem ist der Mehrwert einer Integration und Standardisierung elektronischer Geschäftsprozesse für Kleinstunternehmen oftmals nicht ersichtlich, da die Kosten-Nutzen-Relationen deutlich geringer sind, insbesondere für Unternehmen, die sich nicht im Wachstum befinden“, so Aline Eckstein, Projektmanagerin des E-Commerce-Center Handel (ECC Handel).

Eine detaillierte Betrachtung der Untersuchungsergebnisse bestätigt dieses Argument und offenbart deutliche signifikante Unterschiede in der Internetnutzung der unterschiedlichen Unternehmensgrößen. Die Unterschiede zu den Großunternehmen fallen zudem auf den Gebieten der Anwendungen mit elektronischem Standardisierungspotenzial, wie zum Beispiel der elektronischen Rechnungslegung, Vertriebsunterstützung, Ressourcenplanung und Logistik, sowie des Wissensmanagements und der Mitarbeiterschulung, besonders stark aus. Diese erfahren neben neuen Anwendungsgebieten des Internets, wie beispielsweise das Mobile Business, von Großunternehmen eine intensivere Nutzung und profitieren von einer fortgeschrittenen Standardisierung von Prozessen in großen Unternehmen.

In der nahen Zukunft erwarten die befragten Unternehmen wie bereits in den Vorjahren für alle Internetanwendungen eine intensivere Nutzung. Deutlich wird jedoch, dass eine spezifische Selektion der einzelnen Anwendungen stattfindet. Während vor einigen Jahren eine beinahe „wahllose“ Nutzungsintensität aller Anwendungen prognostiziert wurde, gehen die Unternehmen heute deutlich ziel- und zielgruppenorientierter vor, wie eine ausführliche Branchenbetrachtung zeigt.

Der vollständige Berichtsband der Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2010“ mit branchen- und größenspezifischen Analyseergebnissen steht nun unter http://www.ecc-handel.de/elektronischer_geschaeftsverkehr_in_mittelstand_13191801.php zur Verfügung.

 

 

 

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