Kompetenzlücken bei Social Media Strategien

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Meltwater Group hat in einer Umfrage herausgefunden, dass die Produktion von hochwertigen Inhalten, Mangel an Zeit und Ressourcen und effektive Wirkungsmessungen die zentrale Herausforderungen für Unternehmen im Bereich Social Media bilden.

„Anspruch und Wirklichkeit im Einsatz und Umgang mit den sozialen Medien klaffen nicht nur in Deutschland weit auseinander. Die Herausforderungen für Unternehmen im Umgang mit den Sozialen Medien liegen beim Verständnis dafür, wie Social Media funktioniert und wie man die nötigen Kompetenzen erlangen kann, um kohärente Social Media Strategien zu entwickeln“, fasst Jorn Lyseggen, CEO und Gründer der Meltwater Group, die Ergebnisse der neuen internationalen Studie „Future of Content“ zusammen.

So belegen die Studienergebnisse, dass viele Unternehmen in Deutschland und weltweit bei ihren Aktivitäten im Bereich Social Media und Content Marketing noch ganz am Anfang stehen. Momentan lernen die Unternehmen „on-the-job“, wie sie geeignete Inhalte für Social Media erzeugen und verbreiten oder effektiv mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten. Nur 36 Prozent der befragten deutschen Unternehmen (international: 46 Prozent) haben bisher eine explizite Strategie für die Erstellung und Platzierung von Inhalten für Social Media definiert – allerdings messen 64 Prozent (international: 78 Prozent) dem Content Marketing eine große Bedeutung zu. Bezeichnenderweise ist die Messung des Return-On-Investment (ROI) von Social Media und die Wirkungsmessung der Social Media Kommunikation die Domäne einer hochentwickelten Minderheit von Unternehmen.

Social Media prägt die strategische Kommunikationsagenda

Die Bedeutung von Social Media für die strategische Kommunikationsagenda der Unternehmen ist zunehmend groß: In Deutschland sehen 45 Prozent (international: 52 Prozent) Social Media als integralen Bestandteil ihrer Marketingaktivitäten und eher als Chance, denn als Gefahr (Deutschland: 59 Prozent / international: 59 Prozent). Bei 68 Prozent (international: 79 Prozent) der befragten deutschen Unternehmen ist Social Media im Marketing angesiedelt und bei 62 Prozent (international: 52 Prozent) tragen diejenigen Mitarbeiter die Verantwortung für Social Media, die Enthusiasmus und Freude an dieser Form der Kommunikation zeigen – dagegen liegt bei nur 20 Prozent (international: 32 Prozent) die Verantwortung für Social Media bei denjenigen Mitarbeitern, die auch spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Bereich haben.

Kompetenzlücken und Startschwierigkeiten

Obwohl Social Media für Unternehmen mit der Zeit zur Gewohnheit wird, stehen sie vor etlichen Kompetenzlücken und Startschwierigkeiten. Neben der Nutzung der Sozialen Medien bereitet die nachhaltige Messung und Bewertung der Maßnahmen Schwierigkeiten. Die größten Herausforderungen für Unternehmen sind im Bereich Content Marketing die Produktion von interessanten (Deutschland: 26 Prozent / international: 23 Prozent) und neuen Inhalten (Deutschland: 30 Prozent / international: 21 Prozent). Auch der Mangel an Zeit und Ressourcen für Social Media (Deutschland: 27 Prozent / international: 38 Prozent) ist bedeutsam.

Weiterhin zählen zu den größten Herausforderungen der bislang fehlende Anspruch, den Einfluss von Social Media auf die Zielerreichung zu messen (Deutschland: 23 Prozent / international: 30 Prozent) und der Mangel an adäquatem Tracking und Monitoring (Deutschland: 18 Prozent / international: 27 Prozent). Zwar halten 80 Prozent (international: 84 Prozent) der Befragten deutschen Unternehmen Social Media Monitoring für wichtig, bisher haben aber lediglich 16 Prozent (international: 20 Prozent) in entsprechende Technologien investiert. 43 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland halten die Messung des ROI von Social Media Aktivitäten für schwierig und nur 11 Prozent sind gänzlich zufrieden mit der genauen Messung des ROI von Social Media.

Herausforderungen überlagern die Begeisterung

Die Studie zeigt, dass die Begeisterung der Unternehmen für Social Media und Content Marketing überlagert wird von den Herausforderungen, die sich beim Erschließen des Potenzials ergeben. 64 Prozent (international: 78 Prozent) der befragten deutschen Marketing und Social Media Manager bescheinigen der Produktion und Platzierung von Inhalten für Social Media mittlerweile einen hohen Stellenwert in ihrem Unternehmen. Neben dem E-Mail Newsletter (Deutschland: 70 Prozent / international: 62 Prozent) und Print-Magazinen (Deutschland: 72 Prozent / international: 61 Prozent) gehört Social Media (Deutschland: 46 Prozent / international: 49 Prozent) zu den bedeutendsten Kanälen des Content Marketings. Allerdings schneiden bei der Effektivität der Aktivitäten Direkt-Veranstaltungen (Deutschland: 67 Prozent / international: 61 Prozent) und Print-Magazine (Deutschland: 50 Prozent / international: 56 Prozent) bei den Marketing und Social Media Verantwortlichen weit besser ab, als die Sozialen Medien (Deutschland: 43 Prozent / international: 37 Prozent).

Die Executive Summary der Studie „Future of Content“ steht hier zum Download bereit: http://meltwaterproducts.com/reports/Meltwater_Future_of_Content_Executive_Summary.pdf

Der vollständige Report zur Studie „Future of Content“ ist hier online abrufbar: http://meltwaterproducts.com/reports/Meltwater_Future_of_Content_Report.pdf

 

 

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