06.10.2012 – Kategorie: Handel, IT, Kommunikation, Management, Marketing, eCommerce

Konsumenten klicken 27-mal häufiger auf ein Online Video Ad als auf ein Standardbanner

MediaMind, ein Unternehmensbereich von DG, und Anbieter von Integrated Digital Advertising Solutions, veröffentlicht in einer neuen Studie Zahlen zur Online-Video-Werbung. Die Forscher von MediaMind werteten während des ersten Halbjahres 2012 mehr als eine Milliarde In-Stream-Video Ad Serving Template (VAST)-Impressions aus, die weltweit ausgeliefert wurden und eine Gesamt-Klickrate von 2,84Prozent erzielten und damit um 27,4-mal höher als der Wert von Standardbannern und fast 12-mal höher als jene von Rich Media ist. Zusätzlich wertete MediaMind fast zwei Milliarden Video Player-Ad Interface Definition (VPAID)-Impressions aus. VPAID erreichte eine niedrigere Gesamt-Klickrate als VAST, aber stabile Interaktionsraten (interaction rates): jeweils 1,63Prozent und 9,57 Prozent.


Die Studie von MediaMind fokussiert sich auf die Analyse der gültigen Kennzahlen, die für jedes Video-Format zur Verfügung stehen. Sowohl für VAST als auch für VPAID konnte MediaMind die CTR (Click-Through-Rate) und die vollständigen Werte für das Betrachten eines Videos, das von Anfang bis Ende angeschaut wurde, ermitteln. Zudem analysierte MediaMind die Interaktionsrate auf dem Ad-Level durch VPAID. Die Ergebnisse der Benchmark-Studie zeigen, dass Online Video in allen drei gemessenen Metriken effektiver ist als Rich Media: CTR, Interaktionsrate und Completion Rate.


„Die Video-Interaktivität wird für Werbetreibende und Agenturen immer wichtiger. Und diese Studie unterstreicht deutlich, weshalb dies so ist. Als wichtige Säule der IAB Video Suite, ermöglichen VAST und VPAID der Werbewirtschaft greifbare kreative Markenerlebnisse über Video-Botschaften zu kreieren, um ein echtes User-Engagement zu erzielen“, bestätigt Seneca Mudd, Director, Industry Services und Leiter des Digital Video Komitees, IAB.


Die Studienergebnisse zeigten auch, dass es um zehn Prozent wahrscheinlicher ist, dass Konsumenten lieber eine interaktive Video-Anzeige bis zum Ende betrachten als ein Rich Media-Werbemittel, die ein Video enthalten. Dies weist darauf hin, dass interaktive Video-Werbung eine höhere Resonanz bei den Verbrauchern erzielt als Standard Video.


Die Gesamt-Interaktionsrate für VPAID betrug 9,57 Prozent. Dies bedeutet, dass eine von zehn Personen mit der Anzeige interagierte während das Video abgespielt wurde. Die Interaktion mit dem Werbemittel wurde zum Beispiel durch ein Spiel oder eine Umfrage ausgelöst. Die Interaktionsrate für die aufmerksamkeitsstärksten untersuchten Kampagnen erreichte einen Höchststand von mehr als 500 Prozent (fünf Interaktionen pro Anzeige pro Kampagne).


„Inzwischen zählt das Video-Format zum Tagesgeschäft vieler werbetreibenden Unternehmen und Agenturen, daher brauchen sie sich nur noch darauf zu konzentrieren, auf welches Endgerät – TV, Online, Mobile – sie ihr Online-Video ausspielen möchten“, bestätigt Ricky Liversidge, Chief Marketing Officer, DG. „Diese eindrucksvollen Studien-Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Konsumenten sehr wohl gewillt sind mit einer Marke über Online-Video in Verbindung zu treten.“


Christoph Benning, Managing Director DACH, ergänzt: „Diese Entwicklung ist ein weiterer Schritt in Richtung Zusammenwachsen von Online- und TV-Werbung, und in naher Zukunft werden Agenturen und werbetreibende Unternehmen alles über eine Plattform planen, platzieren und analysieren können.“


Diese Ergebnisse sind in der aktuellen Online-Video-Studie von MediaMind zu finden. Die Studie steht in deutscher Sprache zum Download zur Verfügung: http://bit.ly/OPBbo3


 


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