Konfigurator testet digitalen Status des Rechnungswesens

Wie hoch der Digitalisierungsgrad beim eigenen Rechnungswesen ist, können Unternehmen jetzt in einem neuen Online-Konfigurator feststellen. Der Status wird anhand eines Vergleichs mit 200 der 700 größten deutschen Unternehmen ermittelt. Für den Vergleich haben das Fraunhofer IAO und Comarch die Studie "Papierloses Büro" durchgeführt.

Am 18. April 2019 ist eine neue EU-Richtlinie 2014/55/EU in Kraft getreten, die vor allem Unternehmen betrifft, die Produkte oder Dienstleistungen für staatliche Stellen abrechnen. Beim E-Invoicing ist die hiesige Unternehmenslandschaft noch sehr durchwachsen aufgestellt, wie die Studie zum "Papierlosen Büro" von Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Comarch zeigt. So ist die Rechnung auf Papier immer noch die zweithäufigste Art, Rechnungen zu stellen.

Digitalisierungsgrad des Rechnungswesens

Auf Basis der Fragen der Studie von Fraunhofer-Institut IAO und Comarch können Unternehmen jetzt in einem Schnellcheck den eigenen Stand bei der Digitalisierung des Rechnungswesens ermitteln. Auf der linken Seite des Bildschirms befinden sich die Fragen, rechts liegt ein virtuelles Stück Papier. Nach jeder Antwort faltet sich das Papier entsprechend, sodass in Echtzeit ein Tier-Origami entsteht, das den Status in Sachen papierloses Büro zeigt und anhand eines Tieres versinnbildlicht, von der langsamen Schildkröte über den flinken Hasen bis zum antreibenden Hai.


Bei fast der Hälfte der befragten Unternehmen liegt das jährliche Rechnungsvolumen bei über 260.000 Rechnungen. (Grafik: Comarch)

Ihr Ergebnis können die Teilnehmer dann mit der Studie "Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen: Status Quo, Pain Points und Erfolgsfaktoren" abgleichen und so die eigene Position im Gesamtmarkt feststellen. Für die Studie wurden die 700 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland untersucht, entsprechend groß ist auch deren jährliches Rechnungsvolumen. In dem Online-Konfigurator kann jeder Rechnungsspezialist testen, wie die eigene Rechnungsabteilung aufgestellt ist und wo die internen Prozesse im Vergleich mit ähnlichen Unternehmen verortet sind. 


67 der befragten 200 Unternehmen legten die von der Systemeinführung erwarteten Vorteile dar. (Grafik: Comarch)

Über die Methodik: Für die Studie „Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen: Status Quo, Pain Points und Erfolgsfaktoren“ hat Comarch gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) 200 der 700 größten Unternehmen in Deutschland befragt und die Ergebnisse analysiert.


137 Unternehmen setzen bereits E-Invoicing ein und erklärten, welche Verbesserungen nach der Einführung erzielt wurden. (Grafik: Comarch)

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