Kommentar: Aufstieg des „Second Screen Sofa Shoppers“

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Der ominöse Second Screen – das Surfen im Internet, gemütlich vom Sofa aus, während zugleich der Fernseher läuft – hat 2010 den Weg in das Vokabular von Marketingverantwortlichen und TV-Advertisern gefunden. Und der Begriff beschäftigt uns heute mehr denn je. Schlagzeilen wie „Wird der Second Screen First?“, „Der Kampf um den Second Screen“ oder „Viele Lücken bei Second Screen“ beherrschen heute die Fachmedien. Sie zeugen sowohl vom der Bedeutung, die dem Phänomen Second Screen zugesprochen wird, als auch von der Unsicherheit rund um den propagierten Trend.

Im Schnitt schaut jeder Deutsche zwischen 14 und 49 Jahren fast 3,5 Stunden fern; jeden Tag! 45 Prozent der Internetbevölkerung in diesem Alter nutzen hierbei den Second Screen. „Die Frage ist also nicht, ob der Second Screen relevant ist, sondern wie genau er vom User genutzt wird“, so Matthias Stadelmeyer, Vice President Sales bei Tradedoubler in München, der das Thema aus der Sicht des Performance Marketing beleuchtet:

„Ohne Frage: die „Second Screen Sofa Shopper“ sind wahre Experten darin, parallel zum TV-Programm SMS zu schreiben, zu twittern oder Kommentare zum aktuellen Programm abzugeben. Viel wichtiger ist aber was sie sonst noch parallel zum Fernsehen tun. Sie informieren sich über Produkte und Marken, die sie auf der Mattscheibe sehen. Und ja, sie gehen noch einen Schritt weiter: sie shoppen!“ 

„Eine Untersuchung der Tradedoubler Insight Unit hat gezeigt, dass 42 Prozent der Second Screener in Deutschland ihr Mobilgerät nutzen, um mehr über ein Produkt zu erfahren, das sie im TV beworben gesehen haben. 24 Prozent haben dieses Produkt sogar direkt gekauft. Gleichzeitig sehen wir eine nie dagewesene Jagd nach Schnäppchen, gerade auf mobilen Endgeräten. Ganz gleich ob Preisvergleich-, Gutschein- oder Cashback-App, 52 Prozent aller Einkäufer mit mobilem Internetzugang haben heute bereits mindestens eine entsprechende Performance Marketing-App auf ihrem Smartphone installiert.“

„Der Markt hat sich verändert und er verändert sich weiter. Smartphones und Tablets sind zu einem entscheidenden Kanal für TV-Advertiser geworden, um ihren Return on Investment zu steigern. Das bedeutet aber auch, nach den Spielregeln des mobilen Kanals spielen zu müssen. Es hilft die kreativste Werbung nichts, wenn sie den Nutzer nicht in seinem Umfeld erreicht.“

„Konkret bedeutet das: Advertiser müssen ihre First Screen-Kampagnen auf dem Second Screen fortführen und dabei die Nutzergewohnheiten berücksichtigen. Parallel laufende, attraktive Angebote auf dem Second Screen – in Apps und auf mobilen Publisher-Seiten – halten die Aufmerksamkeit des Nutzers hoch. Das Timing ist hier wichtig! Denn selbst, wenn der Nutzer sich für ein entsprechendes Produkt interessiert, auf das er im Fernsehen aufmerksam gemacht wurde, die Chancen stehen hoch, dass er eine seiner installierten Performance Marketing-Apps nutzt, um weitere Informationen zu finden und – wenn der Preis stimmt – direkt zu kaufen. TV-Advertiser, die dies vernachlässigen, riskieren, dass ausgerechnet die Konkurrenz von der eigenen Werbung profitiert. Sie gehen nicht nur leichtsinnig mit ihren Werbe-Budgets um, sie ignorieren die Verhaltensmuster einer neuen Zielgruppe komplett.“

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