Kommentar: IT-Netzwerk mit 20.000 Angriffspunkten für Hacker

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Im Mai kam es zu einem Cyberangriff auf das IT-Netzwerk des Deutschen Bundestags, durch den das Netzwerk stark beschädigt wurde. Dr. Wieland Alge, CEO und General Manager EMEA bei Barracuda, gibt hier seine Einschätzung zu dem Cyberangriff und den erwarteten Totalschaden des IT-Netzwerks des Deutschen Bundestags:

Auch wenn Ferndiagnosen schwierig sind – das bisherige Netzwerk des Bundestagsscheint unrettbar verloren. Aber auch der Versuch, ein neues aufzubauen ist nach völlig anderen Gesichtspunkten anzugehen. Ein Netzwerk mit 20.000 PCs mag zwar kostengünstig zu betreiben sein, bietet aber auch – mindestens – 20.000 Angriffspunkte für Hacker. In hochsensiblen Umgebungen wie dem eines nationalen Parlaments müssen die Datennetze sehr durchdacht voneinander abgegrenzt werden. Jedes einzelne Netz, zum Teil jeder einzelne Rechner, muss vor Fremdzugriff geschützt werden.

Das heißt aber auch und vor allem: vor wechselseitigem Zugriff. Nur so lassen sich Angriffe eindämmen, isolieren und bekämpfen. Sehr viele Organisationen und Behörden stehen vor ähnlichen Problemen. Viele haben möglicherweise nur noch nicht erkannt, dass sie die Kontrolle über ihre Netzwerke bereits verloren haben.
 
Barracuda ist spezialisiert auf Security- und Storage-Lösungen, die mit der Cloud vernetzt sind und die IT-Infrastruktur vereinfachen. Über 150.000 Unternehmen und Organisationen weltweit nutzen derzeit den leistungsstarken, benutzerfreundlichen und kostengünstigen Lösungen. Sie stehen als physische oder virtuelle Appliance sowie als Cloud- oder Hybrid-Lösung zur Verfügung. Beim Geschäftsmodell von Barracuda steht die Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt. Es setzt auf hochwertige IT-Lösungen auf Subskriptions-Basis, die das Netzwerk und die Daten der Kunden umfassend schützen. Das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange (NYSE) unter dem Symbol CUDA gelistet. Der internationale Hauptsitz liegt in Campbell, Kalifornien (USA), der Hauptsitz für Europa, Mittlerer Osten und Afrika, befindet sich in Innsbruck/Österreich. (sg)

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