Kreditkarten: für Händler eines der günstigsten Zahlungsverfahren im Online-Handel

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Kreditkarten sind grundsätzlich aufgrund der internationalen Akzeptanz und Sicherheit ein beliebtes Zahlungsmittel. Händler stufen sie jedoch aufgrund vermeintlich hoher Kosten als teures Zahlverfahren ein. Die aktuelle Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren im E-Commerce“ von ibi research unter Beteiligung von SIX Payment Services zeigt nun, dass Zahlungen per Kreditkarte mittlerweile zu den günstigsten Zahlungsverfahren zählen.
Kreditkarten

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für erfolgreichen Online-Handel ist der richtige Mix im Zahlungsmittel-Portfolio. Die Auswahl der verschiedenen Zahlungsmethoden ist dabei essenziell für die Conversion Rate (Kaufabschlussrate): je besser die Zahlungsmöglichkeiten auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sein gewünschtes Zahlungsmittel wiederfindet und den Kauf abschließt.

Kreditkarten sind grundsätzlich aufgrund der internationalen Akzeptanz und Sicherheit ein beliebtes Zahlungsmittel. Händler stufen sie jedoch aufgrund vermeintlich hoher Kosten als teures Zahlverfahren ein. Die aktuelle Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren im E-Commerce“ von ibi research unter Beteiligung von SIX Payment Services zeigt nun, dass Zahlungen per Kreditkarte mittlerweile zu den günstigsten Zahlungsverfahren zählen. 

Kreditkarten zählen mittlerweile zu den günstigsten Zahlungsverfahren. Bild: © Manwalk/pixelio

 

Seit der im Dezember 2015 eingeführten neuen Regelung der Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge (MIF-Verordnung) haben sich die durchschnittlichen Kosten für die Akzeptanz von Kreditkarten sowohl am Verkaufspunkt als auch im Online-Handel merklich verringert. Die MIF-Verordnung begrenzt eine der Gebührenkomponenten für Kartenakzeptanz, nämlich die sogenannte Interchange Fee bei Consumer-Kreditkarten, auf maximal 0,3 Prozent des Kartenumsatzes.

Für Handel Kreditkarte im Durchschnitt zweitgünstigste Bezahlform

Die Vollkostenstudie von ibi research an der Universität Regensburg untersuchte, in welchem Umfang sich die Gesamtkosten bei der Kreditkartenzahlung im deutschen Online-Handel durch die MIF-Verordnung verändert haben. Experten, darunter Zahlungsdienstleister wie SIX Payment Services, Online-Händler verschiedener Größe sowie Kreditkartenherausgeber wurden dazu interviewt. Fazit: Für den Handel ist die Kreditkarte im Durchschnitt die zweitgünstigste Bezahlform – noch vor Zahlungsarten wie Vorkasse, Lastschrift, Zahlung auf Rechnung usw.

Betrachtet man die Gesamtkosten der verschiedenen Zahlungsverfahren, steigt die Kreditkarte durch die MIF-Regulierung von Platz 5 auf Platz 2 bei der Reihung nach den kostengünstigsten Verfahren. Die SOFORT Überweisung ist weiterhin das günstigste Bezahlverfahren im Online-Handel.

„Der Zahlungsverkehr entwickelt sich ständig weiter. Händler sollten ihr Portfolio an Zahlungsverfahren regelmäßig überprüfen. Bei Online-Händlern sind sichere, preiswerte Zahlungsverfahren beliebt. Die Studie belegt, dass der Handel dem Kundenwunsch nach Kartenzahlung kosteneffizient nachkommen kann“, so Johannes F. Sutter, Head E-Commerce Sales bei SIX Payment Services.

Insgesamt ist damit zu rechnen, dass aufgrund der gesunkenen Kosten mehr Online-Händler die Kreditkarte als Zahlungsverfahren anbieten werden und damit ein ausgewogenes Zahlungsmittel-Portfolio für den Kunden bieten.

Erläuterung: 

Direkte Kosten (von Kreditkartenzahlungen):

Merchant Service Fee (entspricht dem Disagio)
Interbankenentgelt (ergeht an Kartenherausgeber)
Scheme-Gebühren für die Kartenorganisationen (wie z.B. VISA und MasterCard).

Die Höhe der Kostenreduktion ist dabei abhängig von der Anzahl der Transaktionen, der Warenkorbwerte und der Branche des Unternehmens.

Indirekte Kosten (von allen Zahlverfahren)

interne Prüfungen
verspäteter Zahlungseingang
Zahlungsausfälle
Retourenabwicklung

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