Kommentar: Warum Internetagenturen ihr Geschäftsmodell überarbeiten sollten

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Viele Internetagenturen werden ihr Geschäftsmodell überdenken müssen. Denn: in 15 Jahren ist die Unternehmenswebsite das zentrale Arbeitsmittel von Unternehmen. Nutzer verfügen über ständig aktualisierte Informationen und Daten – passgenau, virtuell und über alle Endgeräte hinweg.
kurschewitz_jan

Viele Internetagenturen werden ihr Geschäftsmodell überdenken müssen. Denn: in 15 Jahren ist die Unternehmenswebsite das zentrale Arbeitsmittel von Unternehmen. Nutzer verfügen über ständig aktualisierte Informationen und Daten – passgenau, virtuell und über alle Endgeräte hinweg. Folgende Trends zeichnen sich ab:

  • Leistung in Real-Time. Lieferzeiten verkürzen sich immer weiter. Der Zeitraffer greift auf das ganze Geschäftsleben über. Auf alle Produkte und Dienstleistungen. Nur die Schnellsten bleiben im Geschäft.
  • Internet der Dinge. Alles ist untereinander vernetzt. Der Mensch sieht nur noch einen gefilterten Ausschnitt an Informationen und Daten (Stichwort „Bubble“) und wird von allgegenwärtigen Computern quasi fremdbestimmt.
  • Völlige Transparenz. Mit automatischer Gesichtserkennung und ständiger Überwachung ist jeder überall identifizierbar, Persönlichkeitsrechte sind völlig ausgehöhlt.
  •  Kooperation in Netzwerken. Der klassische Einzelkämpfer wie auch herkömmliche Agenturen haben ausgedient. Gearbeitet wird projektbezogenen in Netzwerken aus Spezialisten.

Die Kunden erwarten künftig, dass Internetagenturen ihnen proaktiv Wege aufzeigen, wie sie neuste Technologien, Arbeitsweisen und Kundenbeziehungen für sich nutzen. Den Agenturen gehört die Zukunft, die Know-how aus einer Hand anbieten und mit einem großen Netzwerk an spezialisierten Partnern zusammenarbeiten.

Autor: Dipl.-Ing. Jan Kurschewitz, 47, ist Geschäftsführer der Internet Agentur Aysberg Web Development. Sein Ziel: für kleine und mittelständische Unternehmen das Internet als Sprungbrett zu dauerhaftem Erfolg etablieren und alle Möglichkeiten ausschöpfen, die dieses digitale Medium bietet. Jan Kurschewitz studierte Technologie und Biotechnologie an der Technischen Universität München.

(jm)

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