Kommentar: Online ist ein Standbein des Handels – wenn die IT stimmt

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Die repräsentative Umfrage des Branchenverbandes Bitkom unter Händlern belegt, was vielen schon lange klar war: Digitalisierte Shops und Verkaufsstrategien sorgen für ein zusätzliches Umsatzplus. Für die Zukunft wird die IT eine noch entscheidendere Rolle spielen. Ein Kommentar von Diethelm Siebuhr, Geschäftsführer Nexinto.

Diethelm Siebuhr, Nexinto

Die repräsentative Umfrage des Branchenverbandes Bitkom unter Händlern belegt, was vielen schon lange klar war: Digitalisierte Shops und Verkaufsstrategien sorgen für ein zusätzliches Umsatzplus. Für die Zukunft wird die IT eine noch entscheidendere Rolle spielen. Ein Kommentar von Diethelm Siebuhr, Geschäftsführer Nexinto.

Immer mehr Händler generieren heute einen großen Anteil ihres Umsatzes über den Online-Channel. Wie die Bitkom-Umfrage ergab, beläuft sich der Anteil inzwischen auf durchschnittlich ein Viertel. Bei rund jedem zweiten Händler sogar bis zu 30 Prozent. Fast zeitgleich zum Bitkom veröffentlichte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel aktuelle Zahlen zum Online-Handel: Im zweiten Quartal dieses Jahres stiegen die Umsätze der Internethändler auf 14 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr ist von einem Wachstum von elf Prozent für den E-Commerce auszugehen. Die Zahlen offenbaren die stetig wachsende Relevanz digitaler Vertriebskanäle. Der Bitkom zeigt zusätzlich: Zwei Drittel aller Händler verfolgen eine zweigleisige Strategie und setzten auf Offline- sowie Online-Kanäle. Offline, erweitert um Online und umgekehrt.

Nicht planlos digitalisieren

Die Kunst dabei liegt allerdings in der Anforderung, diese optimal miteinander zu einem Mega-Omni-Channel zu verknüpfen. Dafür gilt es, eine Vielzahl an digitalen Berührungspunkten zu schaffen, um neue Interaktionsmöglichkeiten mit dem Kunden zu nutzen. Das erfordert einiges an API- und Datenmanagement sowie grundlegend umfangreiches Plattform-Know-how, um die notwendige IT-Landschaft dafür zu schaffen und zu betreiben. Daraus ergeben sich weitere Anforderungen im Handling von Big-Data-Strukturen und natürlich der Sicherheit. Um diese Handlungsfelder anzugehen, braucht es Investitionen, vor denen, laut Bitkom, noch einige zurückschrecken: Lediglich 28 Prozent gaben an, mehr in die Digitalisierung ihres Unternehmens investieren zu wollen. Natürlich sollten Händler nicht blindlings in jede Trend-Technologie investieren, allerdings auch nicht zu lange warten, bis die Konkurrenz ihnen Kunden abwirbt. Wichtiger ist es, genau zu prüfen, welche spezifischen Potenziale neue Ansätze sowohl für die Kunden als auch für das Unternehmen an sich bieten. Daraus entsteht dann ein strategischer Fahrplan für die Digitalisierung.

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