Kommunikation in der Krise: Wie wichtig jetzt Personality und Authentizität sind

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In Krisenzeiten kommt es mehr denn je auf das Miteinander, auf gute Beziehungen und konstruktive Partnerschaften an. Warum sich in der Kommunikation wie im Handeln jetzt Personality und authentische Haltung von B2B-Unternehmen offenbaren, erklärt Gastautor Martin Philipp von SC-Networks GmbH.
Kommunikation in der Krise

Quelle: Billion Photos - Shutterstock

Mit der Corona-Pandemie stehen viele Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Wie sie damit umgehen, sprich wie sie intern und extern Informationen weitergeben und welche Lösungen sie entwickeln – all das legt offen, welche Charakteristika und Werte diese Unternehmen ausmachen. Deshalb ist es gerade in Krisenzeiten wichtig, schnell und transparent zu kommunizieren. Hierbei gilt es in erster Linie, den Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern aufrechtzuerhalten, Mitgefühl und Verständnis zu zeigen und wirkungsvolle Unterstützung anzubieten.

Nicht wenige Unternehmen sind angesichts der rasanten Entwicklungen, die das Coronavirus in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angestoßen hat, in eine Art Schockstarre verfallen. So ist der geschäftliche Alltag nach wie vor von Unsicherheit geprägt:

  • Was bedeutet die Ausbreitung des Coronavirus und die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um genau das zu verhindern, mittel- und langfristig für die Wirtschaft?
  • Welche Auswirkungen hat das konkret auf das eigene Unternehmen?
  • Was können Unternehmen tun, um die Krise bestmöglich zu überstehen?

Kommunikation in der Krise: Aktuelle Lage realistisch einschätzen

Oberste Priorität sollte sein, besonnen zu bleiben und positiv in die Zukunft zu blicken. Schwarzmalerei und Panikmache sind nicht nur unprofessionell, sondern verstellen auch den Blick für das Wesentliche. Jetzt braucht es eine realistische Einschätzung der aktuellen Situation sowie eine sachliche und lösungsorientierte, vor allem aber authentische Kommunikation in der Krise – mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern.

Eine pessimistische und panische Kommunikation ist ebenso wenig zu empfehlen, wie eine geballte Ladung beschönigender Botschaften. Was Kunden, Lieferanten und andere externe Partner jetzt wirklich wissen wollen:

  • Hat die Krise Auswirkungen auf die Produktion, Warenverfügbarkeit oder Lieferzeiten?
  • Welche Maßnahmen hat das Unternehmen ergriffen, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten?
  • Wie, wann und wo sind die wichtigsten Ansprechpartner erreichbar?

Wer offen und ehrlich mit der aktuellen Lage umgeht und seine Geschäftspartner stets auf dem Laufenden hält, positioniert sich als verlässliche Anlaufstelle in der Krise. Dazu gehört auch, transparent mit dem eigenen Team zu kommunizieren und ihnen alle relevanten Informationen mitzugeben.

Kommunikation in der Krise: Praktisch umsetzbare Lösungswege

Um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, braucht es gemeinsame Lösungen, die den Fortbestand existierender Netzwerke und Supply Chains sichern. Darüber hinaus sind gegenseitige Unterstützung und konkrete Hilfestellungen dann wirkungsvoll, wenn sie sich schnell und einfach umsetzen lassen. Unternehmen sollten sich daher fragen: Wo ist der Schmerz der Kunden und Partner gerade am größten?

Dann können Unternehmen passende und relevante Hilfsangebote machen: nützliche Inhalte, angepasste Konditionen oder andere individuelle Lösungen. Wichtig: Alle Maßnahmen hinsichtlich Kommunikation in der Kris sollten jedoch zur Firmenphilosophie passen, die gezeigte Solidarität darf nicht nur eine aufgesetzte Werbeaktion sein.

Angemessene Kommunikation auf allen relevanten Kanälen

Was Unternehmen jetzt kommunizieren sollten, ist eine Sache, wo sie es tun, eine andere. Denn auch hier gilt es mit Fingerspitzengefühl die richtigen Wege für die Kommunikation in der Krise zu wählen. Geänderte Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten müssen auf allen Kanälen aktuell sein – von der Website über die Profile in sozialen Medien bis hin zur Google My Business-Seite und digitalen Branchenbüchern. Entscheidend ist, dass die wichtigsten Informationen leicht zugänglich sind:

  • Personalisierte Mailings, die sich proaktiv und schnell mit einer E-Mail-Marketing-Lösung versenden lassen, landen direkt im Posteingang der Empfänger und haben damit gute Chancen, wirklich wahrgenommen zu werden.
  • Auf der Website lassen sich alle relevanten Informationen zur aktuellen Lage so platzieren, dass Besucher sie nicht übersehen.
  • Im Blog können Unternehmen ihre konkreten Hilfsangebote vorstellen oder direkte Unterstützung bieten, etwa in Form von How-Tos oder Tipps.
  • Die Reichweite der sozialen Netzwerke eignet sich, um die aktuellen Informationen breit zu streuen und mit nutzwertigen Inhalten die Aufmerksamkeit von Kunden, Partnern und Interessenten zu gewinnen.

Kommunikation in der Krise: Authentizität offenbart Personality

Zwar lässt sich nicht abschätzen, wie lange die Corona-Pandemie noch das Business beherrschen wird und welche langfristigen Folgen auf die Unternehmen zukommen. Was allerdings jedes Unternehmen selbst in der Hand hat, ist die Kommunikation und Interaktion mit den eigenen Kunden und Partnern.

Mit der richtigen Strategie und einer authentischen Personality sind Firmen verlässliche Ansprechpartner und Stabilisatoren in der Krise und haben selbst beste Chancen, diese gut zu überstehen. Denn eins ist klar: Irgendwann werden sich die Wogen glätten und dann bleiben vor allem diejenigen Unternehmen in Erinnerung, die während der Krise Flagge gezeigt und andere aufrichtig unterstützt haben.

SC-Networks Evalanche
Martin Philipp ist Geschäftsführer der Evalanche by SC-Networks GmbH.

Über den Autor: Martin Philipp ist Geschäftsführer der Evalanche by SC-Networks GmbH. Er hat über 20 Jahre Erfahrung in der Beratung, Vermarktung und dem Vertrieb von beratungsaufwendigen, webbasierten Produkten und Lösungen. Der diplomierte Betriebswirt verantwortet seit 2007 das Neukundengeschäft und die Kundenbegeisterung. (sg)

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