Kombination aus Marken- und Preisstrategie

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Kombination aus Marken- und Preisstrategie

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Eine aktuelle Studie von Millward Brown analysiert tausende Marken aus insgesamt 20 Ländern hinsichtlich der effektivsten Verbindung von Markenwahrnehmung und Preisstrategie. Dem Online-Einzelhändler Amazon gelingt dies am besten – auf den Plätzen zwei bis fünf folgen Colgate, Nokia, Pampers und Visa. Für die Studie wurden weltweit über eine Million Verbraucher befragt.

Das internationale Marketing- und Marktforschungsunternehmen Millward Brown veröffentlicht heute die Studie „Value-D: Balancing Desire and Price for Brand Success”. Die Studie wurde von der Agenturholding WPP in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit mit The Future Company erstellt.

Sie zeigt, dass Verbraucher ihre Ausgaben nach der Wirtschaftskrise vorsichtig abwägen, ein günstiger Preis allein allerdings nicht mehr ausreicht, um Kunden zu gewinnen. Im Durchschnitt treffen nur sieben Prozent der Verbraucher ihre Kaufentscheidung alleine aufgrund des Preises, während sich 81 Prozent durch ein Markenversprechen zum Kauf anregen lassen. Im vergangenen Jahr war der Preis noch für 20 Prozent der Befragten das ausschlaggebende Kriterium.

„Gegenwärtig machen sich viele Markenhersteller Gedanken über ihre Preisstruktur. Während einige besorgt sind, dass hohe Preise zu Gewinneinbrüchen führen, sehen andere niedrige Preise als Grund für mangelndes Geschäft. Für Markenhersteller geht es darum, eine Balance zu finden zwischen dem Bedürfnis des Verbrauchers nach Markenware und dessen Zahlungsbereitschaft“, so Dr. Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown Deutschland.

Die Value-D Studie unterscheidet zwischen günstigen und exklusiveren Marken. Billigmarken können trotz preislicher Attraktivität als „nicht preiswert“ angesehen werden, wenn die Marke die Kunden nicht anspricht. Umgekehrt erhalten selbst preissensitive Marken in den Augen der Verbraucher einen hohen Wert, wenn sie ein entsprechendes Bedürfnis erzeugen. Teurere Marken können somit ihre Preisklasse im Premiumsegment rechtfertigen und schlicht zu teuer sein. Marken die in der Value-D Studie eine Punktzahl über 100 erreichen, bieten einen sehr guten Mix aus Preis und Markenbedürfnis. Der Online-Einzelhändler Amazon bietet derzeit die beste Kombination aus Markenwahrnehmung und Preisstrategie.

„Viele Markenhersteller messen dem Preis derzeit eine zu hohe Bedeutung bei und vernachlässigen das Verbraucherbedürfnis nach der Marke. Die Optimierung der Marke ist jedoch ratsam, weil die Bedeutung des Preises für die Kaufentscheidung vergleichsweise gering ist. Auch Amazon genießt den Ruf, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu bieten, die Konsumenten werden jedoch vor allem durch die vertrauenswürdige Marke angezogen. Führende Marken passen den Preis an das Verlangen der Verbraucher nach der jeweiligen Marke an“, kommentiert Dr. Bernd Büchner.

 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Jedes IT-Sicherheitssystem ist nur so gut wie das schwächste Glied der gesamten Kette – in den meisten Fällen ist das der einzelne Mitarbeiter. Das gilt insbesondere bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wie auch bei Austritt. So muss zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses geklärt werden, auf welche Anwendungen und Daten der neue Mitarbeiter Zugriff erhält. Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und CTO der PSW Group Consulting erklärt, was zu beachten ist.

Werbung

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.