Konsumentenverhalten: Wie es sich durch die Digitalisierung verändert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Konsumentenverhalten: Wie es sich durch die Digitalisierung verändert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Wie neue Technologien und vernetzte Geräte das Konsumentenverhalten künftig prägen, hat eine neue Studie von MiQ untersucht. Demnach soll sich das Einkaufsvolumen über sprachgesteuerte Endgeräte innerhalb von nur zwei Jahren verdreifachen. Gleichzeitig werden immer weniger Deutsche am Desktop-PC einkaufen.
Coronavirus-Krise

Quelle: mrmohock/Shutterstock

  • Voice-Anwendungen beim Einkaufen werden in der Nutzung um 205 Prozent wachsen.
  • Ein Viertel der Konsumenten will in fünf Jahren mindestens einmal am Tag Waren über Connected Device bestellen.
  • Die Hälfte der deutschen Konsumenten wünscht sich einen Allergie-Alarm beim Einkaufen von Lebensmitteln.

Wearables werden sich hierzulande zunächst nicht durchsetzen: Bei deren Nutzung ist mit einem Zuwachs von lediglich sieben Prozent zu rechnen. Auch international werden Voice-Anwendungen weiter zunehmen, ist der Studie zum Konsumentenverhalten von MiQ zu entnehmen. Ein Viertel der weltweit befragten Konsumenten planen in den nächsten zwei Jahren sprachgesteuerte Devices für ihre Einkäufe zu nutzen.

Die Studienergebnisse deuten außerdem daraufhin, dass die Verwendung von Wearables bis 2024 weltweit um 90 Prozent steigt und die Nutzung mobiler Endgeräte per Sprachsteuerung zu Einkaufszwecken sogar um 200 Prozent. Für die „Consumer Behavior Study“ befragte MiQ weltweit mehr als 5.500 Konsumenten.

Konsumentenverhalten: Immer mehr Bestellungen über Connected Devices

27 Prozent der Deutschen gehen zudem davon aus, dass sie in spätestens fünf Jahren mindestens einmal am Tag etwas über ein sogenanntes Connected Device bestellen. Anstatt also das Smartphone oder das Tabt zu nutzen, shoppen sie dann mit der Smartwatch, dem Fernseher oder gleichmit dem Kühlschrank. Weltweit sind es 43 Prozent, die in Zukunft jeden Tag über das IoT (Internet of Things) einkaufen wollen.

Konsumentenverhalten: Technologien unterstützen das Wohlbefinden

Außerdem zeigen sich die Deutschen offen gegenüber Technologien, die ihnen helfen, gesünder zu leben. So wünscht sich jeder Zweite, dass die Warenkörbe von Online-Läden Alarm schlagen, wenn sie im Begriff sind, etwas zu kaufen, auf das sie allergisch sind. 32 Prozent fänden einen solchen Warnhinweis grundsätzlich bei ungesunden Lebensmitteln hilfreich.

„Darin sehen wir großes Potenzial für Marken und Werbungtreibende. Konsumenten wünschen sich Funktionen, mit denen Shops ihnen während des Einkaufens beratend zur Seite stehen und alternative Produkte vorschlagen, die besser zu ihnen passen. Das bedeutet natürlich auch, dass sie bereit sind, persönliche Informationen mit den Unternehmen zu teilen“, sagt Rebecca Rosborough, CMO von MiQ.

Konsumentenverhalten: Technologien für das Wohlbefinden nutzen

Auch wenn es darum geht, Technologien ein Stück weit die Kontrolle zu übertragen, um das eigene Wohlbefinden zu steigern, zeigen sich die Deutschen überraschend offen. So könnte es sich jeder Zweite vorstellen, dass sich das Smartphone am Morgen nur dann entsperrt, wenn das Gesicht des Users einen ausgeschlafenen Eindruck macht. Andernfalls ordnet die Gesichtserkennungs-KI noch eine extra Portion Schlaf an.

Konsumentenverhalten: Online-Banking wenig beliebt

Weniger willig, ihre Daten mit Marken und Werbungtreibenden zu teilen, sind deutsche Verbraucher, wenn es um das liebe Geld geht. Bei 68 Prozent löst der Gedanke an mangelnden Datenschutz beim Online-Banking Unwohlsein aus. Ihre Geldgeschäfte rein digital abzuwickeln ist ohnehin für nur 43 Prozent eine bekannte Alternative zum klassischen Girokonto beim Traditionsgeldhaus und 36 Prozent sind überhaupt nicht für reine Online-Finanzdienste zu begeistern.

Wenn es darum geht, Geld anzulegen, sind Immobilien die beliebteste Investitionsoption der Deutschen. 34 Prozent planen, in den nächsten zehn Jahren Geld in ein Haus oder eine Wohnung zu stecken. 25 Prozent bevorzugen Aktien und Anleihen, während beinahe genauso viele (23 Prozent) auf Kryptowährungen als Geldanlage setzen.

Zur Methodik der Studie: Im Mai 2019 befragte MiQ zusammen mit Sapio Research 5.630 Verbraucher online in Großbritannien, den USA, China, Australien, Singapur, Indien, Kanada und Deutschland. Die Ergebnisse unterliegen Schwankungen von +/- 1,3 Prozent bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent. MiQ ist ein programmatischer Marketingpartner für Agenturen und Marken mit 16 Standorten in Europa, Nordamerika sowie APAC und einem Technology Centre of Excellence in Bangalore. (sg)

Lesen Sie auch: Geschenkgutscheine: Omnichannel-Ansatz führt zum Erfolg

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: „Die Maschine ist in keinster Form intelligent“

Interview mit Prof. Dr. Katharina Zweig

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.