Kommentar: Was geschieht mit „Grüner Logistik“?

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Das Thema „Grüne Logistik“ hat in den vergangenen Jahren spürbaren Auftrieb erfahren. Aktuell gewinnt insbesondere die Frage einer emissionsarmen beziehungsweise -freien Zustellung in Innenstädten an Bedeutung. Im Spannungsfeld zwischen expandierenden Mengen und zunehmender Urbanisierung rückt das Thema Lebensqualität in den Städten immer mehr in den Fokus und setzt die Politik unter Handlungsdruck. In der Not reagieren Kommunen wie kürzlich in Stuttgart, wo ab 2018 an „Feinstaubtagen“ nur noch Euro-6-Fahrzeuge Zugang zu bestimmten Stadtbereichen erhalten.

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Das Thema „Grüne Logistik“ hat in den vergangenen Jahren spürbaren Auftrieb erfahren. Aktuell gewinnt insbesondere die Frage einer emissionsarmen beziehungsweise -freien Zustellung in Innenstädten an Bedeutung. Im Spannungsfeld zwischen expandierenden Mengen und zunehmender Urbanisierung rückt das Thema Lebensqualität in den Städten immer mehr in den Fokus und setzt die Politik unter Handlungsdruck. In der Not reagieren Kommunen wie kürzlich in Stuttgart, wo ab 2018 an „Feinstaubtagen“ nur noch Euro-6-Fahrzeuge Zugang zu bestimmten Stadtbereichen erhalten.

Die Diskussion um eine bundesweite „Blaue Plakette“ folgt einem ähnlichen Grundansatz und wird möglicherweise nach der Bundestagswahl eine neue Dynamik entfalten. Auf solche Szenarien stellen wir uns ein.

Bis 2025 wollen wir in den Innenstädten aller deutschen Großstädte emissionsfrei zustellen. Mit Mercedes-Benz haben wir einen Partner gewonnen, der uns dabei unterstützen wird. Gemeinsam bringen wir bis Ende 2020 über 1.500 zusätzliche E-Fahrzeuge auf die Straße. Dies ist Teil unserer Hermes-WE DO!-Aktivitäten, die vielfältige Projekte nicht nur in unserer Flotte, sondern auch an unseren Standorten umfassen. So wurden etwa schon über 20 Standorte nach dem Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) realisiert, um nur ein Beispiel zu nennen.

Wir sind überzeugt, dass die künftige Gestaltung der Paketzustellung ein Thema ist, bei dem Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eng kooperieren müssen. Dazu gehört auch, ein Bewusstsein für den Wert der Logistik zu schaffen, der im Kontext des fast schon obligatorischen „kostenfreien Versands“ kaum noch erkannt wird. Nachhaltigkeit in der Logistik ist elementar und darf nicht verhandelbar sein. Sie hat aber auch einen Preis.

Autor: Alexander Bartelt ist Head of Corporate Responsibility bei Hermes Germany.

(jm)

 

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